Stichwort

Gerd Koenen

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Vorhutkonkurrenz: Ausblick auf die Berlinale 2011

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2011 […] Ästhetik den Kontakt zum Weltkino sucht - anders als Andres Veiel, der in seinem Spielfilmdebüt-Wettbewerbsbeitrag "Wer wenn nicht wir" die RAF-Ursuppe dokumentarisch bemüht (und im wesentlichen auf Gerd Koenens "Vesper, Ensslin, Baader" gestützt) noch einmal aufkocht. Auf einen fahrenden Zug springen - außer Konkurrenz - zwei alte Kämpen des Neuen Deutschen Films auf. Wim Wenders hält das Werk der unmittelbar […] Von Ekkehard Knörer

Willi Winkler und der Mann der Tat

Redaktionsblog - Im Ententeich 02.12.2009 […] gar nicht leugnen. Aber Kunzelmann war eben auch hochsympathischer "Großkasperl", der die Verhältnisse im Sinne Winklers zum Tanzen brachte und den man sich von Aufklärern wie Wolfgang Kraushaar, Gerd Koenen oder Götz Aly nicht kaputtmachen lassen will. So ein Mann der Tat lässt einen Mann des Wortes wie Winkler stets schon knieweich werden. Der "letzte deutsche Bohemien" sei Kunzelmann gewesen, schwärmt […] ungeschiedenen Ursprünge haben. Hitler war auch ein Bohemien. "Es gehört mittlerweise zum guten Ton, den großen Zampano schlechtzureden", klagt Winkler. Kraushaars Kunzelmann-Buch ist - neben Gerd Koenens Buch "Vesper, Ensslin, Baader" und Götz Alys "Unser Kampf" - so epochal, weil es verdrängte Kontinuität unter den Brüchen offenlegt. "Die Bombe im jüdischen Gemeindehaus" schildert, wie Kunzelmann […] Von Thierry Chervel

Hitlers Kinder? Eine Antwort auf Götz Aly

Essay 25.03.2009 […] Frankfurt am Main 2008. (15) Dies ist eine leicht überprüfbare unzutreffende Behauptung. So haben sich etwa Bernd Rabehl (in: Feindblick. Der SDS im Fadenkreuz des "Kalten Krieges", Berlin 2000) und Gerd Koenen (in: Das rote Jahrzehnt. Unsere kleine deutsche Kulturrevolution. 1967-1977, Köln 2001) bereits lange vor Aly in ihren Darstellungen zur 68er-Bewegung auf Dokumente des Verfassungsschutzes gestützt […] Von Wolfgang Kraushaar

Sachbuch Herbst 2008

Bücher der Saison 04.12.2008 […] behandelt, seitdem sei der "Traum von der gerechten Gesellschaft" unauflöslich verbunden mit "Terror, Arbeitslager und überwachungsfreundlicher Gemeinschaftswohnung". In der Zeit rühmt der Historiker Gerd Koenen dieses "irrisierende Gesamtpanorama", das den Massenterror in das "Bild einer stürmische Industrialisierung, Mobilisierung und Urbanisierung" einordnet. Auch die NZZ ist tief beeindruckt von dieser […] Mit Faszination und Grauen haben die meisten Kritiker Orlando Figes' monumentales Werk "Die Flüsterer" gelesen, das auf über tausend Seiten vom Überleben im stalinistischen Russland erzählt. Wenn Gerd Koenen revolutionäre Mythen zerlegt, schauen die Kritiker gern und gebannt dabei zu, denn der Frankfurter Historiker geht dabei "nicht mit der Abrissbirne" vor, sondern mit kühler Präzision, wie die SZ […]

Herbst 2005

Bücher der Saison 14.11.2005 […] Romane, Kazuo Ishiguros "Alles, was wir geben mussten" und Michel Houellebecqs "Möglichkeit einer Insel", handeln von Klonen. Einige der wichtigsten Sachbücher - nämlich Karl Schlögels "Marjampole", Gerd Koenens "Russland-Komplex" und natürlich Jung Changs monumentale Mao-Biografie - wurden dagegen von ehemaligen Maoisten verfasst. Reiner Zufall! Kein Zufall dagegen, dass mit Wolfgang Kraushaars Enthüllungen […] Von Thekla Dannenberg, Anja Seeliger