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Closed Curtain

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Alle ontologischen Anker gelichtet: 'Closed Curtain' von Jafar Panahi und Kamboziya Partovi (Wettbewerb)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2013 […] Panahi nicht mehr, also: "This Is Not a Film". Zwei Jahre später setzt sich Panahis Geisterexistenz auf internationalen Filmfestivals fort, mit einer weiteren kollaborativ entstandenen Regiearbeit: "Closed Curtain" heißt der Film, Kambuzia Partovi der Co-Regisseur. Beide Filme gehen vom Eingesperrtsein aus. In "This Is not a Film" imaginierte Panahi in seiner Wohnung ein nicht vollendetes Filmprojekt, […] Filmset, dessen Unzulänglichkeit ihm in jedem Moment bewusst ist - im Laufe des Films kommt er vom ursprünglichen Plan ab und erkundet seine Umgebung mit neugierig-melancholischem Kamerablick. In "Closed Curtain" taucht Panahi zunächst nicht direkt im Bild auf. Es beginnt mit einem Blick durch ein vergittertes Fenster. Draußen Meer, Strand, davor eine Straße. Ein Auto fährt vor, ein älterer Mann (Partovi) […] aufgehängten Tüchern kommen schließlich Plakate von Panahi-Filmen zum Vorschein. In diesem Moment nimmt der Film eine weitere, die entscheidende Wendung: Panahi selbst tritt wieder in seinen Film. "Closed Curtain" ist ein eindringlicher, fassungslos machender Film, ein Film, gegen den der restliche Wettbewerb erst einmal rückstandslos verblasst. Mir scheint, ein Grund dafür ist sein Verhältnis (eigentlich: […] Von Lukas Foerster