Stichwort
Verführung
24 Artikel - Seite 1 von 2
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2014 […]
Schwarze Kohle, dünnes Eis – der Titel beschreibt recht genau die beiden gegensätzlichen Pole, zwischen denen sich Diao Yinans eigensinniger Film Noir aufspannt. […] Von Elena Meilicke
Bücher der Saison 19.11.2013 […] Es geht um die Subversion des Literaturbetriebs, um Verführung und die Souveränität des Erzählens, betont SZ-Rezensent Johan Schloemann, der den Roman ebenso "beklemmend" wie "unterhaltsam, lustig, clever, erregend" findet. […]
Bücherbrief 04.10.2013 […] Mehr als um die Geheimdienste geht es in dem Roman um die Subversion des Literaturbetriebs, um Verführung und die Souveränität des Erzählens, betont Johan Schloemann in der SZ und nennt den Roman "beklemmend", aber auch "unterhaltsam, lustig, clever, erregend, fesselnd". […]
Essay 17.06.2013 […] "Während die einzelnen Religionen miteinander hadern, welche von ihnen im Besitz der Wahrheit sei, meinen wir, dass der Wahrheitsgehalt der Religion überhaupt vernachlässigt werden darf." […] Von Daniele Dell'Agli
Bücherbrief 05.08.2010 […] Christian Kracht liest dieses Protokoll einer Verführung: Für Alexander Cammann in der Zeit ist daraus eine "psychedelische" Seance geworden, die ihn in Hochstimmung versetzt hat. […]
Im Kino 19.08.2009 […] Und das Begehren kennt viele Formen: es ist Liebesbegehren und Kaputtmachbegehren, es ist Gier und es ist Rachewunsch, es ist Lust an Verführung und Lüge, es ist der Antrieb, sich andere hörig zu machen, es ist umgekehrt die Lust an der eigenen Hörigkeit, es ist der Trieb, mit der Masse zu verschmelzen und sitzt auch am Grund der Einbildung, größer als jeder andere zu sein. […] Von Ekkehard Knörer
Essay 24.12.2008 […] War Sexualität über lange Zeiten hin und noch vor einer Generation mit den Registern Spiel, Verführung, Lust, Verschmelzung, Orgasmus dotiert und galt (neben der kreativen Extase) als die einzige naturgemäße Möglichkeit, "außer sich" zu sein, so scheinen heutige Sexteilnehmer eher "in sich" zu gehen, rational und cool sein zu wollen, Risiken und Nebenwirkungen (vorab die Zeugung) zu meiden, möglichst rasch und möglichst unaufwendig zur Sache zu kommen, möglichst wenig Emotionalität zu investieren, mithin das sexuelle Tun nicht mehr vorrangig als wechselseitige sinnliche Erfahrung, sondern als willkürlichen Zeichenaustausch zu begreifen, Sex also konsequent aus der Biosphäre in die Semiosphäre überzuführen.
[…] Von Felix Philipp Ingold
Virtualienmarkt 09.10.2008 […] Es ist eine bemerkenswert widersprüchliche Situation, doch vielleicht geht es auch gar nicht anders. […] Von Rüdiger Wischenbart
Mord und Ratschlag 08.05.2008 […] Da ist, mit Lawrence Blocks erstmals 1961 erschienenem "Abzocker", ein Frühwerk eines der wichtigen lebenden Autoren der Kriminalliteratur erschienen, eine, wie in diesem Genre üblich, das Generische variierende Geschichte um eine schöne junge Frau, eine Menge Geld bzw. hier geldwerten Heroins, einen hässlichen alten Gatten, Verführung, Lust, Sex und Reinfall. Oder, in Blocks Worten: "Der fette, hässliche, alte Gatte, der außerdem reich war. […] Von Ekkehard Knörer
Im Kino 23.04.2008 […] Die Frau darf, kurz gesagt, nicht als Subjekt von Verführung, Begehren oder ausdrücklicher Lust auftreten - jedenfalls nicht vor männlichen Augen. […] Von Ekkehard Knörer
In eigener Sache 11.07.2007 […] Der Clou dieser Meisterstücke ist, in drei, vier Worten die Affekte, das Unwiderstehliche, die Verführung der Rezension herauszustellen, ohne jemals die Quintessenz weder der Rezension noch des Buches selbst zu verraten. […]
Virtualienmarkt 24.05.2007 […] Um das Qualitätsdilemma des Journalismus zu erklären, pflegt der Schweizer Medienbeobachter Stephan Russ-Mohl ihn mit Gebrauchtwagen zu vergleichen: Beim Journalismus, wie auch bei Gebrauchtwagen, habe der Kunde wenig Informationen über die Produktqualität. […] Von Robin Meyer-Lucht