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Berliner Schule

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Post-Berliner-Schule-Western: Thomas Arslans 'Gold' (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2013 […] Gesundheit) zu entkommen - sofern man die Strapazen meistert, die zwischen den jungen städtischen Zentren und dem Goldvorkommen in unwirtlichem Gebiet lauern. So finden sich in Thomas Arslans Post-Berliner-Schule-Western denn auch eine Gruppe deutscher Migranten ein, die dem Ruf des Goldes, genauer: der Annonce eines windigen Reiseführers, der zum geringen Preis eine weniger strapaziöse Passage zum neuen […] "Dead Man" nicht völlig unähnlich. Magie der Entgrenzung - 1500 Kilometer Wildnis gilt es zu durchqueren. Das ästhetisch Defizitäre, das Karge, insbesondere das Gestelzte im Dialog, das mit den "Berliner Schule" gelabelten Filmen für gewöhnlich verbunden wird, tritt in einen Dialog mit der amerikanischen Filmgeschichte: Die Standardsituationen des Genres meidet Arslan nicht - sogar ein Kopfgeldjäger mit […] Von Thomas Groh

Erstarren in der Gegen-Konvention: Jan Krügers 'Auf der Suche' und Elke Haucks 'Der Preis'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2011 […] von denen wir schon Großartiges sahen und weiter Großes erhoffen. Blickt man jedoch auf die aktuelle Berlinale-Bilanz jenes deutschen Filmschaffens, das oft zu pauschal unter den Begriff der "Berliner Schule" gefasst wird, dann muss das Urteil ausgesprochen gemischt ausfallen. Kein Meisterwerk, aber als Schritt in den inneren euro-afro-thailändischen Dschungel eine klug gemachte und souverän inszenierte […] Hochhäuslers Beitrag), aber es sind auch die selbstgeschaffenen Konventionen eines Kinos, das einst aufbrach, etwas ganz anderes als mittelprächtiges Fernsehen zu sein. Der gemeinsame Nenner der "Berliner Schule" war und ist vor allem diese negative Widerstandsgeste gegen konfektionierte Dramaturgien, gegen Musik als emotionalen Geschmacksverstärker, gegen Bilder, die bloß dies und das illustrieren. Ins […] halber Strecke und man fragt sich, auch im Vergleich mit Christian Petzolds gar nicht unähnlich scheiterndem "Dreileben"-Beitrag "Etwas besseres als der Tod", ob nicht da, wo sich etwas wie eine "Berliner Schule"-Ästhetik nur noch in ihrer erbleichtesten Form zeigt, eine nicht so erfreuliche Wahrheit zutage tritt: Eine aus großer Kenntnis möglicher Fallstricke im Widerstand gegen viel Dummes, Hohles, Frivoles […] Von Ekkehard Knörer

Steht da licht: Ulrich Köhlers 'Schlafkrankheit'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2011 […] Wäre es nicht genau falsch exotisiert und remythisiert, versuchte er sich nun in einer ganz anderen Sprache? Hat es nicht seine Richtigkeit, dass man die Berliner Schule ins innere Afrika kriegt, aber aus diesem inneren Afrika blickt die Berliner Schule wieder heraus? Die Bewegung des Ebbo Velten macht der Film "Schlafkrankheit" eben nicht mit. Er lässt seinen Protagonisten zurück als etwas Inkommensurables: […] Von Ekkehard Knörer