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Filmfestivals

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Machen keine Gefangenen: Die japanischen Indies in der Forumsreihe Hachimiri Madness

Außer Atem: Das Berlinale Blog 18.02.2016 […] losbrüllt. Keinerlei Interesse haben die "Hachimiri Madness"-Regisseure an "Subtilität" oder an "Zwischentönen" - das sind natürlich bisweilen schöne Eigenschaften für Filme, aber nach einer Woche Filmfestival wecken schon allein diese und ähnliche Worte in Ankündigungstexten meinen Fluchtreflex. 8mm-Japaner nehmen dagegen keine Gefangenen - auch dann nicht, wenn sie sich "festivaltypischen" Motiven widmen […] Von Lukas Foerster

Eine Mockumentary: 'Interior. Leather Bar' (Panorama) von Travis Mathews und James Franco

Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2013 […] Mitglieder der Filmcrew über die Bedenken der Heteros lustig machen oder sich einfach nur darüber freuen, dass da, auf welchem Weg auch immer, ein wenig Freizügigkeit Einzug hält in die Welt der Filmfestivals. Das ist genau die Spannung, von der der Film gleichzeitig spricht und die ihn selbst prägt: Ist "Interior. Leather Bar." lediglich ein heterosexueller Blick auf schwule Sexualität? Oder vielleicht […] Von Lukas Foerster

Will nichts, wagt nichts: Lee Yoon-kis 'Come Rain, Come Shine'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2011 […] mit seinem schwächsten Film in den Wettbewerb befördert worden. "Come Rain, Come Shine" ist der einzige ostasiatische Wettbewerbsbeitrag. Führt man sich die geografische Repräsentionslogik von Filmfestivals vor Augen, heißt das: Lee Yoon-kis Film vertritt in der Auswahl nicht nur die südkoreanische, sondern auch die chinesische und die japanische Kinematografie, ergo drei der interessantesten und […] Von Lukas Foerster

Führt in die Dunkelheit: Semih Kaplanoglus 'Bal'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2010 […] Erzählverweigerung ausgestellt wird. Genau, wie auch die Geduld des Films mit seiner Welt und seinen Figuren nicht einfach nur in dem aufdringlich entschleunigten World cinema resultiert, das man auf Filmfestivals so oft serviert bekommt. Weder darf man das Einfache, Unaufgeregte des Films als eine beschönigende Formel für "simpel und langweilig" lesen, noch in ihm nur eine Mimesis an das "einfache, unaufgeregte […] Von Lukas Foerster