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IPhone

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Donut mit rosaroter Glasur

Im Kino 06.07.2016 […] klimaktischen Finale kollidieren. Figuren, auf deren Brüche der Film seine Scheinwerfer richtet, nicht um sie zu kaschieren oder auszustellen, sondern um sie zu würdigen. "Tangerine" wurde mit einem iPhone gedreht, unter Zuhilfenahme eines anamorphotischen Adapters in voller Breitwandpracht. Vom Smartphone könnte man sagen, dass es in der gegenwärtigen Mediengebrauchskultur gerade wegen seiner Ubiquität […] Zuhältern, Drogendealern und Hustlern), noch als formaler Gestaltungsüberschuss eines erzählerisch fokussierten Independentfilms. Den Assoziationsraum des Intimen, Veristischen und Voyeuristischen, den die iPhone-Bilder eröffnen, leugnet er weder, noch weidet er ihn aus. "Tangerine" erzählt von vermeintlich kleinen Leben und will dabei unverhohlen großes Kino sein. Seine formalen Entscheidungen, die leuchtend […] Von Lukas Foerster, Sebastian Markt

'Internet, wie haben Sie das gemacht?' - Eine Diskussion

Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2012 […] auch einem im Publikum anwesenden Direktor eines anderen Festivals (Name und Festival leider entfallen...) geradezu empörte Reaktionen entlockte: Dieser machte gegenüber Film im Internet und auf dem iPhone nicht nur die Größe einer Kinoleinwand, sondern auch den edukativen Faktor des Kinobetriebs stark: Insbesondere Jugendliche würden hier auf Arthouse-Kino stoßen und somit im Sinne des guten Films gebildet […] Von Thomas Groh

Diesen Kuss der ganzen Welt

Redaktionsblog - Im Ententeich 16.02.2012 […] spiegelblanken Dingästhetik ebenso wie die der Internetavantgardisten, die immer das Neueste wollen. Apple liebt man schon deshalb, weil man jedes Mal für eines dieser Geräte ein Opfer bringen muss: Iphone, Airbook, Ipad: Macht dreimal 600 Euro oder mehr. Apple hat die Logik des Luxus verstanden: Je höher die Marge, desto größer die Sehnsucht und die Dankbarkeit der Konsumenten. Und wie viel eleganter […] Von Thierry Chervel

Betonierung des status quo

Redaktionsblog - Im Ententeich 22.06.2011 […] - einen begrenzten Medienetat und werden nicht die Probleme sämtlicher Medien durch das Abonnement von Apps lösen, die nicht einmal die Funktionalitäten und die Offenheit des Netzes aufweisen. Im Iphone haben Apps noch den Vorteil der besseren Benutzbarkeit auf geringer Fläche, im Ipad funktioniert das Internet im Prinzip genauso gut wie auf dem Computer. Und wenn eine Zeitung alle Möglichkeiten des […] Von Thierry Chervel

Wie tot ist das Web?

Redaktionsblog - Im Ententeich 19.08.2010 […] werden. Apple kontrolliert, wie die Inhalte aussehen, wie sie sich anfühlen, wie man sie erlebt. Mehr noch, es kontrolliert sowohl den Vertriebsweg für Inhalte (Itunes) wie auch die Geräte (Ipods, Iphones und Ipads), mit denen man den Inhalt konsumiert." Man muss die Liste noch ergänzen: Jobs nimmt Einfluss auf die Inhalte der Medien und sogar noch auf die Werbung, die die Medien in ihren Apps präsentieren […] Von Anja Seeliger