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Im Schatten

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Das ganze Vokabular des Bewegungsfilmens

Außer Atem: Das Berlinale Blog 19.02.2010 […] war zwar auch nur rumänisches Gegenwartskino zu ermäßigten Preisen, in diesem Wettbewerb aber noch eines der besten Stücke. Reinhold Vorschneider (rechts) mit Assistent Andy Haas beim Dreh von "Im Schatten" Und damit einfach auch genug des Schimpfens, Klagens und Leidens. Der Wille, etwas zu ändern, besteht offenbar auf keiner Seite, die Presse tut in ihrer übergroßen Mehrzahl einfach so, als sei […] Vorschneider-Filme, die die Berlinale in diesem Jahr zeigt, sind Benjamin Heisenbergs "Der Räuber" (der einzige herausragende Beitrag im Wettbewerb), Angela Schanelecs "Orly" und Thomas Arslans "Im Schatten" (beide im Forum). Dass sie sich einen Kameramann teilen, heißt aber gerade nicht, sie wären in ihrem Stil kaum unterschieden. Das Gegenteil ist wahr und nicht zuletzt das macht die Qualitäten V […] ist auch der Ton, den man direkt als Ambient-CD pressen könnte. Mehr als nur eine lobende Erwähnung auch für den Tonmann Andreas Mücke-Niesytka.) Auch die erste Einstellung von Thomas Arslans "Im Schatten" (Kritik) ist unglaublich toll. Anders als bei den beiden anderen Filmen ist sie statisch. Ein Blick auf eine Straßenkreuzung, Friedrichstraße, Berlin. Buchstäblich ein Bild, das man sich eine halbe […] Von Ekkehard Knörer

Patrone für Patrone: Thomas Arslans 'Im Schatten'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2010 […] nach einem so runden, wundervollen Film noch wünschen? Höchstens "Im Schatten 2: Trojans Rückkehr", eine (vielleicht etwas barockere) Fortsetzung, einen Versuch, sich noch einmal gegen die Entropie zu stemmen, die nicht nur die Welt, sondern auch das Subjekt in den letzten Minuten des Films voll erfasst hat. Thomas Arslan: "Im Schatten". Mit Misel Maticevic, Karoline Eichhorn, Uwe Bohm, Rainer Bock […] Drogenpakete anschließend verkauft, wird Trojan die einmal geladene Waffe auch benutzen. Bis zum vorletzten Akt bleibt der Film in Berlin, hauptsächlich in den Westbezirken. Arslan verfährt in "Im Schatten" mit dem Raum wie in "Der schöne Tag" mit der Zeit: Es geht um eine synthetische Totalität, die vor allem in der Montage entsteht. In letzterem Film verging der titelgebende Tag innerhalb von 74 […] man sagen könnte, wo die restlichen 22 1/4 Stunden geblieben wären. Schließlich war alles da, was einen Tag ausmacht: Morgen, Mittag, Abend, Nacht, wieder Morgen, Essen, Schlafen, Lieben, Reden. "Im Schatten" nun braucht keine Berlinpostkarten in der Totale, keine Skyline, die den Schauplatz top down definieren, statt dessen entsteht die Stadt bottom up, Einstellung für Einstellung, in der Bewegung Trojans […] Von Lukas Foerster