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Sendeschluss

Redaktionsblog - Im Ententeich 02.12.2012 […] Sofas bei der Jugend anbiedern. Sie wären über kurz oder lang nur ein weiterer Vorwand, die Gebühren zu erhöhen. Dieser Apparat verbraucht jetzt schon acht Milliarden Euro im Jahr, eine davon aus Werbung, die die privaten Medien dringend gebrauchen könnten, der Rest aus Gebühren. Man muss sich einmal klar machen, was das heißt: Acht Milliarden Euro – das ist in etwa so viel wie sämtliche Kultursubventionen […] Von Thierry Chervel

Wie tot ist das Web?

Redaktionsblog - Im Ententeich 19.08.2010 […] und Gründer des Internetmagazins Newser mit reichlich eigener Erfahrung ausgestattet, nennt den Grund, den jeder kennt: Im offenen Web zählt nur Masse in der Größenordnung von Googlenutzern. Die Werbung scheißt nur auf den ganz großen Haufen, und nur dort summieren sich die Pfennige zu Milliarden. Den traditionellen Medien im Netz hat sie kaum etwas gebracht, während Google fett wurde. Nur Unternehmen […] einfach unattraktiv aus. Der grafische Eindruck lässt sich nicht hundertprozentig steuern: Je nach Browser, Bildschirm oder Betriebssystem sieht der eine perlgrau, wo der andere mausgrau sieht. Aber Werbung im Netz ist nicht erfolgreich, weil sie schön, sondern weil sie nützlich ist. Facebook fängt gerade damit an, die lokalen Anzeigenmärkte aufzurollen: Sein neuer Lokalisierungsdienst Places (mehr hier) […] die Zukunft der Medien in Jobs' vom Ipad befeuerter Vision ihrer Vergangenheit gleicht. In diesem Szenario ist Jobs ein Mogul, der direkt dem Studiosystem entsprungen ist. Während Google Traffic und Werbung kontrolliert, kontrolliert Apple die Inhalte. Tatsächlich behält es das absolute Genehmigungsrecht für alle Apps, die von Dritten entwickelt werden. Apple kontrolliert, wie die Inhalte aussehen, wie […] Von Anja Seeliger

Schutzlos ausgeliefert im Internet?

Redaktionsblog - Im Ententeich 15.11.2009 […] stellen fest, dass dies keineswegs der Fall sei. Vielmehr sei das ökonomische Modell der Printverleger dadurch unter Druck geraten, dass im Internet private Kleinanzeigen billiger und kommerzielle Werbung zielgenauer zu haben sei. Es sei Verlegern aber unbenommen, kostenpflichtige Angebote im Internet einzurichten, statt Texte umsonst zur Verfügung zu stellen. Dass die Angebote der Verlage für die […] Von Ilja Braun

Die Früchte des Internets

Redaktionsblog - Im Ententeich 15.07.2009 […] herauskommt, nicht. Die Diskussion nach seinem Vortrag machte das deutlich. Er war nach dem Google Book Settlement davon ausgegangen, dass Google 37 Prozent der Einnahmen aus der kontextsensitiven Werbung in der Nähe digitalisierter Bücher bekommt und der Autor 63 Prozent. Nein, korrigierte Christian Sprang vom Börsenverein mit gespitzten Lippen. Es heißt "bis zu" 63 Prozent. Der Rest geht je nach Vertrag […] Von Thierry Chervel