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Amos Oz

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Den Sechstagekrieg und seine Folgen dokumentiert Mor Loushys 'Censored Voices' (Panorama)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2015 […] Nur wenig Tage nach dem Sechs-Tage-Krieg machte sich der Schriftsteller Amos Oz auf in den Kibbutz Geva, um die heimgekehrten Soldaten von ihren Erfahrungen und Erlebnissen während der Kämpfe erzählen zu lassen. Das ganze Land schien zu jener Zeit von einem einzigen Siegestaumel erfasst, berauscht von dem Triumph, die so übermächtigen Armeen von Ägypten, Syrien und Jordanien besiegt und Ost-Jerusalem […] damaligen Freudenfeier vielleicht ein gewisses Unbehagen gebracht, wenn sie denn hätten veröffentlicht werden dürfen. Aber sie durften nicht. Mor Loushy hat für ihren Film "Censored Voices" die von Amos Oz gemachten Aufnahmen jetzt, fast fünfzig Jahre später, ausgewertet. Zum Teil unterlegt Loushy sie mit aktuellen Bildern der mittlerweile gealterten Kibbuznik, die ihre Aussagen heute - außer in einem […] zu scheint und doch nicht weiter hilft, haben diese Stimmen aus der Vergangenheit deutlich an Brisanz verloren. Sie zeigen allerdings daran, wie sehr sich das Land verändert hat und wie treu sich Amos Oz geblieben ist. Mor Loushy: Censored Voices. Israel/Deutschland 2015, 84 Minuten. (Vorführtermine) […] Von Thekla Dannenberg

Berlinale 6. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2006 […] Belang. Dass sie das Brot aus dem Tiefkühlfach aufgetaut hat. Dass es ihr nicht so gut geht. Wiederkehrendes Thema ist der Selbstmord ihrer Tante Ruth, der Selbstmord der Mutter des Schriftstellers Amos Oz, den alle ihre Freunde lesen, manche aber kritisch. Ein paar Mal gibt es, kurz, Impressionen vom Meer, Impressionen vom Himmel. Später eine wildes Schnitt- und Schwenkpotpourri, das womöglich der […] Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer, Christoph Mayerl