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Franz Kafka

13 Artikel

Denker der Technik

Bücherbrief 04.10.2012 […] Euro Der 30jährige Österreicher Clemens J. Setz ist eine singuläre Erscheinung in der deutschsprachigen Literatur, darin sind sich die Rezensenten einig. Die einen sehen ihn in der Tradition von Franz Kafka und Robert Walser, die anderen wollen in ihm einen österreichischen David Foster Wallace oder Thomas Pynchon erkannt haben. Wie dem auch sei, sein fantastisch angehauchter Roman "Indigo" über Kinder […] Interessant ist auch, so Schmidgen, dass Simondon sehr früh das Denken in Netzwerken thematisierte, das angesichts des Internets besonders aktuell sein mag. (Leseprobe als pdf) Saul Friedländer Franz Kafka C. H. Beck Verlag 2012, 252 Seiten, 19,95 Euro Saul Friedländer, Autor eines Standardwerks über die Judenvernichtung, wurde wie Kafka in einer deutschsprachigen Familie in Prag geboren und kann […]

Diesen Kuss der ganzen Welt

Redaktionsblog - Im Ententeich 16.02.2012 […] der Tod des Autors wirklich der Tod des Autors. Denn wessen Werk überlebt die Schutzfrist von siebzig Jahren nach dem Tod des Autors, die es umstellt? Ganz wenige Klassiker wie Thomas Mann und Franz Kafka spülen ihren Verlagen Jahrzehnte lang Millionen in die Kasse und ernähren nebenbei ein paar Erben, die nicht das geringste Verdienst daran haben. Aber die riesige Mehrheit der Autoren wird durch […] Von Thierry Chervel

Leseprobe zu Jean-Michel Palmier: Walter Benjamin. Teil 1

Vorgeblättert 23.11.2009 […] die von Benjamin in dem Essay über Goethe und in seiner Dissertation über die romantische Kunstkritik entwickelten Begriffe (Konfrontation mit dem Mythos, Wahrheitsgehalt usw.) S.345-365>. (168) "Franz Kafka. Zur zehnten Wiederkehr seines Todestages", Teilabdruck ["Potemkin" und "Das bucklicht Männlein"] in der Jüdischen Rundschau vom 21. und 28. Dezember 1934; GS II.2, S.409-438. (169) (170) . (171) […]

Vorgeblättert

Vorgeblättert 11.08.2005 […] Vorwort Franz Kafkas Wirklichkeit war ein weitläufiger Raum der Einbildungskraft. "Die ungeheuere Welt, die ich im Kopfe habe", notiert er im Juni 1913 in seinem Tagebuch. Während sich Kafkas äußeres Leben mit wenigen Ausnahmen in der überschaubaren Topographie Prags und der Provinzstädte Böhmens abspielt, bleibt die Erfahrung, die ihm das Reich des Imaginärenvermittelt, unumschränkt und grenzenlos […] ihre Allianz ist bei Kafka nur aus der Allmacht der Imagination zu verstehen, die den Raum der Erfahrung wie eine Traumlandschaft gliedert.      Wenn man heute, über achtzig Jahre nach seinem Tod, Franz Kafka liest, so vergißt man leicht, daß es keine Selbstverständlichkeit ist, auch seine nachgelassenen Texte im Rahmen einer Kritischen Ausgabe, sachkundig kommentiert, vor Augen zu haben. Was die Zeugen […] oder Gezeichnete, das Du oder Andre, die Du in meinem Namen darum bitten sollst, haben. Briefe, die man Dir nicht übergeben will, soll man wenigstens selbst zu verbrennen sich verpflichten. Dein Franz Kafka." Teil 2 […]

Peter-Andre Alt: Franz Kafka. Der ewige Sohn. Eine Biografie

Vorgeblättert 11.08.2005 […] Peter-Andre Alt: Franz Kafka Der ewige Sohn. Eine Biografie C.H. Beck Verlag, München 2005 764 Seiten, gebunden, Euro 34,90 Erscheint am 22. August 2005 Zur Leseprobe Mehr Informationen beim C.H. Beck Verlag Klappentext: Franz Kafka ist der wirkungsmächtigste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Sein Werk gilt bis heute als Inbegriff des Dunklen, Mehrdeutigen, faszinierend Unheimlichen: als […] ihrer spannungsreichen Verbindung mit europäisch-jüdischen Traditionen neu verständlich - als Besitz eines ewigen Sohns, der sich selbst am Anfang und am Ende aller Überlieferungen stehen sieht. Franz Kafka hat Leben und Schreiben als Einheit betrachtet, die seine Identität begründete. Sein zerbrechlicher Selbstentwurf blieb gebunden an die Höhen und Tiefen der literarischen Arbeit. Peter-Andre Alts […]

Zwei Klassiker von Charles Willeford

Mord und Ratschlag 17.05.2002 […] ein wenig fehl am Platz. Ihm nämlich war es Ernst mit der Literatur, er feilte, wenn die Existenzbedingungen es zuließen, lange an seinen Texten und hielt die Heroen der Moderne, James Joyce oder Franz Kafka, für das Maß aller Dinge. Willefords Magisterarbeit, sie wurde 1987 in erweiterter Form veröffentlicht, widmete sich dem "immobilisierten Helden" in der modernen Literatur von Dostojewski bis […] Von Ekkehard Knörer

Der Krimi als Ideenroman

Mord und Ratschlag 17.04.2002 […] womöglich tödlichen - Wirkmächtigkeit der Worte, um die es De Santis in durchaus eigenständiger Weise geht. Dabei ist "Die Fakultät" keine entzifferbare Parabel (nicht umsonst nennt der Autor auch Franz Kafka und Leo Perutz als wichtige Einflüsse), Pablo De Santis hat auch keine Thesen, die er unter die Leserschaft bringen möchte. Im Gegenteil. Mit Botschaften wird man hier nicht belästigt, jeder Versuch […] Von Ekkehard Knörer