Stichwort

Michel Houellebecq

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Was für ein Tiger! Guillaume Niclouxs 'L'enlèvement de Michel Houellebecq' (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2014 […] immer wieder auch sehr feinfühlig und sensibel, unglaublich uneitel und schließlich sogar richtig verliebt. Thekla Dannenberg L'enlèvement de Michel Houellebecq - The Kidnapping of Michel Houellebecq. Regie: Guillaume Nicloux. Darsteller: Michel Houellebecq, Mathieu Nicourt, Maxime Lefrançois, Françoise Lebrun. Frankreich 2014, 92 Minuten. (Forum, alle Vorführtermine) […] Ein wunderbar böses Vergnügen bereitet dieses Ganovenstück von Guillaume Nicloux, das uns endlich verrät, wo Michel Houellebecq steckte, als er im September 2011 für einige Tage wie vom Erdboden verschwunden war. Er wurde entführt! Einfach so, am helllichten Tag. Gerade schlurfte er noch in seinem abgewetzten Parker durch die Straßen von Paris und parlierte kettenrauchend über seine neue Küche, das […] Von Thekla Dannenberg

Entweder rüstig oder gefördert

Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2014 […] Film des Rumänen Corneliu Porumboiu: Der Regisseur kommentiert gemeinsam mit seinem Vater die Fernsehaufzeichnung eines Fußballspiels aus den späten 1980ern - in Echtzeit. Auch "L'enlèvement de Michel Houellebecq" von Guillaume Nicloux könnte für Aufsehen sorgen: Der Autor spielt sich selbst, heraus kommt dabei aber alles andere als ein narzisstischer Porträtfilm, eher genau das Gegenteil. Außerdem: Neues […] Von Lukas Foerster

Verborgene Menschheitsreligion?

Essay 30.05.2013 […] scheint es inzwischen einen anschwellenden Chor von Stimmen zu geben, die den biblischen Monotheismus recht pauschal unter Intoleranz- und Gewaltverdacht stellen. Schriftsteller wie Martin Walser, Michel Houellebecq, José Saramago,[3] aber auch Stimmen wie Peter Sloterdijk und Ulrich Beck haben ihr Unbehagen am Monotheismus deutlich geäußert.[4] Ohne die Artikulationen dieses Unbehagens in einem apologetischen […] gegeben sein; für den Menschen, der die Frage stellt, womit und wofür er leben und sterben könne, langen sie nicht." [3] Vgl. Martin Walser: "Ich vertraue. Querfeldein", Frankfurt/M. 2000, 9-22; Michel Houellebecq: "Plattform", Köln 2002, 239; José Saramago: "Im Namen Gottes ist das Schrecklichste erlaubt", in: FAZ vom 21. 9. 2001 (Nr. 220) S. 52. [4] Vgl. Peter Sloterdijk: "Gottes Eifer", Frankfurt/M […] Von Jan-Heiner Tück

Betroffenheit im Arthouse

Außer Atem: Das Berlinale Blog 19.02.2006 […] Recht nicht kritisiert, sondern schlicht und einfach verachtet. Unter den vier deutschen Wettbewerbsfilmen hatte Oskar Roehlers Verfilmung der misogyn-zynischen "Elementarteilchen" des Franzosen Michel Houellebecq die meisten Erwartungen auf sich gezogen. Der Film erwies sich als übler Rohrkrepierer, an dem einfach gar nichts stimmte. Als Verfilmung verfehlte Roehler - von Bernd Eichinger unterstützt - […] Von Ekkehard Knörer