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Raymond Depardon

5 Artikel

Was wir Wahnsinn nennen

Im Kino 13.06.2018 […] darüber richten, ob man ein Teil der Gesellschaft bleibt oder zumindest temporär aus dieser entfernt wird. 12 Tage zwischen uns und dem, was wir Wahnsinn nennen. 12 Tage wie gemacht für das Kino von Raymond Depardon. Der institutionelle Umgang mit psychiatrischen Fällen ist seit jeher ein Thema der französischen Fotografie- und Kinogröße Depardon. In dokumentarischen Filmen wie "San Clemente" und "Urgences" […] beschäftigt, als mit den institutionellen und menschlichen Zuständen, die solche Entscheidungen verlangen oder ad absurdum führen. Patrick Holzapfel 12 Tage - Frankreich 2017 - OT: 12 jours - Regie: Raymond Depardon - Laufzeit: 87 Minuten. --- Rechtzeitig vor dem deutschen Kinostart hat der in den USA bereits letzten Dezember sang- und klanglos an den Kinokassen untergegangene und von der […] Von Lukas Foerster, Patrick Holzapfel

"Man muss nur die richtigen Züge machen"

Außer Atem: Das Berlinale Blog 19.02.2005 […] lehrte mit "13 Lakes" und "10 Skies" (Kritik) jene Teile des Publikums, die zu bleiben bereit waren, das Hören und Sehen, bis es ihnen vor Glück verging. Und der französische Fotograf und Regisseur Raymond Depardon drehte mit dem zweiten Teil seiner Bauern-Trilogie "Profils Paysans" (Kritik) eine Dokumentation, an der sich manch andere, aufgeregt herumfuchtelnde Produktion ein Beispiel nehmen könnte. Getragen […] Von Ekkehard Knörer

Berlinale 4. Tag

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2005 […] Deneuve, Gerard Depardieu, Gilbert Melki, Malik Zidi, Lubna Azabal u.a., Frankreich 2004, 98 Minuten. (Wettbewerb) Manifest des Unspektakulären: Raymond Depardon: "Profils paysans: le quotidien" (Forum) Eine Frau gerät ins Bild, zufällig, weil Raymond Depardon gerade eine alte Bäuerin filmt. Sie fragt: "Werde ich gefilmt?" "Ja", sagt die alte Bäuerin. "Warum?" lautet die Gegenfrage. "Weil Sie da sind" […] anknüpfen, tun es nicht mehr mit der Selbstverständlichkeit, die zur Tradition gehört. Sie kommen von anderswo, sie entscheiden sich für ein Leben, für das andere kaum mehr Verständnis haben. Raymond Depardon interessiert sich. Er sucht in der Nähe, die er zu manchen der Leute offenkundig findet, noch die Distanz, die für den Respekt unabdingbar ist. Er hat den Anstand, sich nicht in falscher Weise […] Film und sehr viel mehr als das: ein Manifest des Unspektakulären, das alle Gier nach dem Spektakel durch seine Einfachheit beschämt. Ekkehard Knörer "Profils paysans - Le quotidien". Regie: Raymond Depardon. Frankreich 2005, 85 Minuten. (Forum) […] Von Thierry Chervel, Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer

Liste aller besprochenen Berlinalefilme 2005

Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2005 […] James Benning: "13 Lakes" und "10 Skies" (beide Forum) Tamara Trampe und Johann Feindt: "Weiße Raben - Alptraum Tschetschenien" (Panorama) Andre Techine: "Les temps qui changent" (Wettbewerb) Raymond Depardon: "Profil paysans: le quotidien" (Forum) Berlinale 3. Tag Claire Denis: "Vers Mathilde" (Forum) Kon Ichikawa: "Yukinojos Rache" (Retrospektive) Terry George: "Hotel Rwanda" (Wettbewerb) Berlinale […]