Stichwort
Gilles Deleuze
8 Artikel
Bücherbrief 11.07.2016 […] Und im Spiegel bewundert Tobias Lehmkuhl, wie fesselnd, sarkastisch und "beängstigend" zugleich der Autor seine Leser von der Französischen Revolution über Kafka, Gilles Deleuze und Google bis Guantanamo schickt, um seinen scharfsinnigen Bericht über den Menschen der Gegenwart zu schreiben. […]
Im Kino 17.07.2013 […] Freier, origineller, transgressiver war in diesem Kinojahr höchstens noch Harmony Korines "Spring Breakers" (unsere Kritik), und direkt dahinter reiht sich "Kindsköpfe 2" als einer der allerbesten amerikanischen Filme 2013 ein. Gilles Deleuze, so könnte man mutmaßen, hätte sich königlich amüsiert.
[…] Von Thomas Groh, Jochen Werner
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2012 […] "Kritik und Klinik", das ist auch der Titel einer 1993 erschienenen Aufsatzsammlung von Gilles Deleuze, worin der Philosoph das Verhältnis von "écrire" und "délirer", von schreiben und delirieren zu klären sucht. […] Von Nikolaus Perneczky
Im Kino 14.04.2010 […] Man lese zum Vergleich, was Gilles Deleuze über Michelangelo Antonioni schrieb: "Antonionis Kunst hat sich unaufhörlich in zwei Richtungen entwickelt: zunächst von einer beachtlichen Ausschöpfung der toten Zeit des Alltags; sodann ... zu einer Behandlung von Grenzsituationen, die bis zu menschenleeren Landschaften und entleerten Räumen vordringt, von denen man sagen kann, sie hätten die Figuren und die Handlungen in sich absorbiert, um nur noch eine geophysikalische Beschreibung, eine abstrakte Bestandsaufnahme übrigzubehalten."
[…] Von Ekkehard Knörer
Vorgeblättert 22.02.2010 […] In einem Aufsatz, der Michel Foucaults Begriff dispositif erörtert (also die materiellen, sozialen, affektiven und kognitiven Mechanismen und Apparate zur Produktion von Subjektivität), merkt Gilles Deleuze an: "Wir gehören den Dispositiven an und handeln in ihnen." […]
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2010 […] Man muss sich nicht Grandrieux' Privatmythologie, in der Gilles Deleuze' filmtheoretisches und philosophisches Werk eine wichtige Stellung einnimmt, verschreiben, um von diesen Filmen fasziniert zu sein. […] Von Lukas Foerster
Mord und Ratschlag 18.04.2007 […] Sehr zeitgemäß erscheint seine Reacher-Figur noch in anderer Hinsicht, als Aussteigerfigur nämlich aus der in fluide Beobachtunsszenarien aufgelösten "Kontrollgesellschaft" (Gilles Deleuze), in der wir leben. Reacher entzieht sich all den sozialen Zusammenhängen, die den Bürger binden, er vermeidet nach Möglichkeit den Eintrag in die üblichen Datennetze, aber nur um den Preis einer vagabundierenden Existenz. […] Von Ekkehard Knörer
Vorgeblättert 27.02.2006 […] Zum Autor:
Andre Bernold, geboren 1958 in Colmar, studierte in Straßburg und an der Ecole Normale Superieure in Paris, übersetzte eine Biografie über Walter Benjamin von Bernd Witte ins Französische und publizierte über Gilles Deleuze ("La conclusion chez Deleuze"). Er lebt in Lyon.
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