Perlentaucher-Autor

Ekkehard Knörer

Ekkehard Knörer, geboren 1971 im Fränkischen, hat Englisch, Deutsch, Philosophie und Kulturwissenschaften studiert. Promotion zu "Witz und Ingenium in Rhetorik und Poetik des 17. und 18. Jahrhunderts", danach Postdoktorand am Graduiertenkolleg "Figur des Dritten" in Konstanz. Ekkehard Knörer ist Kulturwissenschaftler, Film- und DVD-Kritiker, u.a. für die taz (Kolumne "dvdesk"), war von1998 bis 2008  Herausgeber des Internet-Magazins für Film & Kritik Jump Cut, ab 2008 Redakteur bei der Filmzeitschrift Cargo. Ab 2000 war er Mitarbeiter des Perlentauchers, Autor der Krimi-Kolumne "Mord & Ratschlag" und der Film-Kolumne "Im Kino". Seit Oktober 2011 ist Ekkehard Knörer Redakteur des Merkur.
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Berlinale 2. Tag

Außer Atem vom 07.02.2003 07.02.2003. Mord, Mädchenhandel, kranke Alte - in Buddhadeb Dsasguptas Film "Die Geschichte eines ungezogenen Mädchens" (Panorama) geht alles gut aus. Michael Winterbottom folgt in seinem Wettbewerbsfilm "In this World" zwei jungen Pakistani, die nach England fliehen wollen. Außerdem: die Murnau-Retrospektive und Murnaus Film "Schloss Vogelöd".

Being George Clooney

Außer Atem vom 05.02.2003 05.02.2003. Morgen abend wird die 53. Berlinale mit dem Filmmusical "Chicago" eröffnet. Im Perlentaucher wird Ekkehard Knörer täglich berichten. Heute stellen wir die Wettbewerbsfilme vor.

Maulhelden in Neapel

Mord und Ratschlag vom 10.01.2003 10.01.2003. Die Krimikolumne. Heute: Neapel sehen und schimpfen. Die Maulhelden in Kurt Lanthalers "Napule" mögen weder Starbuck Cafes noch Berlusconi. Sie sind eben ganz konservative Sturköpfe. Von Ekkehard Knörer

Der Werwolf von Mercantour

Mord und Ratschlag vom 03.12.2002 03.12.2002. Die Krimikolumne. Heute: Erst sterben die Schafe, dann die Menschen. Ganz klar, im Mercantour geht ein Werwolf um. In Fred Vargas' Roman "Bei Einbruch der Nacht" zieht eine Gruppe von Gefährten aus, das schwer definierbare Böse zu bekämpfen. Von Ekkehard Knoerer

Detektivinnen

Mord und Ratschlag vom 25.10.2002 25.10.2002. Die Krimikolumne. Heute: Laura Lippman schickt ihre herzensgut liberale Privatdektektivin Tess Monaghan auf die Jagd nach Poe-Memorabilia. SJ Rozans Lydia Chin ermittelt in New Yorks Chinatown. Von Ekkehard Knörer

Jagdszenen aus Coulter

Mord und Ratschlag vom 16.08.2002 16.08.2002. Die Krimikolumne. Heute: Thomas Perry schickt eine Ex-Cop und einen Datenanalytiker ins Städtchen Coulter um Mord und Betrug aufzuklären. Dort stecken alle unter einer Decke. Und dem Paar wird schnell klar: "Sicher ist nur der Tod".

Deutsche Helden

Mord und Ratschlag vom 21.06.2002 21.06.2002. Die Krimikolumne. Heute: Die deutsche Unterhaltungsliteratur im allgemeinen, der deutsche Kriminalroman im besonderen haben nach dem Krieg kaum Klassiker oder Meisterwerke hervorgebracht. Doch Besserung ist in Sicht. Horst Eckert und Friedrich Ani zeigen, dass auch deutsche Autoren die Regeln des Genres beherrschen.

Ein Goldener Bär zum Jubeln und einer zum Weinen

Außer Atem vom 17.02.2002 17.02.2002. Man wird nicht sagen können, dass der Jahrgang 2002 herausragend war, ein wirkliches Meisterwerk gab es, im Wettbewerb jedenfalls, nicht zu sehen. Dazu passt, dass der Goldene Bär diesmal geteilt wurde. Eine wunderbare Entscheidung, die gewiss nicht auf einhellige Zustimmung stoßen wird, ist der Goldene Bär für Hayao Miyazakis "Spirited Away".

Berlinale 11. Tag

Außer Atem vom 16.02.2002 16.02.2002. PC, aber nicht ok: "KT" von Junji Sakamoto. Kleine Wunder: Constantine Giannaris "One Day in August". Ganz große Oper: "Fulltime Killer" von Johnnie To. Flinke Hände, gute Hände: "Head Käed" von Peeter Simm.

Berlinale 10. Tag

Außer Atem vom 15.02.2002 15.02.2002. Nichts als Wunsch oder Alptraum: Kim Ki-duks "Bad Guy". Eingebrockt, aber nicht ausgelöffelt: Christopher Roths Anreas-Baader-Film. Beglückende Oase der Ruhe: "The Deserted Valley" von Pham Nhue Giang. Exempel für Gewaltdarstellungen: "Go" von Isao Yukisada. Ohne viele Worte: Iwan Pawlows "Ein Rattendasein".

Berlinale 9. Tag

Außer Atem vom 14.02.2002 14.02.2002. Universale Werte: "War and Peace" von Anand Patwardhan. Framing Reality: Die Theorie-Begleitkonferenz zur Berlinale. Luftwurzeln: "Piedras" von Ramon Salazars. Schwindlig in Rom: Carola Spadonis "Drehungen".

Berlinale 8. Tag

Außer Atem vom 13.02.2002 13.02.2002. Warum haben Sie nicht gelacht? Claude Lanzmanns Dokumentarfilm "Sobibor" (Forun). Kalt und bunt: Wes Andersons "The Royal Tenenbaums". An den Rändern der Bilder: "Chen Mo und Meiting" von Liu Hao.

Berlinale 7. Tag

Außer Atem vom 12.02.2002 12.02.2002. Subtil: "July Rhapsody" von Ann Hui. Ein kleines Wunder: "Halbe Treppe" von Andreas Dresen. Das Ende: "Tiexi District" von Wang Bing. Der Anfang: "Railroad of Hope" von Ning Ying. Hüte dich vor Damenbärten: "Versuchungen" von Zoltan Kamondi.

Berlinale 6. Tag

Außer Atem vom 11.02.2002 11.02.2002. Das Gespenst des Neuen Deutschen Films: Edgar Reitz' "Mahlzeiten". Eine Pressekonferenz mit chinesischen Regisseuren. Ein Schicksalsschlag kommt selten allein: "The Shipping News" von Lasse Halström. Finnendisco : "Weg nach Emmaus" von Markku Pölönen. Traurige Küken: "Choori" von Javad Ardakani beim Kinderfilmfest.

Berlinale 5. Tag

Außer Atem vom 10.02.2002 10.02.2002. Urlaubsfilm mit Sinfonie-Begleitung: Dominik Grafs "Der Felsen". Üppige Frauenkörper in: "Satin Rouge" von Raja Amari. Reines Vergnügen: Hayao Miyazakis Anime "Spirited Away".

Berlinale 4. Tag

Außer Atem vom 09.02.2002 09.02.2002. Petits fours mit Musik: "Huit femmes" von Francois Ozon. Hardboiled: Shinji Aoyamas Film "Yokohama Mike - A Forest With No Name". Hast du es auch gefühlt? Marc Forsters "Monster's Ball". Eine schöne Tortur: "Les soviets plus l'electricite" von Nicolas Rey.

Berlinale 3. Tag

Außer Atem vom 08.02.2002 08.02.2002. Grau, sepia, blau und lang: Bertrand Taverniers "Laissez-passer". Menschelndes Roadmoavie aus Australien: "Beneath Clouds" von Ivan Sen. Kluge Zensoren hätten ihn verboten: Zang Yimous Film "Happy Times". Und die Sicherheitsleute der Berlinale geben eine Vorstellung als Draculas Kutscher.

Berlinale 2. Tag

Außer Atem vom 07.02.2002 07.02.2002. Spiegel der Gesichter: Ein Kurzfilm über den 11. September. Böse Komödie mit Happy End: "Bridget" von Amos Kollek. Unbedarft: "Bloody Sunday" von Paul Greengrass.