Stichwort
Selbstzensur
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Redaktionsblog - Im Ententeich 29.01.2015 […] Neu ist, dass Redakteure und Intellektuelle offensiv, ja geradezu programmatisch nach Argumenten für die Selbstzensur suchen. Überall ist plötzlich von "Redaktionslinien" die Rede. […] Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 28.01.2015 […] Denn seit der Rushdie-Affäre arbeiten westliche Intellektuelle daran, die Schuld der Opfer auszubuchstabieren, um daraus Argumente für Selbstzensur zu gewinnen. Im dritten Teil des Artikel wäre zu fragen, worin nach Charlie Hebdo die neue Qualität liegt.
[…] Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 08.01.2015 […] Nichts nährt Populismen besser als ein kollektives Beschweigen von Angstthemen durch wichtige Medien. […] Von Thierry Chervel
Essay 01.10.2014 […] Wer sich je ernsthaft Gedanken um Sinn und Wert menschlichen Lebens macht, sollte nicht länger durch implizite Diskurstabus, verbandsinterne Maulkörbe oder vorauseilende Selbstzensur davon abgehalten werden, den einzig möglichen Schluss zu ziehen, dass es schändlich und würdelos ist, wochen-, monate- oder jahrelang kraftlos, freudlos, lustlos, hilflos, verwirrt und sediert oder festgeschnallt, zwangsernährt, zwangsbeatmet, von Druckgeschwüren geplagt beziehungsweise gelähmt und in jedem Fall immer sabbernd vor sich hin zu vegetieren. […] Von Daniele Dell'Agli
Post aus Istanbul 06.02.2014 […] Soziale Medien waren plötzlich eine echte Alternative, während die Mainstreammedien, behindert durch Selbstzensur und Zensur vonseiten der Regierung, völlig versagten."
[…] Von Constanze Letsch
Virtualienmarkt 18.10.2013 […] Pauschalverbote, Netzsperren und Zensur (oder, um nichts besser: Selbstzensur) sind hier grundlegend untaugliche Mittel um gesellschaftliche Normen durchzusetzen.
[…] Von Rüdiger Wischenbart
Redaktionsblog - Im Ententeich 19.04.2013 […] Allen Ernstes schlugen Schmidt und die anderen Eminenzen in dem Text eine "Allgemeine Erklärung der menschlichen Verantwortlichkeiten" vor, eine Art Selbstverpflichtung zur Selbstzensur, die in der deutschen Presse heute ohnehin verinnerlicht ist und von der Zeit mit dem geschwärzten Mohammed nun also geradezu ostentativ vorgeführt wird.
[…] Von Thierry Chervel
Im Kino 04.10.2012 […] "Der Chaos-Dad", inszeniert vom relativen Newcomer Sean Anders, ist von Anfang bis Ende außer Rand und Band, die zahlreichen Fesseln der amerikanischen Selbstzensur (die Angst vor dem wertvolle Teenagerdollars kostenden R-Rating), die Sandlers Bewegungsspielraum in anderen Filmen doch ein wenig einengen, sind weitgehend gelöst. […] Von Lukas Foerster, Thomas Groh
Post aus Istanbul 21.03.2012 […] Der Bericht zieht eine beunruhigende Bilanz: "Die beispiellos große Anzahl von Verhaftungen, sehr viele Telefonabhörungen und die Missachtung der Geheimhaltung journalistischer Quellen haben in den [türkischen] Medien ein Klima der Einschüchterung und Selbstzensur geschaffen."
Regierungschef Recep Tayyip Erdogan reagierte ungehalten auf den Vorwurf, die Türkei würde die Pressefreiheit im Land beschneiden und nannte den Bericht von Reporter ohne Grenzen eine "Schmierenkampagne gegen die Türkei": "Die, die sie 'Journalisten' nennen, sind Polizistenmörder, Sexualstraftäter und Putschisten", sagte er auf der 25-Jahr-Feier der regierungsnahen Tageszeitung Zaman.
[…] Von Constanze Letsch
Essay 06.09.2011 […] brachte 2006 die überfällige Reflexion über die Konsequenzen jener Selbstzensur mit in Gang. Als Resultat zeichnete die Bundeskanzlerin im September 2010 den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard, der einem islamistischen Mordanschlag nur knapp entkommen war, mit einem Medienpreis aus - ein notwendiger, aber leider auch isolierter Beitrag zur Verteidigung der Meinungsfreiheit und eine Geste der Solidarität.
[…] Von Matthias Küntzel
Essay 03.01.2011 […] Der Angriff auf die Meinungsfreiheit hat längst zu einer Selbstzensur im Westen geführt - und der Begriff der "Islamophobie" soll sie weiter zementieren. […] Von Thomas von der Osten-Sacken, Oliver M. Piecha
Redaktionsblog - Im Ententeich 18.01.2010 […] Die Demokratien haben längst geliefert: Gunnar Herrmann freut sich zum Beispiel in einem SZ-Artikel über den aktuellen Stand der Karikaturendebatte in Dänemark, dass viele Dänen ihren Respekt für religiöse Gefühle bekennen: "So ein Verhalten wird heute zwar als Selbstzensur bezeichnet, früher aber nannte man es Taktgefühl." […] Von Thierry Chervel