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Dean Reed

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Berlinale 6. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2007 […] Paolo und Vittorio Taviani. Mit Paz Vega, Moritz Bleibtreu, Alessandro Preziosi, Angela Molina, Tcheky Karyo, Arsinee Khan Ein bisschen Frieden: Leopold Grüns "Der rote Elvis" (Panorama) Dean Reed war eine historische Anomalie. Mit ihm hätte sich die DDR getrost als sozialistisch, aber sexy bezeichnen können. Wenn die Propaganda nicht direkt dem recht unkreativen Zentralkomittee unterstellt […] Er spielte in 20 Filmen mit, brachte 13 LPs heraus und gab Konzerte in 32 Ländern. Er war nicht nur in der DDR ein Superstar, sondern hatte auch in Lateinamerika großen Erfolg. Im Westen kannte Dean Reed kein Mensch, im Osten füllte er mit seinen auf der Gitarre vorgetragenen sozialutopischen Liedern von Frieden und Sozialismus ganze Stadien. Das Aushängeschild des Arbeiter- und Bauernstaates kam […] weniger als Heuchelei und Faschismus vorwarf. Reeds Karriere lief sich tot, kritische Sänger wie Wolf Biermann waren in den Achtzigern angesagter als systemkonforme Lautenspieler. 1986 beging Dean Reed unter mysteriösen Umständen Selbstmord. Zu dieser letzten Frage sagt Grün praktisch gar nichts, erklärt aber sehr einleuchtend, wie es dazu kommen konnte. Bis dahin gibt es immer wieder Filmschnipsel […] Von Ekkehard Knörer, Christoph Mayerl, Anja Seeliger

Stefan Ernsting: Der phantastische Rebell Alexander Moritz Frey oder Hitler schießt dramatisch in die Luft

Vorgeblättert 29.01.2007 […] in Frankfurt am Main geboren, studierte Amerikanistik und Politologie. Seit 1999 arbeitet Stefan Ernsting als Autor, Übersetzer und Redakteur in Berlin-Kreuzberg. Sein erstes Buch "Der rote Elvis. Dean Reed oder Das kuriose Leben eines US-Rockstars in der DDR", das demnächst von Regisseur und Hauptdarsteller Tom Hanks verfilmt wird, wurde ein Überraschungserfolg. (Copyright Nora Below) Zur Leseprobe […]