Stichwort
Labyrinth
5 Artikel
Redaktionsblog - Im Ententeich 02.03.2014 […] Seit seinen Welterfolgen 'Hiroshima, mon Amour' und 'Letztes Jahr in Marienbad' war jeder seiner Filme ein erzählerisches Labyrinth. Das Imaginäre schmuggelte er in eine größtmöglich alltägliche Atmosphäre hinein. […]
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2014 […] Mit der 3D-Technik verschafft Glawogger einen sehr schönen Sinn für die Tiefe dieses unergründlichen Labyrinth des Geistes. Im Interview mit dem Standard sagte Glawogger: "Nichts kann einem die Erfahrung nehmen, in dieser Bibliothek einmal eine Bibel aus Gutenbergs Zeit in der Hand gehalten zu haben – oder daran nur gerochen zu haben. […] Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 06.02.2014 […] Leuchtende Lichteffekte verwandeln Paramounts Pappmaché-China in "Shanghai Express" in ein exotisches Labyrinth. Das skulptural ausgeleuchtete Gesicht von Marlene Dietrich, das wie eine leuchtende Fläche als Kontrast aus der dunklen Umgebung herausstechen soll, wird durch einen vertikalen Lichtstrom modelliert, wodurch die Wangen geheimnisvoll verdunkeln und die Knochen hervortreten. […] Von Friederike Horstmann
Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2013 […] Auch in der Wohnung, in der Ela und Can nebeneinander her leben, in der sich weite Teile des Films entfalten und die, wie so vieles in Istanbul, eher in die Höhe als in die Breite gebaut ist: Eine weiße, gewundene Freitreppe verbindet die Stockwerke untereinander, von oben gefilmt verwandelt sie den Wohnraum in ein klaustrophobisches Labyrinth, fast schon in ein Geisterhaus. Doch die Kühle derartiger Einstellungen bleibt vermittelt mit einer Außenwelt - und sei es nur gewaltsam, durch die Erdbeben, die Istanbul und die gesamte Türkei regelmäßig erschüttern und die den Film motivisch durchziehen, als ein ständig mitlaufender Kommentar.
[…] Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2013 […]
Der israelische Regisseur Yariv Horowitz besitzt ein beachtliches Gespür für absurde Situationen, bittere Ironie und alltäglichen Wahnsinn. […] Von Thekla Dannenberg