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Rote Armee

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Fett auf der Krim

Snapshots Blog - von Sascha Josuweit 07.03.2014 […] Schwarzmeerflotte und eine mächtige Festung. Nach Einsätzen in Königgrätz und an der östlichen Adria wurde Beuys '44 erneut auf die umkämpfte Halbinsel beordert. Diesmal siegte unter großen Verlusten die Rote Armee. Hitler hatte die Krim in Gotengau umbenennen und gemäß der »Heim ins Reich«-Doktrin mit Volksdeutschen aus Südtirol besiedeln wollen, daraus wurde nun nichts. Die Stuka mit Beuys an Bord geriet […] Von Sascha Josuweit

Friede seinem Knackarsch

Mord und Ratschlag 17.12.2013 […] ihm gleich mehrere freiheitsliebende Frauen. Doch zum Zyniker ist er darüber nicht geworden, vor jeglichem Hang zur Selbstzerstörung haben ihn seine Eltern gefeit: Der Vater, ein hoher General der Roten Armee, hat sich im Wahn erschossen, seine Mutter hat sich, mit Steinen beschwert, in einem See ertränkt. In seiner Sanftmütigkeit hat Arkadi sogar noch einen Jungen von der Straße adoptiert, der mit seinem […] Von Thekla Dannenberg

Leseprobe zu Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Bd. 7. Teil 1

Vorgeblättert 29.08.2011 […] Feldpolizei] konnten in Bialystok weitere 37 Personen festgenommen und auf Grund des gegen sie erstellten Beweismaterials liquidiert werden.(14) Es handelte sich um: 4 politische Kommissare der Roten Armee, 7 Russen wegen kommunistischer Agitation und begründeten Verdachts der feindseligen Betätigung im Rücken der deutschen Truppen, 3 Weißrussen (KP-Mitglieder) wegen kommunistischer Betätigung, 8 Polen […]

Leseprobe zu Timothy Snyder: Bloodlands. Teil 2

Vorgeblättert 11.07.2011 […] Der polnische Sieg über die Rote Armee bei Warschau beendete im August 1920 die Hoffnungen auf eine sozialistische Revolution in Europa. Der im März 1921 in Riga unterzeichnete Vertrag zwischen Polen und dem bolschewistischen Russland war der wahre Abschluss der Neuordnung nach dem Krieg. Er legte Polens Ostgrenze fest, stellte sicher, dass das geteilte ukrainische und weißrussische Territorium für […] verboten rasch alle anderen Parteien und terrorisierten politische Rivalen, die sie als Reaktionäre beschimpften. Sie verloren die einzigen freien Wahlen und hielten darum keine weiteren mehr ab. Die Rote Armee war zwar in Polen geschlagen worden, aber mehr als stark genug, um auf dem Gebiet des alten Reichs alle bewaffneten Rivalen zu besiegen. Der als Tscheka bekannte Geheimdienst der Bolschewiki ermordete […]

Leseprobe zu Timothy Snyder: Bloodlands. Teil 1

Vorgeblättert 11.07.2011 […] Hilfe der neuen Roten Armee die gewaltigen Ressourcen Deutschlands dafür einsetzen, die Russische Revolution zu retten. Doch den sowjetischen Truppen wurde der Weg nach Berlin im August 1920 bei Warschau verlegt.      Pilsudskis Gegenoffensive trieb die Rote Armee zurück auf weißrussisches und ukrainisches Gebiet. Unter den Besiegten war auch Stalin, ein Politoffizier der Roten Armee in der Ukraine […]      Der Kollaps des Zarenreichs und die deutsche Niederlage schufen ein Machtvakuum in Osteuropa, das die Bolschewiki trotz aller Versuche nicht ausfüllen konnten. Während Lenin und Trotzki ihre neue Rote Armee in Bürgerkriegen in Russland und der Ukraine einsetzten, wurden fünf Länder an der Ostsee zu unabhängigen Republiken: Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Polen. Nach diesen Gebietsverlusten […] Osteuropa keine Lösung durchsetzen.      1919/20 führten Polen und Bolschewiki einen Krieg um die Grenzregionen zwischen Russland und Polen, der für die europäische Ordnung entscheidend war. Die Rote Armee war beim Rückzug der Deutschen in der Ukraine und Weißrussland einmarschiert, aber die polnische Führung hatte diese Gebietsgewinne nicht anerkannt. Pilsudski sah diese Gebiete als unabhängige h […]

Fretwurst, der Deutsche

Essay 17.09.2010 […] Siedler ins besetzte Polen. 1945 sind sie wieder zurückgekommen. Sie hatten Glück." Im Tagebuch des ungarischen Juden Sandor Marai heißt es über eine Begegnung im Frühjahr 1945 auf der Flucht vor der Roten Armee: "Auf der Landstraße gesellt sich jemand zu mir. Er ist aus Lajosmizse geflohen und bereut es nun sehr. 'Ich bin auf die Propaganda hereingefallen', sagt er. Ich beruhige ihn, dass er bald heimkehren […] an ungarische Flüchtlinge aus Transsilvanien verteilt wurde, die vor den Rumänen hatten fliehen müssen, schritt die bereits installierte Provisorische Ungarische Nationalregierung in dem von der Roten Armee eroberten Debrecen zur Enteignung der großen deutschen Minderheit. Die Zwecke blieben dieselben, ebenso die ausführenden Beamten, die eben noch im Auftrag der mit Deutschland kollaborierenden ungarischen […] Wolgadeutschen, folgen würde. Man habe ihm dort eine gehobene Stelle in Aussicht gestellt. Meine Mutter nickte. Saratow haben die deutschen Truppen nie erreicht. Mein Dank geht an die Soldaten der Roten Armee. Meinem deutlich ältereren Schwiegervater war Hitler zuwider. Seine Briefe dokumentieren das eindrucksvoll. Vor dem Sündenfall bewahrte ihn das nicht. Er hatte in den 1920er-Jahren in Leipzig einen […] Von Götz Aly

Leseprobe zu Bogdan Musial: Stalins Beutezug. Teil 3

Vorgeblättert 12.04.2010 […] Offiziere, NKWD-Angehörigen und Apparatschiks Die Rote Armee war niemals eine disziplinierte und ritterliche Armee, die sich an die völkerrechtlichen Regeln gehalten und bemüht hätte, die Zivilbevölkerung zu schonen. Mit dem Überschreiten der sowjetischen Grenzen und insbesondere der deutschen Ostgrenze verwandelten sich die Truppen der Roten Armee jedoch geradezu in eine Angst und Schrecken verbreitende […] "freiwillig" verließ: "Für Stalin hatte Gewalt nicht nur eine militärische, sondern auch eine politische Funktion. Wenn die sowjetische Führung 1944/45 gewalttätige Übergriffe von Angehörigen der Roten Armee auf die deutsche Zivilbevölkerung duldete, so lag dem eine von Stalin sanktionierte (aber bis heute nicht nachweisbare) mündliche oder schriftliche Entscheidung zugrunde. Individuelle Gewalt gegen […] Nichtsdestotrotz kam es auch in den mitteldeutschen Gebieten noch zu zahllosen Übergriffen und massenhaften Vergewaltigungen, obwohl diese Vorfälle allmählich zurückgingen.(280)      Das Vordringen der Roten Armee auf deutschen Boden begleiteten neben Gewalttaten und Brandschatzungen massive Plünderungen, begangen von Soldaten und Offizieren gleichermaßen. Die Fülle der plötzlich in greifbare Nähe gerückten […]

Leseprobe zu Bogdan Musial: Stalins Beutezug. Teil 2

Vorgeblättert 12.04.2010 […] Damit, so Grabar und Lasarew, sei der Aufbau eines großen, weltweit einzigartigen Museums in Moskau möglich, das in den nächsten paar hundert Jahren ein historisches Denkmal für die großen Siege der Roten Armee wäre.(249)      Im Herbst 1944 hatte Stalin jedoch Wichtigeres zu tun, als sich mit dem Supermuseum zu befassen. Anfang 1945 ließ er jedoch ein Kunstkomitee errichten, das sich mit Archiven und Museen […] unterwegs: "Man kann sich unschwer vorstellen, was mit der Ladung geschah."(254)      Ähnlich gingen die Sowjets in den übrigen ostdeutschen Gebieten vor. Im März 1945 entdeckten Einheiten der Roten Armee in dem Dorf Hohenwalde in der Nähe von Meseritz (poln. Miedzyrzecz) ein unterirdisches Depot. Dorthin hatten die deutschen Besatzer das Posener Kaiser-Wilhelm-Museum, nach 1918 in Museum Wielkopolskie […] Vieles war von zerstörungswütigen Rotarmisten unwiederbringlich vernichtet worden, bevor die Beutekommandos eintrafen. So waren im deutschen Teil Oberschlesiens unmittelbar nach dem Einmarsch der Roten Armee zahlreiche Schlösser, Landsitze und Villen in Flammen aufgegangen.      Schloss Neudeck in der Nähe von Tarnowitz (Tarnowskie Gory) war Sitz der Adelsfamilie Henckel von Donnersmarck, und die auch […]

Leseprobe zu Bogdan Musial: Stalins Beutezug. Teil 1

Vorgeblättert 12.04.2010 […] vernichten. Das ist natürlich eine dumme Lüge und eine törichte Verleumdung der Roten Armee. Solche idiotischen Ziele hat die Rote Armee nicht und kann sie nicht haben. Die Rote Armee setzt sich das Ziel, die deutschen Okkupanten aus unserem Lande zu vertreiben und den Sowjetboden von den faschistischen deutschen Eindringlingen zu befreien. Es ist sehr wahrscheinlich, daß der Krieg für die Befreiung des […] 1942, veröffentlichte die Prawda den Tagesbefehl Stalins zum 24. Jahrestag der Roten Armee, der danach auch unter den deutschen Soldaten an der Ostfront (durch Flugblätter und mündliche Aufrufe) verbreitet wurde. Darin führte Stalin aus: "In der ausländischen Presse wird manchmal darüber geschwätzt, daß die Rote Armee das Ziel habe, das deutsche Volk auszurotten und den deutschen Staat zu vernichten […] töte den Deutschen" unter der sowjetischen Jugend verbreiten. In einem Flugblatt an Kinder in den besetzten Gebieten vom November 1942 hieß es: "Die Rote Armee befreit Euch von den Deutschen! […] Die Deutschen werden nicht mehr lange leben. Die Rote Armee vernichtet sie alle wie tollwütige Hunde."(12) In Deutschland bekannt ist der Aufruf an die Rotarmisten, den Wehrmachtssoldaten im Jahr 1942 bei gefallenen […]

Laboratorium für den Mainstream

Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2010 […] Jahren porträtiert. Politisch ist Popescus Werk freilich nicht ganz unproblematisch: die vom Film bedingungslos umarmten Rebellen waren keine "lupenreinen Demokraten", sondern Anhänger des von der roten Armee vertriebenen faschistischen Antonescu-Regimes. Hochinteressant ist der Film allemal. Was daneben allerdings eine Post-Punk-Unerträglichkeit wie die russische Produktion "I Am" von Igor Voloshin im […] Von Lukas Foerster

Hitlers Kinder? Eine Antwort auf Götz Aly

Essay 25.03.2009 […] werden, wurde mit dem Titel "Hitlers und Maos Söhne" bereits die Figur der Generationenabfolge als Erklärungsansatz bemüht. (4) An dieses Muster knüpfte auf dem Höhepunkt der von der terroristischen Rote Armee Fraktion (RAF) im Herbst 1977 ausgelösten Sicherheitskrise eine Autorin an. Es war die britische Publizistin Jillian Becker, die die ebenso provokative wie griffige Formel "Hitlers Kinder" ins R […] vermeintlichen revolutionären Subjekt führte zur Entstehung zahlreicher K-Gruppen und zur Bildung verschiedener pseudoproletarischer Parteien. Auch die im Mai 1970 erfolgte Gründung der terroristischen Rote Armee Fraktion (RAF), deren Mitglieder sich zynisch als "Leninisten mit Knarre" verstanden, muss in diesem Zusammenhang gesehen werden. Die bewaffnete Kaderorganisation, die in den Jahren darauf wie keine […] Von Wolfgang Kraushaar

Die FAZ, die Bild und das Massaker von Rechnitz

Link des Tages 20.10.2007 […] were then forced to strip naked before being shot by drunken guests, who returned to the castle to continue to drink and dance until dawn." In der Übersetzung der FAZ heißt es dagegen: "Als die Rote Armee schließlich nur noch fünfzehn Kilometer von Rechnitz entfernt war und die SS sich auf die Schlacht um Rechnitz vorbereitete, wurde am 24. März, dem Abend vor Palmsonntag, im Schloss ein Fest veranstaltet […] Von Anja Seeliger