Filme, über die man spricht Essay 03.06.2025 Lars-Henrik Gass ist in "Objektverlust" narzisstischen Tendenzen im Gegenwartskino auf der Spur. Stark ist sein Essay vor allem da, wo er Filme mit Filmen vergleicht. Von Lukas Foerster
Emotionaler Katalysator Im Kino 25.02.2015 130 Minuten unterkühlte Meinungsfilm-Standardsituationen bekommt man in Clint Eastwoods umstrittenen "American Sniper" serviert. Indiepoppig und pastellfarben geht es in Daniel Ribeiros Coming-out- / -of-Age-Film "Heute gehe ich allein nach Hause" zu. Von Lukas Foerster, Thomas Groh
Berlinale Warm-Up Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2015 Heute abend eröffnet die spanische Filmregisseurin Isabel Coixet mit ihrem Film "Nadie quiere la noche" (Niemand will die Nacht) die 65. Berlinale. Vorab ein kurzer Einblick in das Programm von Wettbewerb, Forum und Panorama. Ab morgen berichten wir dann täglich und aktuell. Von Lukas Foerster
Ganz Zeit ohne Ziel Im Kino 17.12.2014 Kristen Stewart und Juliette Binoche bleiben in Olivier Assayas' meisterlichem "Clouds of Sils Maria" in ständiger Bewegung. Tommy Lee Jones inszeniert in seinem Ganzspätwestern "The Homesman" eine historische Rückwärtsbewegung. Von Rajko Burchardt, Lukas Foerster
Grusel der filmischen Verdopplung Im Kino 21.05.2014 Denis Villeneuves Saramago-Verfilmung "Enemy" suspendiert seine Figuren in einer oneirischen Zwischenwelt. In "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" gelingt es Bryan Singer wenigstens zeitweise, das narrative Hintergrundrumoren in audiovisuellen Attraktionen still zu stellen. Von Lukas Foerster, Nikolaus Perneczky
Großäugig und verängstigt Im Kino 14.05.2014 Komplett auf die Monstren verschiebt Gareth Edwards in seiner "Godzilla"-Neuauflage alle Attraktionen. Und weil das deutsche Verleihsystem uns Jonathan Glazers neuen Film "Under the Skin" vorenthält, erinnern wir uns einfach an dessen Vorgänger, das unterschätzte Melodram "Birth". Von Rajko Burchardt, Lukas Foerster
Entweder rüstig oder gefördert Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2014 Nach einer kurzen Aufbruchsphase ist die Berlinale künstlerisch schon wieder in der Defensive. Die Sektionen sind homogenisiert und taugen nicht mehr zur Orientierung des Zuschauers. Für Überraschungen ist die Berlinale dennoch immer gut. Selbst knallharte Traditionalisten - wie unser Autor - werden fündig. Wer sich ab morgen unter gut 400 Filmen nicht entscheiden kann, dem bleibt immer noch die wunderbare Retrospektive. Ein Blick ins Programm von Lukas Foerster Von Lukas Foerster
Entschieden unweise Im Kino 18.12.2013 Von Sex besessen sind weniger die viel besprochenen Szenen in Abdellatif Kechiches Film "Blau ist eine warme Farbe" als gerade die Kritiken daran: Es wird in dem Film viel mehr gegessen als gefickt: und gerade hier beweist er seine Klugheit. Kleinformatig, großherzig, toll besetzt und kaum klebrig ist die Beziehungskomödie "Enough Said" von Nicole Holofcener. Von Lukas Foerster, Nikolaus Perneczky
Solidargemeinschaft der Krummen und Schiefen Im Kino 09.10.2013 In Helge Schneiders wunderbarem neuen Film "00 Schneider: Im Wendekreis der Eidechse" liegt Mühlheim in Andalusien. Denis Villeneuves Thriller "Prisoners" bleibt in seiner Auseinandersetzung mit Folter und Selbstjustiz mindestens ambivalent. Von Lukas Foerster, Elena Meilicke
In der Nutella-Werbung angekommen Im Kino 10.07.2013 In der Henry-James-Reimagination "Das Glück der großen Dinge" von Scott McGehee und David Siegel kommt eine aufgeräumt-aseptische Ästhetik einer reinen Kino-Wahrnehmung in die Quere. Alex Gibneys Dokumentarfilm "We Steal Secrets: The Story of WikiLeaks" erzählt ein Königsdrama, das zum Erkenntnistool wenig taugt. Von Lukas Foerster, Elena Meilicke
Enter Computertiger Im Kino 27.12.2012 Ang Lees Bestsellerverfilmung "Schiffbruch mit Tiger" beginnt im Zoo und versteigt sich in kosmologische Allegorien. "Red Dawn" von Dan Bradley lässt ausgerechnet die nordkoreanische Armee in die USA einfallen. Von Lukas Foerster, Thomas Groh
Es schäumt im Reagenzglas Im Kino 04.10.2012 Joe jagt Joe in Rian Johnsons bemerkenswertem Science-Fiction-Zeitreise-Noir "Looper" und lernt dabei: die Vergangenheit ist ungeschrieben. Und schon seit letzter Woche transformiert Adam Sandler in Sean Anders' "Der Chaos-Dad" unseren Blick auf die Welt zugunsten der Dicken, Uncoolen und Großmutterverführer. Von Lukas Foerster, Thomas Groh