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Martin Luther King

10 Artikel

Huldigt der Königin der Blackness: Liz Garbus' 'What Happened Miss Simone' (Panorama)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2015 […] sie wurde so zornig, dass ihre Stimme brach. Sie tat sich mit Harry Belafonte, James Baldwin und Malcolm X zusammen, wurde immer radikaler und nach all den Lynchmorden und dem Attentat auf Martin Luther King trat sie beim Harlem Festival 1969 als Königin der Blackness auf. Die Haare wie eine Krone um den Kopf geschlungen, mit Riesenkreolen und in prächtigem afrikanischen Gewand sang erst ihre legendäre […] Von Thekla Dannenberg

Mose, der Politiker

Essay 09.04.2013 […] anderes. Das Volk aber ist bei allen seinen Schwächen der Träger der Verheißung und das Volk bestimmt das Tempo der notwendigen Transformationen. Martin Luther King und Barack Obama als moderne Mosesfiguren Der schwarze Baptistenprediger Dr. Martin Luther King Jr. wurde am 4. April 1968 ermordet. Am Abend vor seinem Tod hielt er eine Ansprache in der Meason Temple Church in Memphis, Tennessee, die unter […] Religionsfreiheit danken die amerikanischen Religionsgemeinschaften durch ihr Engagement für den Schutz nicht nur der religiösen, sondern auch der politischen Freiheiten des Landes. Der evangelikale Martin Luther King gilt zu Recht als Symbol und Beispiel einer Zivilreligion, in der Freiheit und Religion - wie Alexis de Tocqueville schon früh feststellte - einander stützten. Das Licht des Schattens vom Sinai […] selbstverständlich davon aus, dass die Hörerinnen und Hörer seine Anspielung verstehen. Vom Berg Nebo aus blickte Mose in das Gelobte Land und starb, so erzählt es die Hebräische Bibel. Anders als Martin Luther King wurde Mose nicht ermordet - wenn das Murren des Volkes in der Wüste auch deutlich vernehmbar war. King nutzt die biblische Metaphorik zum eindringlichen Appell: über den Tod hinaus wird der Weg […] Von Rolf Schieder

Totale wechselseitige Beobachtung

Im Kino 14.12.2011 […] auch ästhetisch erfreulich wenig an Ikonenbildung interessierter Einblick in die zentralen Weggabelungen der "Black Power"-Bewegung: Angefangen 1967 mit Stokely Carmichael, der sich kritisch von Martin Luther King und der Philosophie des Gewaltverzichts abhob. Dann geht es weiter mit der Popularisierung der Bewegung über Sozialarbeiten und Bildungsangebote in den communities und deren Radikalisierung und […] Von Lukas Foerster, Thomas Groh

Leseprobe zu ZZ Packer: Kaffee trinken anderswo. Teil 2

Vorgeblättert 28.09.2009 […] ich, wie ein kalter Luftzug durch mich hindurchgeht. Zu irgendeinem Zeitpunkt wollte ich an der Demonstration teilnehmen; ich stellte mir vor, sie würde ein so historisches Ereignis werden wie Martin Luther Kings Marsch nach Washington, so historisch wie der Fall der Mauer. Der Männerchor der Kirche meiner Mutter ging hin, aber ich hatte keine Lust, mit einem Haufen Kirchenlieder absingenden Männern in […]

Berlinale 2. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2002 […] Identifikationsfigur läuft der Film zu: den nordirischen Politiker Ivan Cooper, der im zweiten Akt, der die Kämpfe zeigt, eine Rede hält, die die Botschaft des Films bündig zusammenfasst. Gandhi und Martin Luther King sind die leuchtenden Vorbilder. Im dritten Akt sieht man die Folgen des Massakers, sprachloses Entsetzen auf der einen, mangelndes Schuldbewusstsein auf der anderen Seite. Nun wird man der […] Von Ekkehard Knörer