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Charlie Chaplin

7 Artikel

Schönheit ist Empathie

Vom Nachttisch geräumt 27.04.2016 […] Das Buch habe ein einfaches Ziel, heißt es in der Einleitung: zu zeigen, wie Charlie Chaplin (1889-1977) seine Filme machte. Das sei so leicht nicht, denn Chaplin tat alles, um den Entstehungsprozess seiner Filme zu verbergen. Man kann darin allerhand Tiefenpsychologisches sehen, aber sicher spielt auch eine Rolle, dass Chaplin noch vom Variété herkam. Die Künstler dort verstanden sich als Handwerker […] und das blieb er bis zum Ende. Dass man sich auf einander verlassen musste, das hatte er von Kind auf gelernt, auch, dass man gerade darum sich seine Mitarbeiter sehr genau aussuchen musste. Charlie Chaplin in "City Lights", 1931 "Schönheit" habe er vor allem angestrebt, schreibt der Herausgeber dieses größten Chaplin-Buchs aller Zeiten, Paul Duncan. Er hat bei Taschen mehr als 50 Filmbücher her […] bei jedem Handgriff, bei jedem Wort, bei jeder Bewegung auch nur eines Gesichtsmuskels droht Sentimentalität die Wahrheit des Gefühls und damit die Schönheit zu zerstören. Paulette Godard und Charlie Chaplin in "Moderne Zeiten", 1936 Meine Lieblingsszene aus allen Chaplinfilmen, ja vielleicht meine Lieblingsszene aus irgendeinem Film oder Theaterstück ist die Rede, die der jüdische Friseur, der mit […]

Leseprobe zu Elizabeth Taylor: Blick auf den Hafen. Teil 2

Vorgeblättert 25.07.2011 […] und dorthin, sie saugten sich fest, ließen wieder los, und die Frage war stets: 'Was ist für mich von Nutzen?' Ganz gewiss nicht der "Chef", dieser schmuddelige, hart arbeitende Mann, der wie Charlie Chaplin aussah.      Nur das Wirtshaus dämmerte noch in seinen Biergerüchen vor sich hin. Bertrams Fenster stand weit offen, sodass die Vorhänge heftig bewegt wurden. Das beunruhigte Mr Pallister immer […]

Leseprobe zu Andre Schiffrin: Paris, New York und zurück. Teil 1

Vorgeblättert 10.05.2010 […]      Bald darauf untersuchte er neben mir auf dem Sofa unseres Wohnzimmers sitzend eingehend den fleckigen roten Einband, der von Zigarettenspuren übersät war, die meine Mutter mit Fotos von Charlie Chaplin als Hitler in "Der große Diktator" überklebt hatte. Das Album, das ich Dutzende Male gedankenlos betrachtet hatte, war in zwei Abschnitte unterteilt.      Der erste, der meine ersten sechs Lebensjahre […]