Stichwort
Bela Tarr
6 Artikel
Bücherbrief 07.06.2012 […] Jacques Ranciere
Und das Kino geht weiter
Schriften zum Film
August Verlag 2012, 224 Seiten, 14,80 Euro
"Und das Kino geht weiter" ist ein Buch für Einsteiger wie für Experten: Für Einsteiger, weil die Bandbreite von Jacques Rançières Texten für jeden Filmliebhaber etwas bereithält: von Chaplin bis Kusturica, von Mizoguchi bis Kitano, von Buñuel bis Bela Tarr, von Debord bis zu den Dardennes reicht das behandelte Spektrum. […]
Im Kino 14.03.2012 […] Lukas Foerster
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Außerdem diese Woche neu: "The Turin Horse" von Bela Tarr. Hier unsere Kritik von der Berlinale 2011.
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Viva Riva - Demokratische Republik Kongo / Frankreich / Belgien 2010 - Regie: Djo Tunda wa Munga - Darsteller: Patsha Bay Mukuna, Manie Malone, Hoji Fortuna, Marlene Longage, Alex Herabo - Länge: 98 min.
[…] Von Lukas Foerster, Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 19.02.2011 […] Ich persönlich hatte Bela Tarr, einen der letzten großen Autorenfilmer alter europäischer Prägung, nach seinem tief ins Kunstgewerbe gesackten letzten Film "A Man From London" eigentlich schon abgeschrieben. […] Von Ekkehard Knörer
Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2011 […] "The Turin Horse" ("A torinoi lo"). Regie: Bela Tarr. Darsteller: János Derzsi, Erika Bók u.a., Ungarn 2010, 146 Minuten. […] Von Lukas Foerster
Bücherbrief 07.02.2011 […] Ihr hat Esther Kinsky die Suche nach der richtigen Form so beschrieben: "Nicht dass ich die bewusst gesucht habe, aber diese unglaubliche Langsamkeit, dieses Schwebende, das erschien mir damals so, ja tatsächlich, unwirklich, wie ein Traum oder wie ein Film von Bela Tarr".
Milada Souckova
Bel Canto
Roman
Matthes und Seitz 2010, 288 Seiten, 22,90 EUR
Milada Souckovas 1943 erstmals erschienener Roman "Bel Canto" ist zwar erst einmal besprochen worden, aber Alena Wagnerova hat in der NZZ eine so informative Rezension vorgelegt, dass wir sofort neugierig auf diese "bedeutendste Außenseiterin der tschechischen Nachkriegsmoderne" wurden. […]
Im Kino 02.12.2009 […] Harris Savides, bei Gus van Sant ("Elephant") und David Fincher ("Zodiac") ein grandioser Manierist, gelingt das hier nur sehr bedingt; insbesondere aus dem Loft, in dem Yellnikof wohnt, macht er ein Labyrinth, durch das die Kamera dem Helden auch mal wie einer Gus-van-Sant (bzw. Bela-Tarr)-Figur folgt. Das kommt dem distanzierten Vergnügen ebenso wie die direkte Publikumsansprache des Protagonisten im Endeffekt in die Quere.
[…] Von Ekkehard Knörer