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Luc Besson

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Filmische Fluiditäten

Im Kino 19.07.2017 […] Filmadaptionen, sondern aus dem Gesamtbild. Das "Cinematic Universe" ist die Einheit, in der gedacht wird und der alle Bestandteile - Superheld, Film und dessen Einzelteile - untergeordnet werden. Luc Besson denkt in Panels. Bereits in der Eröffnungszene von "Valerian - Die Stadt der Tausend Planeten" organisiert er den filmischen Raum gemäß der kleinsten Einheit der Comicvorlage. Panel folgt auf Panel […] sondern fließt durch sie hindurch - von Panel zu Panel. Karsten Munt Valerian - Die Stadt der Tausend Planeten - Frankreich, USA 2017 -OT: Valerian and the City of a Thousand Planets - Regie: Luc Besson - Darsteller: Cara Delevingne, Dane DeHaan, Elizabeth Debicki, Ethan Hawke, Clive Owen, Rihanna, Kris Wu, Herbie Hancock - Laufzeit: 137 Minuten. --- Eine von der Morgensonne illuminierte pastorale […] Von Michael Kienzl, Karsten Munt

Klassenkämpferischer Kern

Im Kino 04.06.2014 […] harten, dreckigen Film abgegeben hätte - man denkt vielleicht kurz an John Carpenters "Klapperschlange", wo es auch um ein abgeriegeltes urbanes Settings im Endstadium des Verfalls ging -, wird bei Luc Besson (Drehbuch) und Debütant Camille Delamarre (Regie) zu einem Hüpf-und-Hops-Film mit fitten Männerkörpern, blöden Sprüchen und allerlei infantilen Zugeständnissen: Braucht man wirklich noch einen grimmigen […] Von Thomas Groh, Friederike Horstmann

I want to be a killer

Im Kino 14.09.2011 […] Luc Besson, einst der zumindest kommerziell erfolgreichste Vertreter des cinema du look, ist heute in erster Linie Produzent. Sein 2000 gegründetes Studio Europacorp hat auch einige größere europäische Autorenfilme mitfinanziert, vor allem aber ist es verantwortlich für eine schon recht lange Reihe mittelbudgetierter Genrefilme, die weit über Bessons französische Heimat hinaus Erfolg fanden: zum Beispiel […] Von Lukas Foerster, Ekkehard Knörer

Mechanismen der Elendsbeschreibung

Im Kino 24.03.2010 […] Bösewicht pro Stunde abknallen. Ein Film wie "From Paris With Love" braucht gar keinen explizit rassistischen Diskurs mehr, weil er völlig unreflektierter Teil eines rassistischen Imaginären ist. Luc Besson, seit Jahren König des Euro-Trashs, produziert, Pierre Morel führt - sehr souverän - Regie. Gemeinsam war das Team Besson / Morel letztes Jahr für den Überraschungserfolg "96 Hours" verantwortlich […] Von Lukas Foerster, Thomas Groh