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Walt Disney

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Disney, Strawinsky und die Beatles

Vom Nachttisch geräumt 04.12.2016 […] andere. Walt Disney besaß dagegen eine einzigartige Offenheit für die Verschiedenartigkeit künstlerischer Stile und die Fähigkeit, innerhalb all dieser Vielfalt Qualität zu erkennen. Dieses Talent, sich in unterschiedliche künstlerische Welten einzudenken, ist der Schlüssel zur einzigartigen Qualität der Disney-Animationskunst." Kothenschulte weist auch auf einen Film hin, in dem Walt Disney zeigte […] ihren Kindern vor dem Fernseher saßen oder lagen und sich das "Festtagsprogramm" ansahen. Darum also jetzt dieser Hinweis auf das dickste Disney-Bücherpaket, das es derzeit auf dem Markt gibt. "Walt Disney Filmarchiv - Die Animationsfilme von 1921 - 1968". Herausgeber ist einer der besten Filmkenner Deutschlands: Daniel Kothenschulte. Er tritt in seiner knappen Einleitung der Vorstellung entgegen, […] Bambi aufbaut. Wenn wir versuchen, uns an das Buch zu halten, schränken wir uns von Anfang bis Ende ein. Und die Geschichte wird zu steif." Am 13. September debattierten ein Musikwissenschaftler, Walt Disney, der Story Man und der Dirigent Leopold Stokowski über die richtige Musik zu "Fantasia": "Walt: Wurde jemals irgendetwas komponiert, auf dem wir etwas über ein prähistorisches Thema aufbauen könnten […] Von Arno Widmann

Wer hat Angst vor Rot Gelb Blau?

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2015 […] und die Augen überstrapazieren. Kalmus hatte daraufhin zwei brillante Ideen: Spielfilme waren für Experimente mit den Farbkameras viel zu teuer, doch es gab da diesen jungen Zeichentrickfilmer, Walt Disney, der Lust hatte, mit Farbe zu experimentieren. Disney produzierte damals eine Zeichentrickfilmreihe mit den unterschiedlichsten Figuren, die Silly Symphonies. Schon "Flowers and Trees", sein erster […] Von Anja Seeliger

Protein-Athener

Im Kino 06.03.2014 […] t zu Beginn weitaus eher abkauft als den finalen emotionalen payoff), Autorin der weltweit bestsellenden "Mary Poppins"-Romane, von ihrem Londoner Wohnsitz weg nach Los Angeles gelockt, wo sich Walt Disney schon seit Jahrzehnten um die Filmrechte für ihre Schöpfung bemüht. Zum anderen unternimmt dieselbe Frau fast sechzig Jahre früher, im Jahr 1906, eine Reise ins australische Outback. Sieben Jahre […] jedoch im Titel: Der zu rettende Mr. Banks ist zunächst eine Roman- und Filmfigur; er wird dann überblendet mit Travers' australischem Alkoholiker-und-Träumer-Vater - und schließlich sogar noch mit Walt Disneys Vater Elias. "Mr. Banks" ist dabei kein postmoderner Film; er stellt die diversen biografischen und popkulturellen Fragmente, die er verhandelt, nicht als Oberflächeneffekte nebeneinander, sondern […] Australierin in sich zugunsten eines überkultivierten europäischen alter ego verdrängt). Der Konzernchef schließlich wird zu jener Vaterfigur, die Travers' leiblicher Vater nie sein konnte: Auch Walt Disney ist ein Träumer, allerdings einer, der seine Träume zu einem kulturindustriellen Imperium verfestigen konnte (toll die symmetrisch gebauten Einstellungen, die den wundervoll stoischen Hanks vor […] Von Lukas Foerster, Thomas Groh

Spät-spätromantische Musikwasserfolter

Im Kino 23.05.2007 […] Der erste Teil von "Fluch der Karibik" erwischte die Welt auf dem falschen Fuß: Niemand hatte es für denkbar gehalten, dass ein Film, der sich ausgerechnet auf einen Walt-Disney-Themenpark als Vorlage beruft, anders ausfallen könnte als laut, dumm, witzlos und vorhersehbar. Und dann noch Piraten! Piratenfilme sind, das weiß jeder, ein programmiertes Desaster, zuletzt bekam das Renny Harlin mit "Cutthroat […] Von Ekkehard Knörer