Stichwort
The Wire
11 Artikel
Im Kino 13.01.2015 […] Zwischendurch tauchen jede Menge tolle Nebendarsteller auf; zwei davon kennt man aus "The Wire", ein dritter ist ein inzwischen wirklich grotesk aufgeschwemmter John Goodman. […] Von Rajko Burchardt, Lukas Foerster
Im Kino 19.11.2014 […] .
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Idris Elba ist der einzige Schauspieler aus dem großartigen Cast der HBO-Serie "The Wire", der seine Rolle - er gab den betriebswirtschaftlich ambitionierten Dealer Stringer Bell - in dauerhaften Starruhm transformieren konnte. […] Von Lukas Foerster
Vorgeblättert 09.01.2014 […] Das von Deleuze zitierte Beispiel: Don't trip over the wire.
Da es nicht möglich ist, die Ohren hermetisch vor der kreischenden Stimme der fetten Mutter zu verschließen, probiert Wolfson eine neue Methode aus. […]
Bücherbrief 08.01.2013 […] Dominik Graf schreibt über die Serie "Homicide", von der in den neunziger Jahren 122 Folgen produziert wurden und die auf den Erfahrungen des Reporters und späteren "The Wire"-Schöpfers David Simon basiert. Dieser Beitrag ist besonders interessant, weil Graf im Gegensatz zu den anderen Autoren - darunter Diedrich Diedrichsen, Dietmar Dath und Bert Rebhandl - von der Filmpraxis kommt. […]
Im Kino 22.11.2012 […] Ansonsten aber hält der Film die Balance zwischen Oswalts Investigation (in die sich bald ein lokaler Polizist einschaltet, der vom großartigen, unter anderem aus "The Wire" bekannten James Ransone gespielt wird) und zerdehnten, von einem hammerharten Elektroscore angepeitschten Terrorszenen, in die man als Zuschauer regelrecht eingespannt wird, wie ein Filmstreifen in einen Projektor.
[…] Von Lukas Foerster
Im Kino 06.07.2011 […] Richtig: "Ich bin ein großer Fan der HBO-Serie 'The Wire'." In dieser schönsten aller amerikanischen Fernsehproduktionen der letzten Jahre gab Isiah Whitlock den Senator Clay Davis, der Korruption zu einer Kunstform erhoben hatte; auch als nur scheinbar biederer Ronald Wilkes bekommt Whitlock schließlich die Möglichkeit, sein unvergleichlich swingendes Timbre nutzbringend einzusetzen. […] Von Lukas Foerster, Nikolaus Perneczky
Bücherbrief 06.07.2010 […] Fischer Verlag 2010, 521 Seiten, 19,95 Euro
Richard Price hat an der amerikanischen Fernsehserie "The Wire" mitgeschrieben, die ein grandioses Panorama der heruntergewirtschafteten Stadt Baltimore zeichnete. […]
Im Kino 09.09.2009 […] Da unter solchen Bedingungen ein Franchise unausweichlich ist, bleibt abschließend zu hoffen, dass richtige und fähige Köpfe auf das hier schlummernde Potenzial bereits aufmerksam geworden sind: Eine sorgfältige Adaption durch das US-Fernsehen, das den öden Actionballast als solchen über Bord wirft und den kaum ausgeschöpften Stoff vielleicht sogar im Stil von "The Wire" als Möglichkeit zu einer soziologischen SF-Studie zu nutzen versteht, deren Welt eben nicht unter Getöse wieder auseinander fällt, eine solche Serie also wäre zweifellos atemberaubend gut.
[…] Von Thomas Groh, Ekkehard Knörer
Im Kino 18.07.2007 […] Famos sind all die Sätze, die Tarantino seinen Frauen-Trupps in den Mund legt, und noch in den größten Banalitäten spricht aus diesem Reden eine Lust an der Sprache, an Tonfällen, an Idiomen, an der sprühenden Kreativität des Alltagssprachlichen, die man in ähnlich gekonnter, kunstvoll zum scheinbar Natürlichen geschliffener Weise im Moment nur in der amerikanischen Fernsehserie "The Wire" finden kann. Und Tarantino liebt nicht nur das Reden, sondern auch die Redenden selbst, ist untrennbar verbunden mit dem Leben der Körper seiner Darstellerinnen und Darsteller, ihren Gesichtern, ihren Gesten, ihren Manieren, mit ihrem Posieren, ihrer Art, selbstbewusst die Welt zu konfrontieren. […] Von Ekkehard Knörer
Essay 22.12.2006 […] Nun müssen Dialoge im Kino wie in der Literatur nicht nach Wirklichkeit klingen, um gut zu sein; das führen Fernsehserien wie "Deadwood" und "The Wire" vor, deren Dialog- und Sprachkunst alles übertrifft, was Hollywood im Moment zu bieten hat. […] Von Ekkehard Knörer
Post aus den USA 13.04.2006 […] Am ehesten kennt die weiße Mittelschicht von Baltimore die schwarzen Neighborhoods wahrscheinlich aus dem Fernsehen, aus zwei der besten Polizeiserien der USA, die hier spielen, Homicide: Life on the Street (1993 bis 1999) und The Wire (seit 2002).
Der Kontrast könnte kaum größer sein als der zwischen Baltimore und Austin, der texanischen Hauptstadt, von der ich vor drei Wochen aufgebrochen bin zu einer sehr umwegigen Reise an die Ostküste. […] Von Ekkehard Knörer