Stichwort

Mia Hansen-Love

7 Artikel

Lob für den großen Fleckenteppich Berlinale

Außer Atem: Das Berlinale Blog 19.02.2016 […] Gut möglich, dass es mir am Ende diesen Jahres mit meinen drei diesmaligen Berlinale-Favoriten - "A Lullaby to the Sorrowful Mystery" von Lav Diaz, "Creepy" von Kiyoshi Kurosawa, "L'Avenir" von Mia Hansen-Løve ähnlich gehen wird. Das sind natürlich nur jeweils drei Filme aus mehreren Hundert. Und eben das ist der häufigste, lauteste, aber aus meiner Sicht falscheste Vorwurf, der die Berlinale Jahr für […] Von Lukas Foerster

Erzählt von der Liebe mit 17: André Techinés 'Quand on a 17 ans'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2016 […] In Mia Hansen-Loves "L'Avenir" beharrt Isabelle Huppert darauf, dass es sie glücklich macht, ein intellektuell erfülltes Leben zu haben. Begehren ist für sie etwas, über das Rousseau sehr bedenkenswert geschrieben hat. Sie ist Philosophie-Lehrerin, nicht mehr ganz jung und selbst von den härtesten Schlägen des Lebens nicht aus ihrer mustergültigen Pariser Intellektuellenexistenz zu werfen. Im zweiten […] Von Thekla Dannenberg

Beherrscht die Kunst der Zeitmodulation: Mia Hansen-Løves 'L' avenir' (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2016 […] liegt es an der dunkleren Haarfarbe, vielleicht an der weitgehend schlichten Garderobe; Jedenfalls wirkte Isabelle Huppert nie blasser, auch nie fragiler als in "L'avenir", dem neuen Film von Mia Hansen-Løve, der für mich das erste echte Highlight des Wettbewerbs ist - ich habe wirklich jede einzelne Szene, auch jede einzelne Figur geliebt. Vor allem natürlich Huppert. Die ist, wie gesagt, äußerst […] schon hybriden Alltag hinein diffundieren. In den alten Gespenstern steckt noch jede Menge Energie. Eines davon editiert vielleicht bald ein Philosophiemagazin im Internet. L' avenir. Regie: Mia Hansen-Løve. Mit Isabelle Huppert, André Marcon, Roman Kolinka, Edith Scob, Sarah Le Picard. Frankreich / Deutschland 2016, 100 Minuten (Vorführtermine) […] Von Lukas Foerster

Trip in die Dämmerzone

Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2016 […] dass für mich der Rest des Wettbewerbs neben diesem Koloss fast notwendigerweise verblasst. Dabei gibt es durchaus eine Reihe weiterer Filme, von denen man einiges erwarten darf. Der Französin Mia Hansen-Love zum Beispiel ist es bisher stets gelungen, auf den ersten Blick (Arthaus-)generische Stoffe mit einer eigensinnigen Sensibilität und vor allem mit einem großartigen Gespür für Schauspielerkörper […] unterschätzte Autorenkinoveteran André Techiné bringt dagegen einen Jugendfilm nach Berlin: "Quand on a 17 ans" handelt von zwei 17-jährigen Gymnasiasten und spielt in einem abgelegenen Bergdorf. Mia Hansen-Love, André Techiné, Kiyoshi Kurosawa Bei vielen anderen Beiträgen kann man kaum vorhersagen, was einen erwartet. Der Iraner Mani Haghighi hatte zuletzt mit erstaunlichen Filmen wie "Men at Work" oder […] Von Lukas Foerster

Französisch lernen: "Love is Strange" von Ira Sachs

Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2014 […] Insistenz auf das Vergehen von Zeit und auf die damit einhergehende Brüchigkeit von Biografien, weitaus stärker an französische Arthausfilme (zum Beispiel von Olivier Assayas oder dessen Frau Mia Hansen-Løve), als an amerikanisches Indiekino egal welcher Provenienz. Amerikanisch wiederum ist an ihnen ihre klassische Nüchternheit, eine gewisse Abgeklärtheit, die fast schon ans alte Hollywood erinnert […] Von Lukas Foerster

Strudel. Schwindel. Schnitt

Im Kino 26.09.2012 […] "Tout est pardonné", alles ist verziehen, mit dieser Geste der Generosität leitete Mia Hansen-Løve, zuvor lediglich als Schauspielerin in zwei Filmen von Olivier Assayas aktiv, ihr bis heute drei Filme umfassendes Regie-Œuvre ein und von Anbeginn an war klar, dass das so einfach und so umfassend, wie es der apodiktische Titel einforderte, nur selten funktionieren würde. Obgleich der Erzählduktus von […] der sich vor Konkurs, Depression und dem Scheitern seines Lebenstraums in den Suizid flüchtet und seine geschockte Familie zurücklässt. Nicht nur diese abwesenden Väter sind es, die im Kino von Mia Hansen-Løve die Verursacher des Schmerzes sind, der ihre Protagonistinnen immer wieder einholt. Das Leben, und zumal das Leben im durchglobalisierten Europa, in dem sich alle Figuren in ihren Filmen bewegen […] bewegen, ist kompliziert, und jede kleine Geste, jede Unachtsamkeit, Impulsivität, jede Verhärtung angesichts der Enttäuschungen, die man erfahren hat, kann einem anderen zur Verletzung gereichen. Mia Hansen-Løves Filme sind von einer großen Schlichtheit und wunderbar unprätentiös, das ist unbedingt zu ihren allergrößten Stärken zu zählen. Oft schlagen sie große zeitliche wie räumliche Bögen, doch niemals […] Von Elena Meilicke, Jochen Werner

Souverän leichthin

Im Kino 19.05.2010 […] und drei Töchter. Die Lage seiner Firma: äußerst prekär. Von seinem Beruf, seiner Familie, seiner Lage - und seinem Selbstmord erzählt der zweite Spielfilm der jungen französischen Regisseurin Mia Hansen-Love. (Sie ist 1981 geboren, hat Philosophie studiert, hat in mehreren Filmen von Olivier Assayas gespielt, ist mit diesem seit Jahren zusammen, und hat früher auch für die Cahiers du Cinema geschrieben […] , mit der Tabakman seinen bewusst schematisch entworfenen Problemkreis ausschreitet. Der Vater meiner Kinder. Frankreich / Deutschland 2009 - Originaltitel: Le pere de mes enfants - Regie: Mia Hansen-Love - Darsteller: Louis-Do de Lencquesaing, Chiara Casselli, Alice de Lencquesaing, Alice Gautier, Manelle Driss, Eric Elmosnino Du sollst nicht lieben. Israel / Frankreich / Deutschland 2009 - […] Von Ekkehard Knörer