Stichwort

Wim Wenders

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Laura Bispuris 'Vergine Giurata' (Wettbewerb) und die Abenteurerinnen vor und hinter der Kamera

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2015 […] Andrew Haighs Ehedrama "45 Years", Jayro Bustamantes Maya-Film "Ixcanul", Werner Herzogs bombastische Wüstenschnulze "Queen of the Desert", Terrence Malicks Bilderrausch "Knight of Cups" oder auch Wim Wenders Gefühlsdrama in 3D "Everything will be fine". Juliette Binoche, Nicole Kidman, Alba Rohrwacher haben grandiose Frauenfiguren verkörpert. Sie haben vor Verzweiflung in den Schnee gebissen, gekochtes […] Von Thekla Dannenberg

Verströmt den Charme von Moleskine-Notizbüchern: Wim Wenders' 'Every Thing Will Be Fine' (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2015 […] Vorab: Weil ich spät dran war, wurde ich als letzter in die Pressevorführung eingelassen. Der einzige noch übrige Platz war in der ersten Reihe, von wo aus die Dreidimensionalität von Wim Wenders "Every Thing Will Be Fine" sich nicht vollständig erschloss. Zu den Rändern hin sah ich doppelt. Was in der unteren Bildhälfte geschah - vor allem: viel Händeringen - war disproportional gewichtet. Ob sich […] als "lorem ipsum dolor sit amet..." - was für einen Film, der das auktoriale Schalten und Walten mit den Leben seiner Figuren derart hervorkehrt, schon eine besonders sonderbare Leerstelle ist. Wim Wenders: Every Thing Will Be Fine. Mit James Franco, Charlotte Gainsbourg, Rachel McAdams, Marie-Josée Croze, Robert Naylor, Patrick Bauchau, Peter Stormare. Deutschland / Kanada / Frankreich / Schweden […] Von Nikolaus Perneczky

Aufzeichnungen über Grenzen und Säume

Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2015 […] von Autorenfilmern, die nach einem Erfolg ein bisschen Geld hatten. Später hat Dommartin kaum noch Rollen bekommen. 2007 starb sie, noch nicht fünfzigjährig, an einem Herzinfarkt. Langsamkeit Wim Wenders ist ein mutiger Regisseur. Was nervt an ihm, ist auch gut. Er nimmt sich Zeit und Raum. Am mutigsten ist vielleicht seine Peepshow-Szene mit Nastassja Kinski aus "Paris Texas". Sie kam mir nie so […] Von Thierry Chervel

Berlinale Warm-Up

Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2015 […] Guanajuato", ein in der Katalogbeschreibung recht campiges Projekt, mit dem der Hohepriester der Postmoderne Peter Greenaway in den Wettbewerb zurückkehrt. Andreas Dresen, Ma?gorzata Szumowska, Wim Wenders (mit James Franco) Und die deutschen Beiträge abseits des Amerika-Exilanten Herzog? Ein paar Jahre lang hatte die Berliner Schule einen fixen Startplatz im Wettbewerb; deren filmästhtischer Eigensinn […] nicht unbedingt für den Wettbewerb empfohlen; sein Beitrag "Victoria" hört sich in der Beschreibung so krude an, dass er eigentlich nur positiv überraschen kann. Weiterhin: Stars in 3D gibt es in Wim Wenders" "Every Thing Will Be Fine", Christian Friedel als Hitlerattentäter Georg Elser in Oliver Hirschbiegels "13 Minutes". Beides vorsichtshalber außer Konkurrenz. Hal Hartley, Raoul Peck, Peter Kern […] Von Lukas Foerster

Demokratisiert 3D: Wim Wenders' 'Kathedralen der Kultur' (Berlinale Special)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2014 […] Kein Filmregisseur setzt noch mit solchen Enthusiasmus auf 3D wie Wim Wenders. Während sich alle anderen schon ernüchtert von dieser Technik abwenden, die keine Menschen in Großaufnahme zeigen kann und bei schneller Bewegung Übelkeit verursacht, will Wenders sie nicht Hollywoods fantasielosen special-effects-Abteilungen überlassen. Nach dem Tanzfilm "Pina" ist er nun mit dem Projekt "Kathedralen der […] die Einbindung von Archivmaterial oder Interviews vertragen sich mit 3D nur schwer. Aber auch hierhin liegt noch eine interessant Erkenntnis. Thekla Dannenberg Kathedralen der Kultur. Regie: Wim Wenders, Michael Glawogger, Michael Madsen, Robert Redford, Margreth Olin, Karim Aïnouz. Deutschland / Dänemark / Österreich / Norwegen 2014, 165 Minuten (Berlinale Special, alle Vorführtermine) […] Von Thekla Dannenberg

Raunen und Staunen: Wim Wenders und Werner Herzog in 3D

Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2011 […] Die erste Einstellung von Wim Wenders "Pina" simuliert den Guckkastenblick aufs Theater aus den hinteren Reihen. An der Bühnenwand trifft der Blick auf ein hingekrakeltes "Alles vorbei. 2009". Ein Anfilmen gegen den Guckkastenblick ist dieser Film, der sich als Aufhebung von Pina Bauschs choreografischen Arbeiten in 3D-Bilder geriert, dem stolz ausgestellten eigenen Verständnis nach. Es gibt manchen […] dann als getragen von einem untermotorisierten kleinen Modellflugzeug. Weil er neben das Schöne immer das Tolle setzt, schlägt bei Herzog das Alberne verlässlich um ins Sublime. "Pina". Regie: Wim Wenders. Deutschland, Frankreich 2010. (Wettbewerb, Vorführtermine) "Cave of Forgotten Dreams". Regie: Werner Herzog. USA 2010. (Wettbewerb, Vorfürhtermine) […] Von Ekkehard Knörer

Vorhutkonkurrenz: Ausblick auf die Berlinale 2011

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2011 […] im wesentlichen auf Gerd Koenens "Vesper, Ensslin, Baader" gestützt) noch einmal aufkocht. Auf einen fahrenden Zug springen - außer Konkurrenz - zwei alte Kämpen des Neuen Deutschen Films auf. Wim Wenders hält das Werk der unmittelbar vor Drehbeginn verstorbenen Pina Bausch in den Raum ganz neuartig erschließenden 3-D-Bildern fest, wie er in einem Interview mit der Welt erzählte. Einzigartige Einblicke […] Von Ekkehard Knörer

Miserabilismus zu sehr ermäßigten Konditionen

Im Kino 22.09.2010 […] - ist Österreicher. Peter Kern war einst, damit beginnt er selbst seine Biografie, bei den Wiener Sängerknaben, in den siebziger Jahren stand er dann für Fassbinder vor der Kamera, außerdem für Wim Wenders, Werner Schroeter, Hans Jürgen Syberberg. Eigene filmische Arbeiten, Spielfilme und Dokumentationen, realisiert er seit Mitte der Achtziger, inzwischen sind es über zwanzig. Ein umfangreiches Werk […] Von Lukas Foerster, Ekkehard Knörer

Das undankbare 13. Jahrhundert

Im Kino 07.07.2010 […] wirklich nichts auslässt. Darren Aronofsky gilt nach seinem monströs ambitionierten Eso-Drittling "The Fountain" nicht unbedingt mehr als die große weiße Hoffnung des gehobenen US-Blockbuster-Kinos. Wim Wenders' "Reise ans Ende der Welt" verdankte sich dem Erfolg von "Der Himmel über Berlin" und leitete die katastrophale Spätphase des Wenderswerks ein. Francis Ford Coppola musste erst Weinbauer und durch […] Von Lukas Foerster, Ekkehard Knörer

Leerer Gegensinn

Im Kino 23.01.2008 […] nicht zuletzt darin liegt die Großartigkeit seiner Filme. *** Ein Dokumentarfilm wie das Wim-Wenders-Porträt "Von einem der auszog" ist im Vergleich mit Koepps Film wirklich die reine Gebrauchsliteratur. Strikt genommen sowieso ein Unding der ärgerlichen Art: eine hagiografische Annäherung an die Person Wim Wenders, der Versuch, aus dem Biografischen dessen Filme, das Frühwerk genauer gesagt, zu erklären […] d 2007 - Regie: Volker Koepp - Darsteller: Dokumentation - FSK: ohne Altersbeschränkung - Fassung: O.m.d.U. - Länge: 89 min. Von einem der auszog: Wim Wenders' frühe Jahre. Deutschland 2007 - Regie: Marcel Wehn - Darsteller: (Mitwirkende) Wim Wenders, Donata Wenders, Bruno Ganz, Peter Handke, Heinz Badewitz, Ulrike Sachweh, Peter Przygodda, Edda Köchl-König - Länge: 96 min […] auf den erwartbarsten Gemeinplätzen herumtreiben und Plattitüden wie "Die Grundfrage ist wohl: Wie sollen wir leben?" für letzte Weisheiten halten, da zerren sie beide kolossal an den Nerven. Und Wim Wenders selbst, zur Selbstironie denkbar unbegabt und erstaunlich oft an ihr doch sich versuchend, hat, als Künstler und Mensch, seine einfach nur peinlichen Seiten. Dann insbesondere, wenn der Künstler […] Von Ekkehard Knörer

Hollywood geht nach Digitalien

Virtualienmarkt 14.07.2003 […] der genialen Begründer des neuen Filmtrickmärchens. Als Vorreiter eines tatsächlich digitalen Kinos aber - also einer Filmproduktion ohne Celluloid - ist er immer noch, ähnlich wie in Deutschland Wim Wenders, ein Avantgardist mit bestauntem Außenseiterstatus. Lucas jüngste Star Wars Episode, "Attack of the Clones", war die erste große Kinoproduktion, die komplett digital gedreht wurde. Immer noch sind […] Kino so umfassend umkrempeln wird wie zuletzt die Einführung des Tons, und entsprechend werden auch alle wirtschaftlichen Spielregeln neu geschrieben werden. In Deutschland predigt vor allem Wim Wenders seit mehreren Jahren schon den digitalen Gospel ("Die Vergangenheit des Kinos wird uns nicht sehr helfen, seine Zukunft zu erfinden", so Wenders in der FAZ 2001), während sonst, ähnlich wie in der […] Von Rüdiger Wischenbart

Berlinale 2. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2003 […] dieser Texte ist eine einzige Berg- und Talfahrt. Die Kommentare reichen vom Dämlichen (Rosa von Praunheim zu "Nosferatu") zum Intelligenten (Hanns Zischler zu "Schloss Vogelöd"). Penetrant wie stets Wim Wenders, dessen ausgewalzte Probleme mit der Filmgeschichte uns nicht kümmern müssen. Dominik Graf dagegen setzt, Murnau zum Ausgangspunkt von Glanz und Elend des deutschen Filmschaffens nehmend, seine […] Von Ekkehard Knörer