Stichwort

Hubert Burda

5 Artikel

Leistungsschutzrechte schaden - auch den Verlagen

Essay 30.03.2011 […] bewusst nicht "Suchmaschinen", oder "Aggregatoren", oder "Google". Was Jack Valenti die Kopierabgabe für Videorekorder, ist Christoph Keese das Leistungsschutzrecht - und natürlich Mathias Döpfner und Hubert Burda, denn Keese ist ja nur der Frontmann. Es ist der Versuch, eine Kontrolle über Inhalte auszuüben, die weder technisch sinnvoll, noch angemessen, noch zukunftsgewandt ist. Einige von Ihnen werden […] Von Matthias Spielkamp

Bruch mit europäischen Freiheitstraditionen

Essay 07.10.2009 […] ihm erreichen wollen." Burda: "Weiter gefasst als geplant" Mit der Frage, ob es überhaupt ein Schutzrecht geben wird, hält sich zumindest einer der Befürworter schon nicht mehr auf. Verleger Hubert Burda, der auch als Präsident des Verbands deutscher Zeitschriftenverleger agiert, sagte im Interview mit dem Manager-Magazin (22.7.2009): Das Leistungsschutzrecht solle "im Sinne einer größeren Transparenz […] Von Matthias Spielkamp

Die Perlentaucher-Affäre oder die FAZ als Waffe

In eigener Sache 10.07.2007 […] häufig auf die traditionellen Medien und kritisieren sie auch. "Die Gesellschaft wird durch das Internet auch kreativer, freier im Kopf", konstatierte Frank Schirrmacher neulich im Gespräch mit Hubert Burda. Prozesse der Großen gegen die Kleinen sind ein probates Mittel, um der neuen Freiheit wieder die alten Grenzen zu setzen. "In die Hauptsache" zu gehen, hätte für den Perlentaucher womöglich einen […] Von Thierry Chervel

Fortschreibung alter Legenden

Vom Nachttisch geräumt 22.11.2005 […] Geschichten, zum Beispiel vom Männermagazin M, an dem 1968-1969 zusammenwirkten: Hubert Burda, Bazon Brock, Peter Handke, Peter Hamm, Michael Krüger, Wolf Wondratschek, Klaus Bresser, Joe Hembus, Michael Naumann, Gerd Heidemann - um nur einige der heute noch bekannten Namen zu nennen. Gisela Freisinger ist mit "Hubert Burda - Der Medienfürst" ein faktenreiches, glänzend erzähltes, wunderbar ironisches […] Die Kunst, sich demütigen zu lassen Vierhundert Seiten über Hubert Burda! Das muss zu viel sein, denkt man, bevor man mit der Lektüre begonnen hat. Hat man angefangen, ist man freilich verloren. Gisela Freisinger hat ein Drehbuch geschrieben, in dem außer Mord alles vorkommt. Aber da die Geschichte ja weitergeht, ist auch der noch drin. Wie es weitergeht, erfährt man leider nicht von Gisela Freisinger […] Freisinger, sondern vom Leben selbst. Das hat zwar die besten Geschichten, aber es schreibt viel schlechter. Gisela Freisingers Hubert-Burda-Biografie ist ein seltener Glücksfall. Die Autorin hatte Zugang zu vielen sonst verschlossenen Quellen. Burda hat ihr auch einige seiner Tagebücher zur Verfügung gestellt. Dennoch ist das Buch keine Heiligengeschichte geworden. Sondern eine spannende, die Fantasie […] Von Arno Widmann