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Peking

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Kommt nicht an in Peking: "Chun nuan hua kai - From Tomorrow on, I Will" von Ivan...

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2019 […] Li ist Nachtwächter in einem großen Bürogebäude in Peking. Tagsüber hat er ein Bett in einem fensterlosen Zimmer, das nachts von einem Mitbewohner benutzt wird. Wobei man Li nicht viel schlafen sieht. Er ist ein aufmerksamer junger Mann. Wenn er die Pappbecher im Konferenzraum wegräumt, dann richtet er auch immer die Mikrofone auf den Tischen in eine Richtung. Er ist der Typ, der ein Plakat in einer […] einer Abstellkammer gerade hängt, dessen Klebstreifen sich am Rand verkrisselt hat. Wir wissen nicht viel über Li: Er ist seit ein paar Jahren in Peking und will bleiben. Und er hat Träume. Zumindest sieht er seinen Zustand nicht als gottgegeben an. Warum sonst hätte er eine Anzughose, die er ab und zu kurz anzieht, um sich im Spiegel zu bewundern, und die er dann wieder sorgfältig zusammenfaltet und […] Wohnung, allerdings sehr weit draußen. Was das für Li bedeutet, erfahren wir nicht. Am nächsten Tag sehen wir Li durch die Stadt gehen. Wir begleiten ihn durch die Straßen, sehen ein bisschen von Peking, ohne uns wirklich ein Bild machen zu können. Und wir gehen mit Li in ein Geschäft, wo er ein schönes blaues Hemd kauft. Li spaziert in dem neuen Hemd weiter, versucht sich dem fließenden Verkehr […] Von Anja Seeliger

One night in Beijing

Post aus China 12.11.2018 […] wieder ist der Himmel so makellos blau, dass er wie angemalt wirkt. Sind Staatsgäste oder Investoren zu Gast, fahren die Fabriken schon mal kurzfristig die Produktion herunter. Das blaue Wunder von Peking währt nie sehr lange, der Handelskrieg mit den USA hat den wirtschaftlichen Druck noch erhöht. Die Schornsteine müssen rauchen, hat Mao einst ausgegeben. Gut gelaunte Beijinger. Foto: Sascha Josuweit […] Thema, das die Geduld der Hauptstädter schwer auf die Probe stellt, ist die Gentrifizierung. Alte Wohnviertel in traditioneller Hutong-Bauweise verschwinden in rasendem Tempo, 90 Prozent des alten Peking sind während mehrerer Modernisierungswellen seit den 70er Jahren abgerissen worden. Die Bewohner werden abgefunden oder in Satellitenstädte umgesiedelt, die verwinkelten, eingeschossigen Gebäude durch […] Platzes verwiesen. Zuschauer nicht erwünscht, schon gar keine Ausländer, die so etwas ja propagandistisch ausschlachten und neue Proteste anheizen könnten. Die Paranoia des autoritären Regimes, in Peking ist sie mit Händen zu greifen. McZedong im Hutong. Foto: Sascha Josuweit Siehst du den Typen in der schwarzen Lederjacke? Yang deutet rüber zur Theke, aber ich sehe nur die Frau in dem japanisch […] Von Sascha Josuweit

Wikileaks zeigt: Das Netz kann man nicht regulieren

Redaktionsblog - Im Ententeich 10.12.2010 […] Verbindung zum Server kappt, werden einfach neue Spiegelserver ins Netz gestellt. Man kann die Bibliothek von Alexandria nicht mehr verbrennen - sie wird in irgendeinem Keller in Stockholm oder Denver oder Peking immer wieder auferstehen." Gestern abend erklärte PayPal, dass es die eingefrorenen Gelder von Wikileaks nun doch auszahlt, meldet der Stern: "Das Geld werde an die Organisation ausgezahlt, von der […] Von Anja Seeliger

Postmodernisiert: Zhang Yimous 'A Woman, a Gun and a Noodle Shop'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2010 […] Yimou gerade noch zugestehen. Viel mehr allerdings nicht. "A Woman, A Gun and a Noodle Shop" ist Zhangs Rückkehr zum Kino, nachdem er im Sommer 2008 die Eröffnungszeremonie der olympischen Spiele in Peking inszenierte. Von Staatstragendem hat er offensichtlich erst einmal wieder genug, sein neuer Film ist unpolitisches Unterhaltungskino und gleichzeitig wohl eher für den chinesischen denn für den in […] Von Lukas Foerster