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Nicole Kidman

14 Artikel

Laura Bispuris 'Vergine Giurata' (Wettbewerb) und die Abenteurerinnen vor und hinter der Kamera

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2015 […] Herzogs bombastische Wüstenschnulze "Queen of the Desert", Terrence Malicks Bilderrausch "Knight of Cups" oder auch Wim Wenders Gefühlsdrama in 3D "Everything will be fine". Juliette Binoche, Nicole Kidman, Alba Rohrwacher haben grandiose Frauenfiguren verkörpert. Sie haben vor Verzweiflung in den Schnee gebissen, gekochtes Hundefell gegessen, die Wüste durchquert, sich von Schlangen beißen lassen […] Von Thekla Dannenberg

Filmt aus der Gottesperspektive: Werner Herzogs 'The Queen of the Desert'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2015 […] Nicole Kidman ist Gertrude Bell ist Werner Herzog. Unschwer zu erkennen, was Werner Herzog, den großen, letzten Abenteurer des Kinos, an diesem Stoff interessiert: Eine Frau mit Eigen- und Starrsinn, vor allem aber mit Sinn für Poesie nicht nur in den schönen Künsten, sondern im Leben, zieht es in die wilde Welt der Wüsten, Beduinen und Nomaden, wo sie sich mit Tricks und Durchsetzungsvermögen behauptet […] behauptet, um die Schönheit der Dinge, der Welt beim Namen zu nennen. In der Wüste plaudert sie mit dem Scheich über Vergil. Werner Herzog ist Gertrude Bell ist Nicole Kidman. Man komme Herzog nicht mit historischer Wahrheit. Deutlich zu sehen ist die Anverwandlung der historischen Biografie in den eigenen poetischen Kosmos des Bajuwaren, der seit je, wie er selber sagt, ohnehin nur einen einzigen […] tolle Dromedare im Kino. Ansonsten: Durchs wilde Kurdistan. Der Bayer Herzog erzählt sich einen Karl-May-Roman mit wilden Beduinen und edlen Scheichs. Mit Großmut, Ehre und Anstand - und einer Nicole Kidman, die den wilden Männern schon mit einem einzigen Satz klar anzeigt, wo es langgeht. Dass gerade Herzog als in fast 50 Jahren Filmgeschichte glaubhaft etablierter Anwalt des intakt gelassenen "Fremden" […] Von Thomas Groh

Berlinale Warm-Up

Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2015 […] vielleicht mehr denn je zu den filmästhetisch interessantesten Filmemachern des Weltkinos gehört. Nicht viele Gründe gibt es eigentlich, auf ein Gertrude-Bell-Biopic namens "Queen of the Desert" mit Nicole Kidman gespannt zu sein. Aber doch einen entscheidenden: Regie führt Werner Herzog. Und wie dessen jahrzehntelang auf einsame, obsessive Männerfiguren abgestelltes Kino mit einer weiblichen Protagonistin […] Von Lukas Foerster

Großäugig und verängstigt

Im Kino 14.05.2014 […] wiedergeborenen Jungen Glauben zu schenken? In der Tat ist die Prämisse von "Birth" höchst eigenwillig: Der zehnjährige Sean (Cameron Bright) schleicht sich in die Wohnung der wohlhabenden Anna (Nicole Kidman) und behauptet mit größter Selbstverständlichkeit, ihr verstorbener Ehemann zu sein. Neu liiert, aber längst nicht über den Verlust ihres früheren Gatten hinweg, scheint Anna umgehend einem fatalen […] Eleanor (Lauren Bacall) als Geste generösen Anstands voraussetzen, und übergibt den Jungen seinen ratlosen Eltern. Aber zwischen Annas vernunftmäßiger Abwicklung dieses offenbar makabren Scherzes und Nicole Kidmans so tief verunsicherten Blicken hat sich eine Kluft aufgetan, die der Film nun melodramatisch zu füllen beginnt. Es ist eine erschütternd prägnante, ohne jede Dialogzeile auskommende Stelle in […] n Unendlichkeit. Zwischen Hitchcocks Reich der Toten und Glazers Wiedergeburt lässt es sich ganz wunderbar schwindeln. Rajko Burchardt Birth - USA 2004 - Regie: Jonathan Glazer - Darsteller: Nicole Kidman, Cameron Bright, Danny Huston, Lauren Bacall, Alison Elliott, Arliss Howard - Laufzeit: 100 Minuten. […] Von Rajko Burchardt, Lukas Foerster

Patricia Bosworth: Schwarz & Weiß. Das Leben der Diane Arbus

Vorgeblättert 31.08.2006 […] Frida Kahlo und Sylvia Plath zur Ikone einer Künstlerin. Auf den Filmfestspielen in Cannes 2006 wird der Film "Fur" (Pelz) vorgestellt, der das Leben der Diane Arbus auf die Leinwand bringt - mit Nicole Kidman in der Hauptrolle. Der Film basiert auf Patricia Bosworths Biografie. In 'Schwarz & Weiß' sind Gespräche mit der gesamten New Yorker Künstler-Avantgarde eingeflossen. So wird diese Biografie zu […]

Drei Spielarten deutschen Gegenwartskinos

Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2005 […] ihm der Starrummel inzwischen auf die Nerven geht. Man kann das verstehen, denn im letzten Jahr sind ihm am Eröffnungsabend die zum schauderhaften Eröffnungsfilm "Cold Mountain" erwarteten Stars Nicole Kidman, Renee Zellweger und Jude Law alle miteinander vom roten Teppich gehüpft. Da stand er dann alleine da. Dieses Jahr nun, da ihm die Stars erklärtermaßen fast egal sind, kommen sie, wenigstens zum […] Von Ekkehard Knörer

Hämen und Höhnen

Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2004 […] Berlinale: Es begann mit einer Lachnummer, als zum grottenschlechten "Cold Mountain" (Kritik) noch nicht einmal die Stars, deretwegen man ihn zum Eröffnungsfilm gemacht hatte, aufkreuzen wollten. Nicole Kidman schmollte, weil sie nicht für den Oscar nominiert wurde, wenigstens Renee Zellweger kam ein paar Tage später nach, oscar-nominiert, obwohl ihr für ihren Auftritt in "Cold Mountain" eher die goldene […] Von Ekkehard Knörer

Berlinale 1. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2004 […] Ein Traum aus den Neunzigern: Anthony Minghellas Bürgerkriegsfilm "Cold Mountain" (Wettbewerb) Ein Traum von einem Film! Nach einer Liebesnacht auf einem Sack Stroh hat Nicole Kidmans Haar diesen goldenen Schimmer, wie ihn nur ein erstklassiger New Yorker Frisör zustande bringt. Nicht einmal ein paar dekorativ zerzauste Locken können ihn trüben. Im eng gegürteten alten Mantel ihres Vaters (Donald […] eine Ablösung warte: Für das Sterben und die Liebe haben diese Hollywoodfilme mit ihrer neunziger Jahre Ästhetik keine Bilder. Anja Seeliger "Cold Mountain". Regie: Anthony Minghella. Mit Nicole Kidman, Jude Law, Renee Zellweger u.a., USA 2003, 155 Minuten (Wettbewerb) Schlachtfest mit Happy End: Sam Peckinpahs "The Wild Bunch" (Retrospektive) Die Retrospektive der Berlinale steht in diesem […] Von Ekkehard Knörer, Anja Seeliger

All die Filme, von denen man nicht ahnt

Außer Atem: Das Berlinale Blog 04.02.2004 […] Wer braucht schon Nicole Kidman in einem Dior-Kleid, wenn er an der Kinokasse lässig Karten für "Chosun Nam Nyo Sang Yeol Jisa" (Gefährliche Liebschaften), "Maqbool" (Macbeth) oder "Akame Shijyuyataki Shinjyumisui" (Akame 48 Wasserfälle) bestellen kann? Das hat Glamour! Am Donnerstag fängt die 54. Berlinale an. Der Perlentaucher wird das Filmfestival in seiner täglichen Kolumne "Außer Atem" aktuell […] Rouges" um Georges Simenons gleichnamigen Roman. Star-Kino aus Hollywood gibt's natürlich auch. Anthony Minghellas Bürgerkriegs-Epos "Cold Mountain" (homepage) eröffnet die Festspiele mit Nicole Kidman in Krinoline (Bild oben). Schwer hat es auch Jack Nicholson, der in Nancy Meyers Komödie "Something's Gotta Give" (Bild links, homepage) mit Keanu Reeves um Diane Keaton konkurrieren muss. Dann […] "The Missing" (Bild unten, homepage) von Ron Howard. Allerdings hat das Vorziehen der Oscar-Verleihung und der dadurch engere Terminplan der Stars die gute Stimmung in Berlin ein wenig verhagelt. Nicole Kidman etwa hat abgesagt. Dieter Kosslick denkt schon über eine Verschiebung der Berlinale nach. Nebenreihen Garantiert sind Entdeckungen in den Nebenreihen der Berlinale. Wer hätte mit einer […] Von Ekkehard Knörer

Von der ungeheuren Wirkung konzentrierter Musiklosigkeit

Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2003 […] höchstem Niveau zeigte, sogar als Favorit gehandelt. Die Jury traf jedoch die richtige Entscheidung und zeichnete allein die drei Hauptdarstellerinnen mit dem Silbernen Bären aus: Meryl Streep, Nicole Kidman und Julianne Moore teilen sich den Preis. Von den Wettbewerbsfilmen kam Steven Soderberghs "Solaris" der formalen Intelligenz Tos noch am nächsten. Nach seinen eher enttäuschenden letzten Filmen […] Von Ekkehard Knörer

Berlinale 4. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2003 […] ihres Lebens. Laura Brown (Julianne Moore) entschließt sich eines Nachmittags, ihr Leben, ihre Familie für immer zu verlassen, um nicht im kleinbürgerlichen Alltag zu ersticken. Und Virginia Woolf (Nicole Kidman) schreibt an "Mrs. Dalloway", geplagt von ihren inneren Dämonen. Es ist im Grunde weniger ein Roman als eine Kollektion dreier motivisch verknüpfter Kurzgeschichten, eine Auswahl prägnanter Ausschnitte […] Es fehlt dem ganzen nur eine weniges: Lebendigkeit, ein Hauch nur, der aus den Menschendarstellern Menschen gemacht hätte. Ekkehard Knörer (Jump Cut) "The Hours", von Stephen Daldry. Mit Nicole Kidman, Julianne Moore, Meryl Streep, John C. Reilly, Ed Harris u.a., Großbritannien 2002, 110 Minuten Termine. Wie "Letztes Jahr in Marienbad" im Weltraum: Steven Soderberghs "Solaris" (Wettbewerb) […] Von Ekkehard Knörer

Being George Clooney

Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2003 […] Weise nicht geworden ist, liefert dafür - mit seinem ersten amerikanischen Projekt - der Brite Stephen Daldry. "The Hours" (Foto), nach einem viel gelobten Roman von Michael Cunningham, kann mit Nicole Kidman (als Virginia Woolf; Kidman wird in Berlin erwartet), Meryl Streep und Julianne Moore als Hauptdarstellerinnen aufwarten. Auch um diesen Film schwirren bereits die Oscar-Gerüchte. Vervollständigt […] Von Ekkehard Knörer