Wasser und Öl
Im Kino 14.04.2010 […] Man lese zum Vergleich, was Gilles Deleuze über Michelangelo Antonioni schrieb: "Antonionis Kunst hat sich unaufhörlich in zwei Richtungen entwickelt: zunächst von einer beachtlichen Ausschöpfung der toten Zeit des Alltags; sodann ... zu einer Behandlung von Grenzsituationen, die bis zu menschenleeren Landschaften und entleerten Räumen vordringt, von denen man sagen kann, sie hätten die Figuren und die Handlungen in sich absorbiert, um nur noch eine geophysikalische Beschreibung, eine abstrakte Bestandsaufnahme übrigzubehalten."
[…] Von Ekkehard Knörer