Stichwort

Francois Truffaut

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Leseprobe zu Robert Bober: Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen. Teil 1

Vorgeblättert 22.08.2011 […] 1 Dank Robert, den ich vor knapp drei Monaten getroffen habe, werde ich als Statist in einem Film von François Truffaut mitwirken.      Ich war auf dem Rückweg von einem Freund, der in der Rue de Belleville wohnt, als ich zufällig auf Robert traf. Obwohl seine Hände und ein Fotoapparat einen Teil seines Gesichts verdeckten, hatte ich ihn gleich wiedererkannt. Als ich seinen Namen sagte, wandte er […] mir vor, ihn zu begleiten.      Er wolle noch ein paar Aufnahmen in der Villa Castel machen, einem von kleinen Häusern gesäumten Privatweg, hatte er gesagt und mir auf dem Weg erklärt, dass François Truffaut einen Film vorbereite, von dem ein großer Teil in Paris vor dem Ersten Weltkrieg spiele; er habe ihn um ein paar Fotos von möglichen Drehorten gebeten. Die Handlung spiele nicht direkt in Belleville […]

Leseprobe zu Robert Bober: Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen. Teil 3

Vorgeblättert 22.08.2011 […] nach einer amerikanischen Ausgabe eines Krimis, Schießen Sie auf den Pianisten von David Goodis, Down There. So haben wir uns wiedergesehen, und so habe ich auch erfahren, dass er gerade mit François Truffaut gearbeitet hatte. Seitdem haben wir uns ein paar Mal getroffen. Das letzte Mal haben wir uns gesehen, kurz nachdem auch ihr euch begegnet seid, und da hat er mir vorgeschlagen, in dem Film als […] Kamera vorbeifuhr, meine Lippen auf Lauras, und der drei Mal gegebene Kuss belebte plötzlich wieder, was ich verloren geglaubt hatte und was die sieben Jahre nicht ausgelöscht hatten. Danke, François Truffaut.      Nach jedem "Aus!", das Truffaut rief, löste Laura als Erste ihre Lippen von meinen. Nach dem dritten Mal war es vorbei. Alle waren bereits mit der Vorbereitung der nächsten Einstellung […]

Berlinale 3. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2002 […] Ehrenrettung, der für jeden, der sich in der französischen Filmgeschichte nicht auskennt, etwas furchtbar Abstraktes haben muss: Aurenche, das war die Hassfigur der Nouvelle Vague. Der "junge Husar" Francois Truffaut war in den fünfziger Jahren, lange bevor er Filme machte, durch eine Diatribe gegen Aurenche und sein Cinema de qualite berühmt geworden. Tavernier dagegen kam aus einer anderen Kapelle, nicht […] Von Thierry Chervel, Ekkehard Knörer, Anja Seeliger