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Graham Swift

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Geliebte Mörderin

Mord und Ratschlag 04.12.2003 […] Graham Swifts "Das helle Licht des Tages" ist ein Roman mit einem Privatdetektiv als Ich-Erzähler, aber es ist kein Detektivroman. In seinem Zentrum stehen ein Mord, über den man erst nach und nach Einzelheiten erfährt, und - klassische Noir-Konstellation - die Liebe des Detektivs zur Klientin, die zugleich die Mörderin ist, aber ein Krimi ist das Buch keineswegs. Denn Swift interessiert sich nicht […] milieu jenes Betriebs, der sich mit der Diskussion um Idiotien wie Walsers bei Kirchhoff am Rande erwähnten "Tod eines Kritikers" in Schwung hält, sitzt der "Schundroman" wie die Made im Speck. Graham Swift: "Das helle Licht des Tages". Roman. Aus dem Englischen von Barbara Rojahn-Deyk. Hanser Verlag, München 2003, 327 Seiten, gebunden, 19,90 Euro. Eine Leseprobe finden Sie hier. Bodo Kirchhoff: […] Von Ekkehard Knörer