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Bill Clinton

13 Artikel

Katastrophale Hilfe zeigt Raoul Peck in 'Assistance Mortelle' (Berlinale Special)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2013 […] über IWF und Weltbank, bis zu Russland und Venezuela waren sich alle einig, dass diesem ärmsten und bedauernswertesten Land der Welt nun endlich und nachhaltig auf die Beine geholfen werden müsste. Bill Clinton wurde Leiter der Wiederaufbauorganisation IHRC. Dies sei "die größte Chance, die Haiti je hatte", sagt Clinton und der Satz klingt einem den ganzen Film über wie Hohn in den Ohren. Denn elf Milliarden […] Straße tun. NGOs, das macht Peck sehr deutlich, sind keine neutralen Broker bei der Katastrophenhilfe, sie sind Auftragnehmer mit Eigeninteressen. Schade, dass wir nicht zu hören bekommen, wie sich Bill Clinton dieses Systemversagen erklärt. Deutlich unschärfer bleibt die Verantwortung der haitianischen Regierung für das Desaster. Zwar zeigt Peck den damaligen Premierminister René Préval in seiner ganzen […] Von Thekla Dannenberg

Der schlüpfrige Puritanismus der USA

Essay 29.08.2011 […] Revolution die Sprache der freien Liebe spricht und mit einer florierenden Pornoindustrie koexistiert. Es handelt sich genau gesagt um einen schlüpfrigen Puritanismus: denn wozu haben die Affären um Bill Clinton oder Dominique Strauss-Kahn gedient? Dazu Erotik zu verdammen, um besser über sie reden zu können, um sich über Wochen und Monaten vor aufreizenden Details die Lippen zu lecken, um mit falscher […] Die obszöne Begeisterung, mit der Kenneth Thompson die "angegriffene" Vagina seiner Klientin Nafissatou Diallo heraufbeschworen hat, spricht in dieser Hinsicht Bände. Man sagt, dass im Fall von Bill Clinton eher die Lüge als die Affäre mit einer Praktikantin im Weißen Haus bestraft wurde. Dies ist offensichtlich falsch, denn George Bush hat über die Massenvernichtungswaffen im Irak gelogen, was eine […] Von Pascal Bruckner

Leseprobe zu Einar Mar Gudmundsson: Vorübergehend nicht erreichbar. Teil 3

Vorgeblättert 04.07.2011 […] dass sie genügsam sind und nicht viel brauchen, um sich zu freuen, sie sind frei von Eitelkeit und Bevormundung, ganz anders als diese Schwachköpfe, die heute die Welt regieren, Althippies wie Bill Clinton und David Oddsson.      , das ist ungerecht. Ich streiche die Namen durch. Ich werde das Beispiel umformulieren.      Ach, nein, das untersuchen wir später, denn ich spüre dich gerade so gut. Mir […]

Berlinale 1. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2008 […] von The Band hat Scorsese immerhin die Band auf ihrem absoluten Höhepunkt erwischt. In "Shine A Light" erleben wir einen höchst exklusiven Gig, die Stones spielen zum sechzigsten Geburtstag von Bill Clinton im New Yorker Beacon Theater 2006. Rote Samtstore umgeben die Bühne, auf der eine goldene Zierwand im Stil einer Turandot-Aufführung prangt. Man glaubt sich in Wien vor Eröffnung einer Walzernacht […] Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer, Christoph Mayerl

Die ungleichen Brüder Hitchens

Post aus London 26.05.2003 […] Rhetoriker und Polemiker, ein erstklassiger Stilist und außerordentlich produktiver Journalist, Kommentator und Buchautor. Zu denen, deren Ruf er publizistisch ruiniert hat, gehören Henry Kissinger und Bill Clinton. Nunmehr in seinen Mit-Fünfzigern, kleidet er sich mit einer englischen Nonchalance, die ans Verwahrloste grenzt, raucht unentwegt, trinkt eine Menge alkoholischer Getränke ohne sichtbare Wirkung […] Von Henning Hoff

Bill Clintons unendliche Skandalgeschichten

Post aus New York 07.03.2001 […] Cockburn in der New York Press den Hinweis auf Bob Herberts bisherige Loyalität nicht verkneifen und verteidigt Bill Clinton mit dem Hinweis darauf, dass erstens Bush Vater in seinem Amnestierungsverhalten keineswegs viel ethischer gehandelt habe und dass man zweitens über Bill Clintons moralische Verkommenheit doch von Anfang an Bescheid gewusst habe. Wer solche Freunde hat... Sehr viel interessanter […] Mit einem nur exorzistisch zu nennenden Furor wird derzeit von allen Seiten auf Bill Clinton eingeprügelt. Ihm gelang nämlich das fragwürdige Kunststück, noch am allerletzten Tag im Weißen Haus einen der größten Skandale seiner Präsidentschaft auszulösen. Bei den von der Boulevardpresse flink "Pardongate" getauften Vorgängen um (unter anderen) die Begnadigung des steckbrieflich gesuchten Steuerflüchtlings […] Von Ekkehard Knörer