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Impressionismus

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Chronist der menschlichen Würde - Filme von Noboru Nakamura im Forum

Außer Atem: Das Berlinale Blog 06.02.2014 […] recht kunstlosen Kunst, wie auch der angesehene Künstler, der sie am Ende bei sich aufnehmen wird, keiner ist, dessen Werke sich durch ästhetische Avanciertheit, sondern eher durch einen demütigen Impressionismus auszeichnen, was man auch, natürlich nur im guten, als Metapher für die Filme von Noboru Nakamura verstehen kann - wenn also in "Home Sweet Home" die Tochter ihre Zeichnungen auf den Straßen ausstellt […] Von Thomas Groh

Leseprobe zu Ernst Piper: Nacht über Europa. Teil 1

Vorgeblättert 25.11.2013 […] ik wirkte, die darauf aus war, die Flamen gegen die Wallonen in Stellung zu bringen und so auf die Spaltung des Landes hinzuarbeiten.      Der prominente Kunstkritiker Karl Scheffler, der dem Impressionismus in Deutschland ganz maßgeblich zum Durchbruch verholfen hatte, griff in seinem Essay »Der Krieg«, mit dem er den ersten Kriegsjahrgang der von ihm herausgegebenen Zeitschrift Kunst und Künstler […] Jahrhunderts wäre Machiavelli fremd gewesen. Scheffler war womöglich mehr vom Expressionismus, den er eigentlich ablehnte, beeinflusst, als er wahrhaben wollte.      Scheffler, der vehement für den Impressionismus und dessen wichtigsten deutschen Vertreter Max Liebermann gekämpft hatte, entwickelte in seinem Essay über den Krieg auch eine eigenwillige Variante der Weltreichslehre. In diesem Krieg gehe es […] eine »zweite, grössere Einigung nach der von 1870/71, nämlich um die Vorherrschaft in Europa«. Mit dem militärischen Sieg werde auch im Künstlerischen die Führung auf Deutschland übergehen, der Impressionismus erweise sich dann als »ein Kunstschicksal für alle Völker arischer Herkunft«, wobei der heutige Leser bedenken sollte, dass »arisch« damals ein ethnographisches Synonym für »indogermanisch« war […]