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John Waters

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Individuelle Wahnhaftigkeiten

Im Kino 26.06.2014 […] der glorios-vulgären Travestiekünstlerin 1972 zum Durchbruch. Die einzigartige Karriere der filthiest person alive, bürgerlich Harris Glenn Milstead, ist deshalb eng mit dem Regisseur des Films John Waters (unter anderem auch "Hairspray") verknüpft: Er taufte seinen 150 Kilo schweren Star auf den Namen Divine und besetzte ihn in einer Reihe vergnüglicher Independent-Produktionen als hysterische Jackie […] Wegstationen, die mit unerfüllter Jugendzeit in Baltimore beginnen und einem plötzlichen Herztod 1988 enden. Das ist in Form zügig montierter und anekdotenreicher Interviews vieler Wegbegleiter (von John Waters bis Tab Hunter) anschaulich, mit Zwischenanimationen sowie Film- und Bühnenausschnitten auch hübsch abgerundet. Aber es wirkt der verhandelten (oder eher: behandelten) Ausnahmeerscheinung gegenüber […] Von Rajko Burchardt, Jochen Werner

Berlinale 4. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2007 […] seine Digitalkameras bei einem der Auftritte in New York auf den Performer John Waters richtete. Und das Panorama hatte eine gute Idee, als es den Film in sein Programm bugsierte. Das Vergnügen haben die Fans von John Waters und alle, die es werden wollen. Ekkehard Knörer "This Filthy World". Regie: Jeff Garlin. Mit John Waters. USA, 2006, 86 Minuten. (Panorama) Eine Liste aller besprochenen Filme […] kein anderer als der notorisch grenzüberschreitende Regisseur John Waters und die Kunst des Regisseurs Jeff Garlin besteht im Wesentlichen darin, möglichst wenig zu tun. Nicht mehr jedenfalls, als gelegentlich die Position der Kamera zu wechseln, hin und wieder Bilder aus dem Publikum dazwischenzuschneiden und sonst einfach John Waters zu zeigen, der sich mit Fäkalscherzen und todkomisch schwarzem […] geratenen Werken wieder in ernsthafte Schwierigkeiten mit der Prüfstelle brachte. (Und seiner Mutter den Kommentar entlockte: "Vielleicht hab ich ja Glück und sterbe, bevor er ins Kino kommt.") John Waters lässt nichts aus. Keinen Film, keine schmutzige Pointe, kein Stück Scheiße. Alles passt und sitzt. Die Dramaturgie stimmt. Es gibt einen kleinen Durchhänger, ganz wie in der Filmografie, aber dann […] Von Ekkehard Knörer, Christoph Mayerl