Stichwort
Migranten
5 Artikel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2016 […] Die spanischen Überwachungskameras orten die afrikanischen Migranten immer schon von Weitem, jede kleinste Bewegung wird erfasst. […] Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2016 […] Gesprächspartner sind Psychiater, Pfleger, Philosophen in Institutionen aus aller Welt, mit ihnen unterhält sich Attia über die einst zentrale, nun aber stetig nachlassende Bedeutung der Ahnen im psychischen Haushalt afrikanischer Patienten, und darüber, wie die Ablöse der Ahnen als wahrgenommene Schuldtragende psychischer Probleme durch technologische Beeinflussungsmaschinen mit der allgemeinen Digitalisierung zusammenhängt; über das pantheistische, in seiner Insistenz auf allseitige Reziprozität und Verwicklung an quantenphysikalische Modellierungen gemahnende "universe of forces" traditioneller afrikanische Religionen und über indigene Gegenmodelle zur westlichen Zweisubstanzenlehre; über das "posttraumatische Verbitterungssyndrom" ostdeutscher Patienten unmittelbar nach der Wiedervereinigung - ein Befund, den Attia interessanterweise mit jenen psychosozialen Störungen in Zusammenhang bringt, an denen heutige Migranten in westeuropäischen Metropolen häufig leiden - und vieles mehr.
[…] Von Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2016 […] Denn wo der Roman um die Begegnung der beiden Boote (und schließlich eines dritten, dem der Küstenwache) herum ein ganzes Panorama unterschiedlicher Perspektiven, und eben auch Subjektivitäten von Migranten, Kreuzfahrtpassagiere, Schiffsbesatzung und so weiter aufspannt, lässt der Film einen erst einmal mit dem verpixelten Schlauchboot allein.
[…] Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2013 […] Jahrhundert reisen diese deutsche Migranten durch solche Landschaften und kommen darin um.
[…] Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2010 […] Ehrenwert ist das durchaus, notwendig ebenfalls, schon allein, weil man bei der Gelegenheit "den Islam" durch "die Muslime" ersetzen könnte (warum allerdings nicht zum Beispiel auch durch "die Migranten"? Oder durch "die Nicht-Deutschen"?). Aber in "Shahada" werden sowieso lediglich die Drehbuchtaschenspielertricks komplizierter. […] Von Lukas Foerster