Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton
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zuletzt aktualisiert 12.08.2016, 15.55 Uhr
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Aus dem Archiv
  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Aktuell

ESSAY

Arno Widmann wird siebzig

08.08.2016. Hommagen von Schülern, Weggefährtinnen und Freundinnen.

FOTOLOT

Immersive Fotografie

17.06.2016. Der Katalog zur Provoke-Ausstellung gibt einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der japanischen Fotografie und zugleich der japanischen Studentenbewegung. Auch Provoke war Fotografie in Bewegung - aber ohne Politik. Von Thierry Chervel.

FOTOLOT

Außerdem noch ein Feuerzeug

31.05.2016. Die japanische Fotografie befindet sich seit fünfzig Jahren in einem kreativen Rausch, der im Westen noch kaum bemerkt wurde. Daisuke Yokota ist heute wohl der bekannteste unter den jüngeren japanischen Fotografen. Seit neuestem fotografiert er in Farbe und abstrakt. Von Thierry Chervel.

REDAKTIONSBLOG: IM ENTENTEICH

In Paradisum ...

04.04.2016. Zum Tode des schwedischen Dichters, Philosophen, Mathematikers und Romanciers Lars Gustafsson. (Foto: Frankie Fouganthin/Wikipedia)

Debatte

ESSAY

Das Postpost oder Wege aus dem Ich

19.07.2016. Dem deutschen literarischen Nachwuchs wird immer wieder vorgeworfen, er beschäftigte sich nur mit sich selbst, habe nichts zu sagen und wage nichts. Woher kommen diese Vorwürfe, sind sie berechtigt und wenn ja, warum ist das so? Von Charlotte Krafft.

ESSAY

Das Richtersche Rakel-Treatment

07.07.2016. Ein abstrakter Werkzyklus des großen Malers Gerhard Richter, der jüngst in Baden-Baden ausgestellt wurde, heißt "Birkenau". In der Ausstellung hingen auch Reprografien von vier Bildern, die von Häftlingen des Lagers unter Lebensgefahr aufgenommen und der Anlass von Richters Zyklus waren. Über Strategien, die aus einem "Bild", ein "Mahnmal" und dann ein "Hauptwerk" machen. Und über eine Öffentlichkeit, die diese Strategien flankiert und verstärkt. Von Wolfgang Brauneis, Hans-Jürgen Hafner.

ESSAY

Anmerkung zu einem richtigen Urteil

01.07.2016. Der Streit um den Verlegeranteil an den Ausschüttungen der VG Wort ging durch alle Instanzen zum Bundesgerichtshof, der das Verfahren wegen einer vorgreiflichen Entscheidung des EuGH ausgesetzt hatte. Alle vier Gerichte haben gegen die bisherige Praxis entschieden: Die Gelder standen allein den Autoren zu. Die Verleger reagierten empört. Gegenpositionen waren in der Presse kaum zu lesen. Darum scheint mir als dem Kläger in dieser Sache eine Antwort erforderlich. Von Martin Vogel.

ESSAY

Jener tiefe Riss

27.06.2016. Ein Blick auf die jüngsten Abstimmungen in Österreich und in Britannien zeigt: Nichts ist internationaler als die neuen nationalistischen Konvulsionen. Die Tendenzen gleichen sich zum Teil bis ins Detail. Dass es nur die Abgehängten sind, die gegen die Globalisierung stimmen, ist allerdings unrichtig, denn den Rentnern geht es heute besser denn je. Es hat mehr damit zu tun, was man sich von der Zukunft erhofft. Von Rüdiger Wischenbart.

ESSAY

Pauken, Zimbeln und Tschingderassassa

24.06.2016. Wie und warum in Lyon die "Entführung aus dem Serail" inszeniert wurde. Und wie es kommt, dass der Perlentaucher drüber schreibt.
Von Thierry Chervel.

ESSAY

Kunst und Flüchtlinge: Ausbeutung statt Einfühlung

20.06.2016. Berühmte Künstler wie Olafur Eliasson, Ai Weiwei oder das "Zentrum für Politische Schönheit" machen den Zuschauern verschiedene, nach Intensität gestaffelte Angebote, auf dem Rücken der Flüchtlinge ihre Seelen zu bereichern und ihre "Großgesinntheit" unter Beweis zu stellen. Einwand gegen eine Ästhetik des guten Gewissens. Von Wolfgang Ullrich.

REDAKTIONSBLOG: IM ENTENTEICH

Kündigen wir das Mietobjekt fristlos

31.05.2016. Die große Reporterin Gabriele Goettle wird heute siebzig Jahre alt. Pünktlich zu ihrem Geburtstag soll sie fristlos ihre Wohung räumen. Gekündigt hat ihr die Frauenrechtlerin Barbara Duden.

ESSAY

Zwei Tage im Mai

13.05.2016. Die Gründung der Montanunion am 9. Mai 1950 hat sich nicht als europäischer Gedenktag durchsetzen können. Denn das fundierende Schlüsselereignis für Europa ist der 8. Mai 1945: die Kapitulation Deutschlands und das Ende des Zweiten Weltkriegs. Ob und wie dieser Tag in den verschiedenen Ländern begangen wird, hängt jedoch von den geltenden Geschichtsnarrativen ab - und die sind noch immer umkämpft. Von Aleida Assmann.

ESSAY

Die Ethnozentriker, ihre Vordenker und die Deutschen

22.04.2016. Die Auseinandersetzung mit der AfD vor dem Hintergrund der Flüchtlingsfrage wird der Lackmustest für die deutsche Demokratie. Bislang hat die deutsche Politik den Rechtsextremismus schmählich verdrängt - das Versagen im NSU-Skandal reichte bis in die Spitzen des Apparats. Auf die Fünfprozenthürde für die AfD bei den Bundestagwahlen darf keiner mehr hoffen. Wie also umgehen mit der AfD und den von ihr instrumentalisierten Themen? Von Wolfgang Kraushaar.

ESSAY

Die Willkür unseres Wohlwollens

27.01.2016. Ist es statthaft, Flüchtlinge nicht als Opfer zu sehen, ihnen nicht mit Mitgefühl zu begegnen? Absolut, meint der italienische Literaturwissenschaftler Daniele Giglioli. Denn die Adressierung als Opfer, so gut sie auch gemeint sein mag, verhindert die Auseinandersetzung auf Augenhöhe, gerade auch über unterschiedliche Kultur- und Gesellschaftsvorstellungen. Von Daniele Giglioli.

ESSAY

In zig Alltagssituationen

18.01.2016. Die einen missbrauchen das Ereignis. Die anderen polemisieren gegen diesen Missbrauch. Keiner kümmert sich um die, um die es wirklich geht: die Frauen zuerst. Und dann die ungeheure Integrationsarbeit. Von Eva Quistorp.

ERZÄHLUNGEN

Khünbish

11.01.2016. Es handelt sich um die Tradition der Tabunamen. Stirbt das Erstgeborene, geben die Eltern ihrem nächsten Kind einen möglichst unvorteilhaften Namen, um die bösen Geister abzuwehren. Sie nennen es Muunokhoi, bissiger Hund, oder Khünbish, kein menschliches Wesen … Eine Erzählung Von Sascha Josuweit.

ESSAY

Der Stoff für alle

18.12.2015. Ist der Höhepunkt moderner Serienerzählung bereits überschritten? Oder treten wir in die Lelouch-Phase der Serie ein? Sind Serien immer noch der einzige Stoff, über den sich alle unterhalten können? Und was ist mit ihrem Anspruch auf Gegenwartsdeutung? Ein Gespräch über Serien. Von Diedrich Diederichsen, Simon Rothöhler.

REDAKTIONSBLOG: IM ENTENTEICH

Die Verlagswelt ist gar nicht mehr so

18.12.2015. Detlef Felken vom Verlag C.H. Beck protestiert in der Zeit gegen die Rückfallklausel in der geplanten Urheberrechtsreform. Vielleicht zu Recht. Nur dass das mit der Treue in den Verlagen heute auch nicht mehr so funktioniert, wie einst. Eine Erwiderung

ESSAY

Zur Klärung der Begriffe

25.11.2015. Wer die Menschenrechte ganz aufklärerisch für universal hält, braucht sich bei Kulturtypologien und Wertlehren oder Religionskritik nicht lange aufzuhalten. Es geht darum, diese universellen Rechte vernünftig zu vermitteln. Eine Antwort auf Thierry Chervel. Von Gustav Seibt.

ESSAY

Dieser fragile Rahmen

24.11.2015. Macht es einen Unterschied, ob Demokratien wegen ihrer "Werte" oder ihrer "Prinzipien" gehasst werden? Letztlich können moderne Gesellschaften auf den Begriff der Werte nicht verzichten, weil auch ihre Rechtsgrundsätze sich aus Werten ableiten. Eine Antwort auf Gustav Seibt. Von Thierry Chervel.

ESSAY

Die Konturen der Attentäter

20.11.2015. Katharina Hacker singt eine sehr alte Weise: das Lied vom Terroristen als eigentlichem Opfer. Von Oliver M. Piecha.

ESSAY

Das Zaudernde der Sprache

19.11.2015. Wir sollten daran festhalten, die vielfältigen, oft zumindest funktionierenden Formen des Zusammenlebens offenen Auges zu beschreiben, denn diese Beschreibung ist vielleicht, was den gemeinsamen Grund schafft, gegen die Schnelligkeiten des Tötens aufzustehen. Eine Antwort auf Necla Kelek. Von Katharina Hacker.

ESSAY

Der ganze Stoff der Wirklichkeit

12.11.2015. Erst wenn man anfängt, Gabriele Goettles Reportagen als Ganzes zu sehen, zeigt sich die Dimension des Unternehmens, an dem sie jetzt seit fast dreißig Jahren arbeitet. Ich weiß nicht, seit wann Gabriele Goettle bewusst ist, dass sie an einer einzigen riesigen vielstimmigen Komposition sitzt. Eine Laudatio. Von Arno Widmann.

ESSAY

Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz

26.06.2015. Wenn Literaturkritik eine Zukunft hat, dann im Netz - wenn auch in Form einer Zeitung. Ein Appell von Wolfram Schütte - und eine Perlentaucher-Debatte. Überblick über alle Artikel. Aktualisiert am 10. August.
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Archiv: Presseschauen

Raumsonde aus Abstraktistan

12.08.2016. Die NZZ ruft der Politik zu: Lernt Utopie von der jungen Lyrik! Außerdem streift sie durch die Architektur des Silicon Valley. Die Feuilletons umjubeln den Tenor Piotr Beczala bei den Salzburger Festspielen: Ein Faust, der Herzen schmelzen lässt! Viel Applaus gibt es auch für Angela Schanelecs poetischen Film "Der traumhafte Weg" in Locarno. arteshock schaut derweil lieber Anti-Nazipathos-Kino. Die taz lernt von dem Musiker David Toop wie freie Rhythmen die Gesellschaft befreien. Mehr lesen

Inmitten eines kollektiven Schlummers

12.08.2016. Die New York Times bringt ein Riesen-Dossier über den Zerfall der arabischen Welt. Die Welt fordert eine schärfere Antwort des Westens auf Putins neuerliches Spiel mit dem Feuer. FAZ und SZ diskutieren über vermeintliche oder tatsächliche Gefährdungen der Demokratie. Der Guardian fürchtet, dass die Trotzkisten für Labour ein "Übergangsprogramm" entwerfen. Ebendort schreibt Emily Bell eine Art Nachruf auf Ariana Huffington. Mehr lesen

Häppchen für Millionen

12.08.2016. Aktualisiert - Vorratsdaten: Jede Art von Kommunikation soll ausgewertet werden - Kiosk: Aus dem Alltag eines Zeitungshändlers - "Klickdatur" & AGOF-Zahlen: Die erfolgreichsten Nachrichtenseiten - Kempinski & Israel: Wirbel um FAZ-Artikel von Claude Lanzmann - Thomas Wolfe & sein Lektor Maxwell Perkins oder Die tausend Seiten einer Freundschaft - Hans Weigel: Der Fürst des Feuilletons starb vo 25 Jahren + Die toten Newcomer: "Viola Beach" erobern die britischen Charts. Mehr lesen

Ethische Eleganz

09.08.2016. In einem sind sich Amerikas Linke und Rechte einig, glaubt The Atlantic: In der Verachtung des weißen Arbeiters. Der New Yorker nimmt am Madre de Dios Kontakt zu den Mashco Piro auf. Wired hofft, dass die Nasa das Leben auf dem Mars entdeckt, bevor sie es vernichtet. Télérama warnt Journalisten vor Selbstüberschätzung. Reflex versucht noch einmal, den Tschechen Milan Kundera nahezubringen. Elet es Irodalom vermisst Peter Esterhazy. Und der Guardian erkundet mit C.G. und Emma Jung die labyrinthische Natur der Ehe.
Mehr lesen

Karikaturen und Cartoons

25.07.2014. Wenn du dich harpunieren lässt - besser nicht in Arizona.
Mehr lesen

Archiv: Bücher

Späthabsburgische Melancholie

12.08.2016. Die FAZ liest Pierre Bayles Plädoyer für Toleranz aus dem Jahr 1685 und lernt Vernunft und Moral. Außerdem entdeckt sie in Martin Pollacks intellektuellen Essays eine Topografie Zentraleuropas. Die taz verabschiedet mit Michael Angele den letzten Zeitungsleser: Ist es Thomas Bernhard? Und die FR begibt sich mit Marjana Gaponenko auf ein "letztes Rennen" mit der Kutsche und stellt liebevollen alten Herren große Fragen. Mehr lesen

Fröste der Freiheit

08.08.2016. Szeczepan Twardochs monumentales Schlesien-Epos, Julia Kissinas poetisch sprudelndes Moskau-Feuerwerk, Emma Clines psychologisch intensives Sekten-Drama, Ulrich Drüners faktengesättigte Wagner-Biografie - dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats August.
Mehr lesen

Vom Schwimmen in Seen und Flüssen

11.07.2016. Schwalben kommen, Hechte hausen, doch was ist der Mensch? Fundstücke zu Bertolt Brecht. Mehr lesen

Geld ist Liebe

30.06.2016. Freundschaft, Liebe, Vaterland: Olen Steinhauer spielt in seinem raffinierten Spionageroman "Der Anruf" den großen Verrat in all seinen Varianten durch. In Ross Thomas' Politthriller "Porkchoppers" werden Geschwerkschaftsfunktionäre höchstens ihren Idealen, ihren Frauen und sich selbst gegenüber untreu. Mehr lesen

Primo soprano

21.06.2016. Über Heldensoprane, Donald Trump und die Mafia, die Iwein-Fresken in Südtirol, Fußballtaktiken und das Jahr 1946. Mehr lesen

Beliebte Bücher

Cover: Katja Lange-Müller. Drehtür - Roman. Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln, 2016.Katja Lange-Müller: Drehtür
Asta Arnold ist nach 22 Jahren im Dienst internationaler Hilfsorganisationen am Münchener … mehr lesen
Cover: Andreas Maier. Der Kreis - Roman. Suhrkamp Verlag, Berlin, 2016.Andreas Maier: Der Kreis
Das Kind steht in der Bibliothek seiner Mutter und versucht zu begreifen, was es vor sich … mehr lesen
Cover: Ramita Navai. Stadt der Lügen - Liebe, Sex und Tod in Teheran. Kein und Aber Verlag, Zürich, 2016.Ramita Navai: Stadt der Lügen
Aus dem Englischen von Yamin von Rauch. Im "Gottesstaat" Iran spielt sich das Leben im Verborgenen … mehr lesen
Cover: Wolfgang Reinhard. Die Unterwerfung der Welt - Globalgeschichte der europäischen Expansion 1415-2015. C. H. Beck Verlag, München, 2016.Wolfgang Reinhard: Die Unterwerfung der Welt
Sie kamen, sahen und eroberten - 600 Jahre lang haben Europäer die Welt erkundet, unterworfen … mehr lesen
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