Stichwort

Marcel Reich-Ranicki

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Sokrates hat immer Recht

Bücherbrief 06.07.2010 […] In der NZZ führte Andrea Köhler ein sehr schönes und sehr lehrreiches Gespräch mit Harrison über die conditio humana, die Triebfedern des Gartenbaus und die Vertreibung aus dem paradiesischen Eden, die sich bei Harrison nicht als Fluch, sondern als unerwarteter Segen erweist: "Wo es keine Sterblichkeit gibt, gibt es auch keine Geburt, keinen Neuanfang und keine Kreativität." Hörbücher Marcel Reich-Ranicki (Hrsg.) Der Hörkanon 40 CDs Random House 2010, 129 Euro Vierzig CDs umfasst dieser Hör-Kanon, der doch eigentlich nur eine Auswahl aus der zehnbändigen Edition von Marcel Reich-Ranickis deutschen Liebslingserzählungen enthält. […]

Frühjahr 2010

Bücher der Saison 06.04.2010 […] Außerdem viel besprochen wurden die Tagebücher von Martin Walser aus den Jahren 1974-1978 (da kam der Ruhm, nachdem Marcel Reich-Ranicki ihn fast vernichtet hätte), die Tagebücher von Susan Sontag aus den Jahren 1947-1963, Roland Barthes' Tagebuch der Trauer das der französische Philosoph nach dem Tod seiner Mutter, mit der er zeitlebens zusammengewohnt hatte, führte, und schließlich Max Frischs "Entwürfe zu einem dritten Tagebuch" "Just Kids" waren Patti Smith und Robert Mapplethorpe, als sie sich 1967 in New York trafen. […]

Abgeschrieben oder eigenes Werk? Links zum Streit über Helene Hegemanns Roman 'Axolotl Roadkill'

Redaktionsblog - Im Ententeich 18.03.2010 […] Nur ein Großer wie Marcel Reich-Ranicki kann uns davor noch bewahren." 27.2.2010 Im Standard abgedruckt ist die Antrittsrede des neuen Mainzer Stadtschreiber Josef Haslinger, der sich mit Helene Hegemann, dem Internet und Intertextualität, wie Julia Kristeva sie versteht, auseinandersetzt: "Jeder Text, so schreibt Kristeva in ihrem Bachtin-Aufsatz, baut sich als Mosaik von Zitaten auf, jeder Text ist Absorption und Transformation eines anderen Textes. […] Von Anna Steinbauer
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