Stichwort

Jafar Panahi

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Totally LOVED that Africa moment

Im Kino 19.12.2018 […] Fenster, hinter dem sich die Konturen der Frauen abzeichnen. Nach einer Weile beginnen sie zu tanzen. Lukas Foerster Drei Gesichter - Iran 2018 - Originaltitel: Se rokh - Regie: Jafar Panahi - Darsteller: Behnaz Jafari, Jafar Panahi, Marziyeh Rezaei, Maedeh Ertegaei, Narges Delaram - Laufzeit: 100 Minuten. […] Thomas Groh Aquaman - USA 2018 - Regie: James Wan - Darsteller: Jason Momoa, Amber Heard, Willem Dafoe, Patrick Wilson, Nicole Kidman, Dolph Lundgren - Laufzeit: 143 Minuten. --- Jafar Panahis "Drei Gesichter" beginnt als metafilmische Investigation. Panahi spielt sich selbst, genau wie Behnaz Jafari, eine im Iran äußert populäre Kino- und Fernsehregisseurin. Die beiden machen sich auf […] Von Lukas Foerster, Thomas Groh

Keine Schwarzmalerei: Jafar Panahis 'Taxi' (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 06.02.2015 […] bettelt sie den Jungen an, doch der ist nicht bereit, auf sein bisschen Glück zu verzichten, damit sie einen besseren Schluss für ihren Film bekommt. Die kleine Nichte ist eine der Personen, die Jafar Panahi auf seiner Taxifahrt durch das heutige Teheran und den iranischen Irrsinn mitnimmt. Immer wieder steigen neue Fahrgäste ein: Ein Straßenräuber, der härte Gesetze und mehr Hinrichtungen verlangt […] Regisseur anderen Menschen im Sinne der Kunst abverlangen darf. Und natürlich, auch nicht zu unterschätzen, die Frage der kleinen Nichte: "Was bist Du für ein Regisseur, wenn Du so eine Kiste fährst?" Jafar Panahi: Taxi. Iran 2015, 82 Minuten. (Vorführtermine) […] Von Thekla Dannenberg

Berlinale Warm-Up

Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2015 […] Terrence MalickMalick, Werner Herzog, Jafar Panahi Die wichtigste Nachricht kam zuerst: Schon im November, Wochen vor den ersten Filmankündigungen, wurde bekannt, dass Dieter Kosslick seinen Vertrag als Leiter der Berlinale ein weiteres Mal verlängern konnte: Mindestens bis 2019 bleibt er im Amt. Gott weiß warum (ein guter Kritikervorsatz für die diesjährige Ausgabe: Zurückhaltung beim redundanten […] völlig entfesselte Trailer zum Film ist auch heute noch der beste Grund, sich auf die konservativ geschätzt fünftletzte Kosslick-Berlinale zu freuen. Mindestens zwei weitere Gründe im Wettbewerb: Jafar Panahi hat wieder einen Film gedreht, seinen Konflikten mit der iranischen Justiz zum Trotz. Für einen politischen Skandal wird sein neues Werk "Taxi" kaum noch taugen, dafür sorgt schon, so zynisch der […] Von Lukas Foerster

Auf Augenhöhe: Die starken Frauen im Berlinale-Wettbewerb 2013

Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2013 […] gibt nichts von sich Preis. Nur einmal meint sie, ohne rechten Anlass, sie sei ein Teufel. Doch vielleicht sagt sie das nur, weil sie in der Szene einen roten Pullover trägt. "Closed Curtain" von Jafar Panahi und Kamboziya Partovi schließlich ist noch weniger als "Vic+Flo" oder "Nobody’s Daughter Haewon" ein Werk, dem man in auch nur irgendeinem Zusammenhang ein Attribut wie "Frauenfilm" anheften würde […] nebenbei: herzzerreißendste) Szene des Films gehört dieser faszinierendsten, geheimnisvollsten, lebendigsten Frau des Wettbewerbs: Kurz vor Schluss wirft sie einen langen, sehnsuchtsschweren Blick auf Jafar Panahi; einen Blick, der nicht erwidert wird, nicht erwidert werden kann, schon deshalb nicht, weil Panahi bis auf weiteres ein Gefangener des iranischen Regimes bleibt. Gleichzeitig aber dreht sich in […] Von Lukas Foerster

Alle ontologischen Anker gelichtet: 'Closed Curtain' von Jafar Panahi und Kamboziya Partovi (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2013 […] wurde der iranischer Regisseur Jafar Panahi im Jahr 2010 verurteilt, außerdem wurden ihm zwanzig Jahre Berufsverbot erteilt. Das hielt ihn nicht davon ab, 2010 einen gemeinsam mit Mojtaba Mirtahmasb inszenierten Film in den Wettbewerb von Cannes zu schmuggeln, der einen schlagenden, mit Blick auf das Urteil folgerichtigen Titel trägt; Filme drehen darf Jafar Panahi nicht mehr, also: "This Is Not a […] eines Films aufbrechen kann. Lukas Foerster (siehe auch Thekla Dannenbergs Bericht über die Pressekonferenz zu Panahis Film) "Pardé" (Closed Curtain). Regie: Jafar Panahi, Kamboziya Partovi. Mit Kamboziya Partovi, Maryam Moghadam, Jafar Panahi, Hadi Saeedi, Azadeh Toradi, Agha Olia, Zeynab Khanum. Iran 2013, 106 Minuten (alle Vorführtermine) […] Wettbewerb erst einmal rückstandslos verblasst. Mir scheint, ein Grund dafür ist sein Verhältnis (eigentlich: sein Missverhältnis) zu den vorherigen Filmen seines (einen) Regisseurs. Im Grunde ist Jafar Panahi kein Modernist - die Filme, die er vor dem Hausarrest und dem Berufsverbot gedreht hatte, waren kraftvolle Dramen im realistischen Stil, figurenbezogen und verhältnismäßig geradlinig. Aber solche […] Von Lukas Foerster

Das Biest will raus: Die Pressekonferenz zu Panahis Wettbewerbsbeitrag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2013 […] Trotz offizieller Anfrage der Bundesregierung hat der iranische Regisseur Jafar Panahi zur Premiere seines Films natürlich nicht anreisen dürfen. Aber sein Ko-Regisseur und Hauptdarsteller Kamboziya Partovi und seine Schauspieler-Kollegin Maryam Moghadan waren da, und sie konnten auf der Pressekonferenz zumindest einige Fragen beantworten, auch wenn die Veranstaltung immer ein wenig Gefahr lief, von […] Revolutionswächter ihn abholen. Im Mittelpunkt stand aber natürlich die Frage, wie es Panahi und Partovi überhaupt möglich war, diesen Film zu drehen. Trotz des zwanzigjährigen Berufsverbots, das über Jafar Panahi verhängt worden ist, zusammen mit einer bisher nicht durchgesetzten sechsjährigen Haftstrafe. Das Arbeiten unter solchen Bedingungen war schwer, sagte Partovi dazu. Was es bedeutet, unter Hausarrest […] Von Thekla Dannenberg

Enges Drehbuchkorsett: Asghar Farhadis 'Nader And Simin, A Separation'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2011 […] bereits vor dem Festival der große Favorit für den goldenen Bären, hauptsächlich aufgrund der Causa Jafar Panahi, die sich die Berlinale etwas verspätet zueigen gemacht hat. Nachdem der neue Film Asghar Farhadis, eines in- und außerhalb seiner Filme politisch zurückhaltenden Kollegen Jafar Panahis, nun der Presse vorgeführt wurde, gibt es wenig Grund, diese Einschätzung zu revidieren. Besonders viel […] Von Lukas Foerster

Vorhutkonkurrenz: Ausblick auf die Berlinale 2011

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2011 […] des filmpolitischen Interesses steht aus sehr unerfreulichem Grund der Iran: Auf die absurden Urteile mit langjährigen Haftstrafen und beinahe als lebenslänglich zu begreifendem Berufsverbot gegen Jafar Panahi und Mohammend Rasoulof reagiert die Berlinale mit Solidaritätsaktionen. Panahi ist in die Jury berufen (das macht man Cannes nach, warum auch nicht) und sein Stuhl bleibt während des Festivals […] Von Ekkehard Knörer

Berlinale 1. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2008 […] gerade auch schon lief, hat die Jury das sofort erkannt und "Wonderful Town" einen der Festival-Hauptpreise verliehen. Die schriftliche Begründung passt dazu wie die Faust aufs Auge: Jury-Präsident Jafar Panahi lobte Aditya Assarats "unkonventionelle Herangehensweise". Das ist nun dermaßen falsch, dass es schon wieder richtig ist. Ekkehard Knörer Aditya Assarat: "Wonderful Town". Mit Anchalee Saisoontorn […] Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer, Christoph Mayerl

Berlinale 9. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2006 […] Christoph Mayerl "Requiem" Regie: Hans-Christian Schmid. Mit Mit Sandra Hüller, Burghart Klaußner, Imogen Kogge u.a., Deutschland 2006, 93 Minuten (Wettbewerb) Probe aufs patriarchale Exempel: Jafar Panahis "Offside" (Wettbewerb) Die ewigen Weisheiten des Fußballs: Der Ball ist rund. Das Spiel dauert neunzig Minuten. Frauen dürfen nicht ins Stadion. Jedenfalls im Iran. Das Irritierende ist: Es gibt […] den Männer, die finden, dass ihr Verhalten im Stadion für Frauen einfach unzumutbar ist. Es steht auch nicht wirklich fest, wie mit Frauen, denen das egal ist, genau umzugehen ist. Also schickt Jafar Panahi in "Offside" ein paar Frauen, als Männer verkleidet, ins Stadion zum WM-Qualifikationsspiel gegen Bahrain. Er macht einfach die Probe aufs patriarchale Exempel und führt vor, wie Spielräume im […] Frauen angefeuert, stellenweise live. In ihrem Geviert vor der Mauer sind die Frauen die Geiseln der Soldaten, doch das heißt nicht, die Verhältnisse wären von vornherein klar. "Abseits" ist, in Jafar Panahis Film, wenn die Frauen sich keineswegs damit abfinden, nicht zugelassen zu sein. Sie revoltieren, sie diskutieren, sie kaspern und fiebern, sie fügen sich nicht in die ihnen zugedachte Rolle als […] Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer, Christoph Mayerl

Liste aller besprochenen Berlinalefilme 2006

Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2006 […] (Wettbewerb, außer Konkurrenz) Aleksandr Shapiro: "Happy People" (Forum) Berlinale 9. Tag Christoph Hochhäusler: "Falscher Bekenner" (German Cinema) Hans-Christian Schmid: "Requiem" (Wettbewerb) Jafar Panahi: "Offside" (Wettbewerb) Amir Muhammad: "The Last Communist" (Forum) Sidney Lumet: "Find Me Guilty" (Wettbewerb) Berlinale 8. Tag Claude Chabrol: "L'Ivresse du Pouvoir - Geheime Staatsaffären" […]