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Hunde

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Auftakt der Berlinale mit Wes Anderson - Pressesspiegel

Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2018 […] wie "I Love Dogs" anhört) aufs Neue einen Stop-Motion-Animationsfilm gedreht: In einem fiktiven Japan der Zukunft wird politischer Hass gegen Hunde lanciert, die auf eine Insel deportiert und dort schlussendlich getötet werden sollen - doch eine Gruppe Hunde nimmt auf der Insel ihr Schicksal in die eigene Hand. Von einem entsprechend dunkleren Unterton in Andersons Film berichtet Thekla Dannenberg […] Das Festival kommt auf den Hund: Auftakt mit "Isle of Dogs" (Bild: 20th Century Fox) Wes Anderson ist nicht nur Berlinale-Dauergast, sondern auch bestens als Eröffnungsfilm-Spender erprobt: So durfte er gestern Abend mit "Isle of Dogs" auch in diesem Jahr wieder das Festival eröffnen - und die Kritikerherzen fliegen ihm in Scharen zu. Nach "Fantastic Mr. Fox" hat der Regisseur mit "Isle of Dogs" (was […] im Perlentaucher: Dieser Film "ist politischer, düsterer, sein Humor grimmiger, die Welt dystopischer" als dies in den Zuckertorten-Filmen des Regisseur bis dahin der Fall war. Hunde in trister Ödnis: Wes Andersons "Isle of Dogs" (Bild: 20th Century Fox) Schlichtweg begeistert ist taz-Kritiker Tim Caspar Boehme von der "Ausstattung und Detailarbeit des Films. Man sieht nur zu gern in diese künstlichen […] Von Thomas Groh

Verharrt im audiovisuellen Zölibat: Pablo Larrains 'El Club' (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2015 […] Strand. Vier Männer und eine Frau stehen in der Dämmerung beisammen, eine verschworene Gemeinschaft schon hier. Der Hund ist ein Windhund ("der einzige Hund, der in der Bibel erwähnt wird", wie es später heißt) und er tritt in Wettrennen gegen andere Hunde der Gegend an. Die vier Männer und die Frau leben gemeinsam in einem gelben Haus in einem, wie es später heißt "Drecksnest am Ende der Welt", irgendwo […] Gestern bei Malick tauchte ein Hund im Swimmingpool nach einem Spielzeug. Heute bei Pablo Larrain jagt ein Hund Fischen hinterher, die ihm vor die Nase gelegt und dann wieder entzogen werden. Damit (und mit der Vorliebe beider Regisseure für Weitwinkelfotografie) enden die Parallelen zwischen "Knight of Cups" und "El Club" auch schon wieder. Larrains "El Club" beginnt mit der Hundeabrichtung am Strand […] Von Lukas Foerster

Kleine Gesten: Indigenes Kino aus Lateinamerika

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2015 […] Paraguay und Bolivien von British Petrol und Standard Oil haben treiben lassen. Im Film nun suchen sich die beiden Alten ein schönes schattiges Plätzchen für ihre Hängematte, weit weg vom kläffenden Hund, die Kamera ist schon lange da. Man hört das alltägliche Gemurmel eines alten Ehepaares: Was soll ich noch sagen? Da kann man nichts machen. Ob bald der Regen kommt? Doch die beiden reden nicht wirklich […] Von Thekla Dannenberg

Erst Luigi Nono, dann der Angriff der Kampfbomber: Zwei libanesische Filme im Forum

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2015 […] Markt sich leider nicht für Filme aus dem Libanon interessiert. Das täten einfach nur die Festivals. Die Berlinale hat einen Thriller bekommen, in dem das Bekaa-Tal unglaublich ästhetisch vor die Hunde geht. Thamaniat wa ushrun laylan wa bayt min al-sheir - Twenty-Eight Nights and A Poem. Regie: Akram Zaatari. Libanon/Frankreich 2015, 120 Minuten. (Vorführtermine) Ghassan Salhab: Al-wadi - The Valley […] Von Thekla Dannenberg

Huldigt der Königin der Blackness: Liz Garbus' 'What Happened Miss Simone' (Panorama)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2015 […] New Yorker Ex-Cop, nichts Schlaueres gegen ihre Depressionen einfiel, als sie zu verprügeln, ließ sie sich scheiden und setzte sich nach Liberia ab, wo sie finanziell, seelisch und körperlich vor die Hunde ging, bis sie sich als komplett zerrüttetes Wrack nach Paris rettete. Der Film spart nichts aus, auch nicht die späten Konzert-Auftritte in Montreux, mit denen die aufgeschwemmte und mental disparate […] Von Thekla Dannenberg

Gräbt geheime Verbindungen aus: Vladimir Tomics 'Flotel Europa' (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 06.02.2015 […] sich beide Erinnerungen im großen und ganzen auf dasselbe Objekt: nämlich auf das Leben auf dem Flüchtlingsschiff "Flotel Europa", das in den frühen 1990ern im Kopenhagener Hafen geankert hatte und hunderten Menschen, die vor den Balkankriegen geflüchtet waren, ein provisorisches Zuhause bot; dennoch sind die beiden Erinnerungen, die der Film als Bildmontage und Tonspur montiert, nicht ganz identisch […] seine älteren Freunde lassen sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Die Location ist schäbig, vorher singt eine andere Band nationalistischen Unfug, der Musiker selbst wirkt desillusioniert und vor die Hunde gekommen; aber wenn er schließlich doch zu singen beginnt, merkt man schon während der ersten Takte, dass etwas besonderes geschieht. Nur von seiner eigenen Akustikgitarre begleitet stimmt er einen […] Von Lukas Foerster

Aufzeichnungen über Grenzen und Säume

Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2015 […] nicht ins Bild, das dominiert wird von der unbegradigten, naturbelassen dahinfließenden Elbe. Die Narbe pocht nicht. Die Grenzanlagen kommen nur einmal ins Bild. Nur einmal hört man von ferne die Hunde bellen, aber die Protagonisten nehmen sie nicht zur Kenntnis: Sie sind zu sehr mit ihrer Innerlichkeit beschäftigt. Allenfalls pflegen sie noch die incomunicabilità mit ihren Eltern. Die Grenze wird […] Von Thierry Chervel

Die Länge französischer Vokale: 'Finding Vivian Maier' (Panorama)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2014 […] Maier stürzte zu ihm und fotografierte, was der Film hergab. Dann kam die entsetzte Mutter aus dem Haus gelaufen, sah den Jungen auf der Straße liegen und rief: "Ach Gott. Und Ich dachte schon, dem Hund sei etwas passiert!" Mary Poppins kam als Kindermädchen immer zu den Familien, die sie brauchten. Bei Vivian Maier war es offensichtlich umgekehrt. Auf ihrer Website kann man einige ihrer Fotos bewundern […] Von Thekla Dannenberg

Auf Augenhöhe: Die starken Frauen im Berlinale-Wettbewerb 2013

Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2013 […] Eine junge Frau, verkörpert von Maryam Moghadam, bringt das komplexe Verwirrspiel erst ins Rollen, als sie in das Haus eindringt, in dem vorher lediglich ein Mann verhältnismäßig friedlich mit seinem Hund zusammengelebt hatte. Mehr noch als die anderen Figuren im Film ist diese Frau ein shifter, ein kaum stillzustellendes Wesen mit wechselnden Identitäten, zuerst ein Flüchtling vor der Polizei, später […] Von Lukas Foerster

Alle ontologischen Anker gelichtet: 'Closed Curtain' von Jafar Panahi und Kamboziya Partovi (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2013 […] schleppt eine Tragetasche ins Haus. Öffnet die Tragetasche und holt seinen Hund heraus. Drinnen zieht er erst einmal die Vorhänge zu, hängt sogar neue auf, schwarz und blickdicht. Es ist, als würde er einen Bühnenraum etablieren, durchaus in ähnlicher Manier wie in "This Is Not a Film". So geht das eine Weile: Ein Mann und ein Hund in einem (mehrstöckigen, wie leergeräumt wirkenden) Haus, gelegentlich […] möglicherweise ist er ein Drehbuchautor, seine Interaktion mit dem Tier ist durchaus lustig; es gibt allerdings auch eine ziemlich furchterregende Szene, in der der Hund vor dem Fernseher sitzt und eine Dokumentation über Massentötungen von Hunden im Iran anschaut. Plötzlich sind zwei andere Menschen im Haus: ein junger Mann und eine junge Frau. Wie sie hereingekommen sind, fragt sich der erste Mann und […] bald wieder weg, die Frau bleibt und beginnt ein sonderbares Spiel mit dem älteren Mann, der seinerseits, so scheint es, auf der Flucht ist, sich versteckt wegen eines Vorfalls, der etwas mit seinem Hund zu tun hat und in den verwirrenderweise auch die Frau verwickelt ist. Die Frau ist aber vor allem stur, lässt sich von ihm nichts sagen und zieht schließlich auch die Vorhänge wieder auf: Von gleißend […] Von Lukas Foerster

Das Biest will raus: Die Pressekonferenz zu Panahis Wettbewerbsbeitrag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2013 […] nicht geklärt wurde, wie es Panahi zur Zeit geht, so wurde doch festgestellt, dass der Hund wohlauf ist, diese im Film wunderbar lebendige Allegorie auf die künstlerische Schaffenskraft, von den Behörden für unrein gehalten und trotzdem nicht totzukriegen: Das kleine Biest will raus, nein, es muss raus. Der Hunde lebt jedenfalls bei Partovi und erst einmal besteht keine Gefahr, dass die Hundefänger […] Von Thekla Dannenberg

Ein Wunder von einem Film: Ramon Zürchers 'Das merkwürdige Kätzchen' (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2013 […] sondern daher zu rühren scheint, dass der Film sich keinerlei Vorurteile über sie bildet. Tiere: eine Katze, bei näherer Betrachtung nicht merkwürdiger ist als die anderen Geschöpfe um sie herum. Ein Hund. Dinge: die Zauberflasche, die sich im Kochtopf dreht. Ein abgresissener Hemdknopf. Orangenschalen, die mit der weißen Seite oben auf dem Boden liegen bleiben. Worte: Gespräche über Lungenflügel, über […] Von Lukas Foerster

Clash in Gaza: Yariv Horowitz' 'Rock the Casbah' (Panorama)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2013 […] Verfolger allerdings erfolgreich mit Pissebomben zurückschlagen, mal provozieren sie selbst einen mittleren Aufstand, weil sie Lust auf Humus haben und den Verkäufer in ernste Gefahr bringen. Als sie einen Hund aufs Dach mitnehmen und ihm den Namen Arafat geben, dreht die Familie unten im Haus halb durch. Mit jeder Einstellung und in jeder Szene macht Horowitz deutlich, wie explosiv und wie unübersichtlich […] Von Thekla Dannenberg

Liebt nur ihre Katzen: Brian M. Cassidys und Melanie Shatzkys 'Francine' (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2012 […] Kleister, der soziale Beziehungen - auf der Arbeit, in der Freundschaft, in der Liebe - zusammenhält. Während Francine also Menschen auf Abstand hält, liebt sie Tiere heiß und innig. Immer mehr Katzen, Hunde und Mäuse hortet sie, bis ihr Haus aus allen Nähten platzt, bis Kot und Schmutz nicht mehr zu beherrschen sind. "Vermüllungssyndrom" nennt man das in der psychiatrischen Fachsprache und wahrscheinlich […] Von Elena Meilicke

Fortgehen und reich wiederkommen: Michel Zongos 'Espoir Voyage' (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2012 […] eines schuldbewussten Publikums auf Festivals und bei Arte gezeigt wird. Und wahrscheinlich wird er nie in einem afrikanischen Kino zu sehen sein. Kann gut sein, dass Michel Zongos "Espoir Voyage" zu hundert Prozent das Klischee des Weltkinos erfüllt, er ist aber trotzdem sehr schön und sehr sehenswert. Michel Zongo, Regisseur aus Burkina Faso, begibt sich für diese Dokumentation auf die Spuren seines […] nach Hause zurückzukommen, sie alleinzulassen, wo doch das Haus schon ganz baufällig sei. Aber sie wünscht dem Filmemacher auch Glück bei der Spurensuche: "Ein Mann sollte nicht verschwinden wie ein Hund." Völlig dem Schicksal ergeben, erklärt die Mutter, wie normal es früher gewesen sei, die Söhne in dem jungen Alter wegzuschicken, die Regel laute: "Fortgehen und wiederkommen." Wie eine Initiation […] Von Thekla Dannenberg