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Brian Eno

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In der Sonosphäre

Essay 14.03.2017 […] einen Knopf drücken und Brian Enos Devise beherzigen: "As a maker, you tend to do too much, because you're there with all the tools and you keep putting things in. As a listener, you're happy with quite a lot less." Daniele Dell'Agli (1) http://www.fr.de/kultur/musik/brian-eno-reflection-er-moechte-lieber-nicht-a-736487 (2)  http://thequietus.com/articles/21513-brian-eno-reflection-album-lead-re […] Lichtquelle hinter den Bäumen, deren Umrisse im Kontrast dazu so deutlich wie nie zuvor auffallen. Während mir die Schönheit dieser unerwarteten Erscheinung noch eine Weile nachhängt, schalte ich Brian Enos "Reflection" ein: sogleich schweben Klangtupfer durch den Raum, der sich mit ihrem schier endlosen Nachhall auszudehnen beginnt, als ob die von ihnen entsandten Schallwellen in einem flüssigen Medium […] mit und neben ihm fließt und seine gewöhnlich eher schreitende oder hetzende Gangart diskret durch die schwebende Leichtigkeit einer entschleunigten Seinsordnung ergänzt. "Discreet Music" taufte Brian Eno gleich zu Beginn seiner Ambient-Phase diese merkwürdig sich zurücknehmende und doch nie zum bloßen Hintergrund verflachende Klangkunst. (5) Wenn es allerdings keine Melodie  gibt, die man nachsingen […] Von Daniele Dell'Agli