Stichwort

Wolfgang Kraushaar

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Die These vom Sound der Revolte

Interview 12.10.2016 […] (Inhaltsverzeichnis) ist Pop endgültig historisch geworden: "Wenn Pop Geschichte wird". Wir übernehmen einen kleinen Auszug aus einem dreißigseitigen Gespräch, das Martin Bauer und Stefan Mörchen mit Wolfgang Kraushaar über Pop, die 68er-Bewegung, die K-Gruppen, Pop Art und weitere "Formen der Intensitätssteigerung" geführt haben, Phänomene, die aus unterschiedlichen Richtungen auf einender zuliefen, aber […] Von Martin Bauer, Wolfgang Kraushaar, Stefan Mörchen

Godards hässlichster Moment

Redaktionsblog - Im Ententeich 23.07.2012 […] Kunzelmanns, die mich darauf gebracht hat, ein teuflischer Regisseur des Terrors, der 1969 auf die Idee kam, eine Bombe im jüdischen Gemeindehaus von Berlin zu legen. Hafners Film fragt - wie Wolfgang Kraushaar in einem demnächst erscheinenden Buch -, ob Kunzelmann ein Jahr später am Attentat auf das jüdische Altenheim in München beteiligt war. Es erscheint plausibel, aber einen letzten Beweis scheint […] Von Thierry Chervel

Wolfgang Kraushaar: Verena Becker und der Verfassungsschutz

Vorgeblättert 06.10.2010 […] werden, wenn der Aufklärung eine ernst zu nehmende Chance geboten wird. Wolfgang Kraushaar hat die Beziehungen bundesdeutscher Geheimdienste zum Terrorismus genau rekonstruiert und untersucht die Frage, seit wann und in welchem Zusammenhang Verena Becker mit dem Verfassungsschutz kooperiert haben könnte. Zum Autor: Wolfgang Kraushaar, geboren 1948, ist Politologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am […] Wolfgang Kraushaar: Verena Becker und der Verfassungsschutz Hamburger Edition, Hamburg 2010 203 Seiten, broschiert, 16 Euro Erscheint am 11. Oktober 2010 Zur Leseprobe Bestellen bei buecher.de Mehr Informationen bei der Hamburger Edition Klappentext: Aus dem Mordfall Buback ist ein Justizfall Becker geworden, der mehr und mehr die Züge einer Geheimdienstaffäre angenommen hat. Die RAF-Frau, die […]

Willi Winkler und der Mann der Tat

Redaktionsblog - Im Ententeich 02.12.2009 […] Winkler will es ja gar nicht leugnen. Aber Kunzelmann war eben auch hochsympathischer "Großkasperl", der die Verhältnisse im Sinne Winklers zum Tanzen brachte und den man sich von Aufklärern wie Wolfgang Kraushaar, Gerd Koenen oder Götz Aly nicht kaputtmachen lassen will. So ein Mann der Tat lässt einen Mann des Wortes wie Winkler stets schon knieweich werden. Der "letzte deutsche Bohemien" sei Kunzelmann […] abscheulichen Figur - zu konstitutiv scheint sie für seinen eigenen ideologischen Komfort. Die Empörung über Kraushaars nüchterne Rekonstruktion der Fakten klingt in seinem Artikel noch nach: "Wolfgang Kraushaar ist es mit seinem Buch 'Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus' gelungen, Kunzelmann als bete noire, als den allerschlimmsten Finger, zu denunzieren, der die bis dahin so ehrbare Linke zum Anti […] Von Thierry Chervel

Hitlers Kinder? Eine Antwort auf Götz Aly

Essay 25.03.2009 […] (Wolfgang Kraushaar antwortet mit diesem Artikel auf Götz Alys Essay "Der Muff von vierzig Jahren" vom 23. März. D.Red.) I. Von Anfang an hat es im Zusammenhang mit der 68er-Bewegung nicht an Zerrbildern, tollkühn anmutenden Analogien und Zuschreibungen gefehlt, die kaum etwas anderes als die Stigmatisierung eines neuen, nur schwer einzuschätzenden politischen Gegners bezwecken sollten. Zu nennen […] offen gelten. (27) Eine Chance, sie vier Jahrzehnte danach besser durchblicken zu können, scheint durch Alys Polemik und den durch sie ausgelösten Medienrummel vorerst einmal vertan zu sein. Wolfgang Kraushaar --------------------------------------------------------------------------- (1) Erwin K. Scheuch (Hg.), Die Wiedertäufer der Wohlstandsgesellschaft. Eine kritische Untersuchung der "Neuen Linken" […] die Faschisten, wo ihr sie trefft!" hatte der Hamburger Kommunist Heinz Neumann im Zentralorgan der KPD Die Rote Fahne vom 5. November 1929 zum Angriff auf die Faschisten aufgerufen. (10) Vgl. Wolfgang Kraushaar, Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus, Hamburg 2005. (11) Als erster hatte mit Michael "Bommi" Baumann ein ehemaliger Aktivist der terroristischen Bewegung 2. Juni ausführlich darüber geschrieben […] Von Wolfgang Kraushaar

Fassbinder war kein Sozialdemokrat

Vom Nachttisch geräumt 06.02.2006 […] erst die 68er hätten den Muff unter den Talaren gelüftet, ist eine Selbststilisierung dieser Generation. Die historische Forschung, man betrachte die diesbezüglichen Arbeiten zum Beispiel von Wolfgang Kraushaar und die Erinnerungen der schon nach dem Krieg Aktiven, widersprechen diesem Märchen. Dieter Grossherr, geboren 1929 in Zittau, studierte 1953 bis 1957 Geschichte und Zeitungswissenschaft in […] Von Arno Widmann