Perlentaucher-Autor

Thierry Chervel

Thierry Chervel, geboren 1957, hat in Berlin Musikwissenschaften studiert. Er war Redakteur bei der taz (Film, Musik, Tagesthemen), freier Autor bei der FAZ und anderen Zeitungen, Kulturkorrespondent für die Süddeutsche Zeitung in Paris und Redakteur auf der Berliner Seite der Süddeutschen. Er hat auch an der Website für seinen Vater Marc Chervel mitgearbeitet. Thierry Chervel ist Mitbegründer des Perlentauchers.
Mail: chervel@perlentaucher.de
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Bücher von Thierry Chervel finden Sie hier.
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

In eigener Sache 18.12.2025 Der Perlentaucher hat inzwischen 110.543 Rezensionsnotizen zu 67.013 Büchern. Wir spiegeln die qualifizierte literarische Öffentlichkeit dieses Jahrhunderts. Zuverlässige Information ist gerade in unzuverlässigen Zeiten wichtig: Wir machen seit dem dem 15. März 2000 eine tägliche Feuilleton-Presseschau. 500.000 verschiedene Menschen besuchen den Perlentaucher monatlich mindestens einmal. Besonders danken möchten wir 2.000 unter ihnen, die uns monatlich mit einem  freiwilligen "Abo" unterstützen.  Von Thierry Chervel

Zum Tod Richard Herzingers

Intervention 16.10.2025 Über hundert Artikel hat Richard Herzinger im Lauf der Jahre im Perlentaucher geschrieben. Sein zentrales Thema war die Bedrohung, die von Putins Russland für Europa ausging. Und er war ein riesiger Bewunderer des heroischen Kampfes der Ukrainer für ihre eigene Existenz. Aber er hatte eine sehr breites Themenspektrum. Er griff auch in die Debatte um Peter Handke ein, würdigte Thomas Manns BBC-Reden, unternahm ideengeschichtliche Exkursionen in die zwanziger Jahre. Viele Kollegen haben sich zu seinem Tod geäußert. Wir resümieren. Aktualisiert am 22. Oktober: Nachtrag einiger Nachrufe. Von Thierry Chervel

Dieser Krieg, der seinen Namen nicht sagen will

Interview 10.03.2025 "Wir sind beide Überlebende des Bürgerkriegs": Kamel Daoud spricht mit Thierry Chervel über Boualem Sansal, seine aktuelle Lage, das algerische Regime und seinen Schulterschluss mit den Islamisten. Das "Schwarze Jahrzehnt", das für beide Autoren ein zentrales Thema ist, traumatisiert Algerien bis heute, auch weil es verboten ist, darüber zu sprechen. Natürlich darf auch Daouds letzter Roman, der dieses Verbot bricht, in Algerien nicht erscheinen - und er selbst wurde verurteilt. Von Thierry Chervel

Die Fatwa als Handlungsmodell

Essay 09.01.2025 Niemand hätte heute mehr den Mut, die "Satanischen Verse" zu schreiben, geschweige denn zu publizieren. Zu machtvoll ist das mit der Fatwa wieder errichtete Tabu. Aber die Fatwa war auch inspirierend: Im Kleinen hat die westliche Linke nach 1989 das Modell der Fatwa immer  wieder kopiert und sich angeeignet. Die Fatwa  als neues Verfahren zur Einschüchterung der Mehrheit begründete das Bündnis zwischen westlicher Linker und dem Islamismus. Auszug aus dem Buch "Das verordnete Schweigen", das am Montag in Berlin vorgestellt wird. Von Thierry Chervel

Nur bitte nicht pauschal

Intervention 04.07.2023 Nicht was Ahmad Mansour denkt, ist wichtig, sondern was ihn "überhaupt dazu qualifiziert". Es ist ein Muster linker Rufmordkampagnen, die Qualifikation von Diskursgegnern in Zweifel zu ziehen, statt sich mit ihren Argumenten auseinanderzusetzen. Und prominente BDS-Lobbyisten ließen sich gerne dafür einspannen. Eine Twitter-Debatte über den Experten, und ob er einer ist, wirft ein deprimierendes Licht auf den Zustand von Öffentlichkeit heute. Von Thierry Chervel
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