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Mauer

7 Artikel

Löst Religion das Problem mit der Religion?

Redaktionsblog - Im Ententeich 19.10.2015 […] ede kulminierte in einem gemeinsamen Gebet. Der Autor hatte ausführlich die Klostergemeinde von Mar Elian in Syrien gepriesen, die inzwischen vom Islamischen Staat zerstört wurde: 1.700 Jahre alte Mauern wurden gesprengt. Jacques Mourad, der Leiter dieses Klosters, ist vom Islamischen Staat entführt worden und wurde auch mit Hilfe von Muslimen wieder befreit. Mourad gehört dem Orden von Mar Musa an […]

Aufzeichnungen über Grenzen und Säume

Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2015 […] Ich kann mir auf Teufel komm raus nicht vorstellen, was die beiden in dieser Zeit der "friedlichen Koexistenz" für die auf der Rückseite formuliert hätten: eine politische Forderung nach Öffnung der Mauer? Undenkbar. So etwas brachte damals nur Ronald Reagan. Der "Himmel über Berlin" ist also ein "Himmel über West-Berlin", ein Film, der sich bildlich am Reiz dieser übrig gelassenen und aus der Zeit […] und viel weniger Fiktion. Das Jenseits West-Berlins aber wird nur in einem höchst bizarren Moment angetastet. Dafür hat Wenders in Moabit, das damals fast so abgeranzt aussah wie Ost-Berlin, die Mauer mit Mauerstreifen nachbauen lassen. Das Wesen der Engel ist ja, dass sie durch Wände gehen können. Damiel entscheidet sich ausgerechnet auf dem Mauerstreifen, also in unmittelbarer Nähe von Grenzsoldaten […] Menschen zu werden. Das Bild wird farbig. Er wird sichtbar für die Menschen und ist für die Soldaten nur durch einen Wachturm verdeckt. Der politisch offenbar etwas wachere Cassiel trägt ihn durch die Mauer zurück ins sichere West-Berlin. Ist das nicht unglaublich verschmockt? Melancholie und Nostalgie Ich habe den Eindruck, dass Wenders sich für die Grenzlandschaften im "Lauf der Zeit" nicht wegen […] Von Thierry Chervel

Chronist der menschlichen Würde - Filme von Noboru Nakamura im Forum

Außer Atem: Das Berlinale Blog 06.02.2014 […] Familie zu unterstützen, gibt die älteste Tochter ihren Traum auf, als Künstlerin zu reüssieren, der grantelnde Vermieter des Hauses - er wohnt nebenan in einem Haus, in dessen Garten die zerstörte Mauer, ein Hinweis auf den wenige Jahre zurückliegenden Krieg, der Tochter und ihrer Staffelei besten Einblick bietet - droht mit Rauswurf. Doch das letzte Wort in all diesen Dingen ist noch nicht gesprochen […] Von Thomas Groh

Das Leistungsschutzrecht wird floppen

Redaktionsblog - Im Ententeich 07.03.2012 […] auch beim Leistungsschutzrecht. Die Nachricht als solche wird ebenfalls nicht geschützt und wäre auch gar nicht schützbar. Frei bleibt auch der Link." Mit anderen Worten: Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen! Gleichzeitig sagt Keese: "Wer gewerblich Inhalte kopiert, muss sich schon die Frage gefallen lassen, ob er nicht dafür bezahlen möchte." Damit meint er ja nicht Blogs oder andere Anbieter […] Von Thierry Chervel

Risse im Mädchentraum: Benoit Jacquots 'Les Adieux à la Reine' (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2012 […] unerwiderte, am Ende sogar kalt berechnend ausgenutzte Liebe arg zu Herzen, wie überhaupt der strikt aus Hof-, genauer Sodines Perspektive gezeigte Niedergang zu Herzen geht. Für das Elend jenseits der Mauern von Versailles interessiert sich Jacquot in diesem Film nicht. Eine für französische Filmverhältnisse wohl wenigstens gewagte Herangehensweise (für den ähnlich perspektivierten "Die Lady und der Herzog" […] Von Thomas Groh

Porträt eines Jugendgefängnisses: Florin Serbans 'If I Want to Whistle, I Whistle'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2010 […] Meter voraus, stößt dann aber mit ihm an die Grenzen, die seine Welt von ihrem Außen abschneidet. Der Film ist ein Porträt des Ortes, an dem er spielt. Bis auf die letzte Szene bleibt er innerhalb der Mauern - beziehungsweise des Stacheldrahts - des Jugendgefängnisses. Dieses Gefängnis interessiert den Regisseur Florin Serban weniger als Institution in einem größeren sozialen Kontext - der bleibt konsequent […] Von Lukas Foerster

Ibrahim liegt hier nicht: Mohamed Al-Daradjis 'Son Of Babylon'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2010 […] die rote Baseballmütze des kleinen Zigarettenverkäufers und der rote Pick-Up, in dem die beiden ein Stück mitgenommen werden. Man sieht das Ischtartor im Vorbeifahren, aus einem Busfenster, und die Mauern von Babylon, in denen Ahmed bei einem kurzen Stopp herumklettert, bevor er "mal eben zu Saddam geht". Das heißt pinkeln. Und man sieht die Menschen, die in den leeren Gefängnissen stehen und am […] Von Anja Seeliger