Stichwort

Digitalisierung

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Vom Umgang mit Läsionen und Verformungen beim 'Visionary Archive' im Forum Expanded

Außer Atem: Das Berlinale Blog 19.02.2016 […] Didi Cheeka, "off-Nollywood filmmaker" und einer der Projektbeteiligten, berichtet, dass eine erste Inventarisierung geplant ist, von der ausgehend besser erhaltene Titel für eine Restauration oder Digitalisierung ausgesucht werden sollen. Glaubt man einer Wortmeldung aus dem Publikum, hat es sich inzwischen herumgesprochen, dass das Berliner Arsenal-Kino die Digitalisierung einiger solcher bedrohter afrikanischer Filmbestände (z.B. aus Guinea-Bissau und dem Sudan) in den letzten Jahren begleitet hat. […] Von Nikolaus Perneczky

Installative Bewegtbildarbeiten von Wu Tsang, Jen Liu und Kader Attia im Forum Expanded

Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2016 […] Gesprächspartner sind Psychiater, Pfleger, Philosophen in Institutionen aus aller Welt, mit ihnen unterhält sich Attia über die einst zentrale, nun aber stetig nachlassende Bedeutung der Ahnen im psychischen Haushalt afrikanischer Patienten, und darüber, wie die Ablöse der Ahnen als wahrgenommene Schuldtragende psychischer Probleme durch technologische Beeinflussungsmaschinen mit der allgemeinen Digitalisierung zusammenhängt; über das pantheistische, in seiner Insistenz auf allseitige Reziprozität und Verwicklung an quantenphysikalische Modellierungen gemahnende "universe of forces" traditioneller afrikanische Religionen und über indigene Gegenmodelle zur westlichen Zweisubstanzenlehre; über das "posttraumatische Verbitterungssyndrom" ostdeutscher Patienten unmittelbar nach der Wiedervereinigung - ein Befund, den Attia interessanterweise mit jenen psychosozialen Störungen in Zusammenhang bringt, an denen heutige Migranten in westeuropäischen Metropolen häufig leiden - und vieles mehr. […] Von Nikolaus Perneczky

Trip in die Dämmerzone

Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2016 […] Auch schade: Selbst die der Filmgeschichte gewidmeten Sektionen verabschieden sich langsam aber sicher vom klassischen Zelluloidmaterial und beschreiten den bequemen Weg der Digitalisierung. Dass dieser Weg, der das Kino unweigerlich von seiner historischen Materialität abschneidet, keineswegs alternativlos ist, beweisen zahlreiche über ganz Deutschland verteilte Kinematheken und Kinoinititativen tagaus tagein. […] Von Lukas Foerster
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