Stichwort
Körperlichkeit
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Im Kino 04.03.2015 […] Dass dieses filmische Universum überdies noch das eine oder andere ästhetische Bündnis mit der Tradition der dystopischen Underground-SF-Comics eingeht - man denkt an die großen Zeiten von "Métal Hurlant" oder auch an die Werke von Enki Bilal - sowie Textur, Körperlichkeit und Materialität gegenüber der geschmeidigen Digitalästhetik deutlich privilegiert in Stellung gebracht sind, macht die ganze Sache nur noch reizvoller.
[…] Von Lukas Foerster, Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2015 […] Kreatürlichkeit, Körperlichkeit. Die Reise nach Mexiko wird für Eisenstein zur Initiation. […] Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2015 […] Wobei: Doch nicht ganz alles. Von der eigenen Körperlichkeit kommt man nicht los. Die eine der beiden Frauen muss aufgrund einer Krankheit andauernd auf die Toilette.
[…] Von Lukas Foerster
Im Kino 02.01.2015 […] (Die Worte wie/als Hiebe treffen auch den Betrachter.)
Auf Körperlichkeit will "Plemya" hinaus, auf einen Körperkinosog. […] Von Lukas Foerster, Thomas Groh, Ekkehard Knörer, Nikolaus Perneczky
Im Kino 18.06.2014 […] Wahrscheinlich erzählen Schauspielerkörper im Film eben qua Körperlichkeit immer eine eigene, zweite Geschichte, die mit der ersten, der manifesten Spielfilmhandlung höchtens partiell in Deckung zu bringen ist. […] Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2014 […] Epigonal erinnern diese Kinobilder von männlicher Körperlichkeit an Claire Denis' brillantem Film "Beau Travail" – doch wäre solch Vergleich viel zu hoch gegriffen.
[…] Von Friederike Horstmann
Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2014 […] Das stimmt sicherlich – doch selbst da, wo es um die Liebe als Diskurs geht, strahlen Grafs Bilder noch eine Sinnlichkeit und Körperlichkeit aus, die im deutschen Kino selten zu sehen ist. […] Von Elena Meilicke
Im Kino 06.11.2013 […] Andernorts - man kann den Film tatsächlich eher als eine räumliche Erkundung, denn als eine zeitliche Abfolge beschreiben - im Film folgt die Regie, die nicht nur Handlungsstränge, sondern auch Subjektivitäten betritt und verlässt, wie es ihr passt, die auch schon einmal in (Tag-)Träume hineintritt, Fantasien und Angstvorstellungen auslotet, einer Hausangestellten auf dem Weg zum schnellen, gierigen Sex in der Arbeitspause; oder sie beobachtet den Alltag von Bia, einer unterbeschäftigten Mutter, die sich die Langeweile mit Nachbarschaftsspionage, Tierquälerei und heimlich gerauchten Joints vom Leib hält; bei der Gelegenheit eines von vielen tollen Bildern, die der Film findet, aus seinem Bewegungsfluss isoliert: Bia - die tollste von vielen tollen Figuren des Films, auch, weil sie von Maeve Jinkings mit einer berückenden, nervösen Körperlichkeit, einer irgendwie ganzspätadoleszenten Hausfrauen-Sinnlichkeit ausgestattet wird - atmet Marihuanaschwaden aus, die gleich wieder von einem Staubsaugerschlauch, den sie sich vors Gesicht hält, eingesogen werden; für einen kurzen Moment fügt sich das fluide Durcheinander des brasilianischen Alltags zu einer erotischen Skulptur.
[…] Von Lukas Foerster, Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2013 […] Die Welt wirkt vom schweren Gemäuer abgeschlossen - so abgetötet wie die Körperlichkeit der Nonnen unter ihren Gewändern und Tüchern. […] Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2013 […] Flo kommt nicht klar mit diesem weichem Gesicht, einmal will sie Guillaume dazu bringen, in eine Mülltonne zu steigen, damit er sich auch einmal schmutzig macht, oder auch nur, um ihn auf seine Körperlichkeit hinzuweisen. Doch Guillaume wehrt sich, nicht nur in dieser Szene, gegen Flo und ihre Versuche, sein Leben für ihn zu definieren. […] Von Lukas Foerster
Im Kino 03.01.2013 […] Dieser Blick fällt - jedenfalls ein Stück weit, denn obgleich Seidls Kamera oftmals brutal nah an der furchtlosen Darstellerin Margarethe Tiesel und ihrer wuchtigen Körperlichkeit bleibt, bleibt dies wie jede seiner Inszenierungen vor allem ein Spiel von Nähe und Distanz - durch die Augen der mittelalten, korpulenten österreichischen Pauschaltouristin Teresa, die im Keniaurlaub eine Affäre mit einem afrikanischen Beachboy beginnt. […] Von Lukas Foerster, Jochen Werner
Im Kino 04.10.2012 […] Vielleicht ist es die krude Körperlichkeit, vielleicht die komplette Abwesenheit von Zynismus und Distinktionsgehabe, vielleicht die eher episodenartig, improvisiert wirkende Form, der die kleinen Blödeleien nebenbei immer wichtiger sind als die großen Bögen der Charakterentwicklung, dieser heiligen Kuh der qualitätsbesoffenen Filmkritik: Irgendetwas an den Filmen scheint einen empfindlichen Punkt zu treffen. […] Von Lukas Foerster, Thomas Groh