Stichwort

Jaron Lanier

10 Artikel

Der dritte Schritt vorm ersten

Redaktionsblog - Im Ententeich 05.06.2014 […] Friedenspreises dankbar sein: Immerhin haben sie nicht Evgeny Morozov zum Preisträger gekürt, jenen World Wide Troll, der den Kräften der Beharrung erzählt, dass es mit dem Netz nicht so weit her ist. Jaron Lanier ist von anderer Statur, er ist ein wirklicher Pionier der Computerwelt und kommt aus jener libertären Kultur des amerikanischen Westens, die die Computer und das Internet erst möglich machte. (Bild: […] Von Thierry Chervel

Frühjahrsbücher 2014: Sach- und politische Bücher

Bücher der Saison 18.04.2014 […] Ende steht für sie die Erkenntnis: nicht China wird verwestlicht, sondern die Welt wird sinisiert. Bereits im letzten Bücherbrief haben wir auf das Buch "Wem gehört die Zukunft?" (bestellen) von Jaron Lanier hingewiesen, in dem der Internetpionier beklagt, dass von den Aktivitäten der Internetnutzer inzwischen nur noch Geheimdienste und Konzerne profitieren und der Mittelstand auf der Strecke bleibt […]

Kulturelle Heimsuchung

Bücherbrief 10.03.2014 […] Tagesspiegel skeptischer urteilt: Zwar warte das Buch mit vielen Erkenntnissen auf, doch "ist mancher Abschnitt mitunter quälend zu lesen". beim Verlag) Jaron Lanier Wem gehört die Zukunft? Hoffmann und Campe Verlag 2013, 480 Seiten, 24,99 Euro Jaron Lanier ist inzwischen der Lieblingsstichwortgeber aller Internetskeptiker - schon weil er die Street Credibility des digitalen Pioniers hat. Aber Lanier ist […] inzwischen nur noch Geheimdienste und Konzerne, der Demokratie ist nicht geholfen und dem Mittelstand schon gar nicht. Ähnlich sieht es Thomas Thiel in der FAZ. Aber beide Rezensenten sind mit Jaron Laniers Umverteilungsvorschlägen, die er als Lösung skizziert, nicht einverstanden. Da schlägt wohl der alte digitale Libertäre, der von kostenlosem Teilen schwärmt, zu sehr durch. Martin Heidegger Ü […]

Wer den Apfel küsst

Redaktionsblog - Im Ententeich 09.05.2012 […] für Dilettanten. Wie kann ein liberaler Autor wie Hank den kulturkonservativen Hochmut teilen, der in Denunziationen des "Kults des Amateurs" durch Andrew Keen oder des "digitalen Maoismus" durch Jaron Lanier liegt? Die Antwort könnte in einer tiefen narzisstischen Kränkung liegen, die das Netz jedem zufügt, der wie Hank (oder ich!) eigentlich liberal denken will. Für den klassischen liberalen Diskurs […] Von Thierry Chervel

Fantasie über die Zukunft des Schreibens

Redaktionsblog - Im Ententeich 14.03.2010 […] wie Statisten wirken. Der Spiegel ist von 400 auf 150 Seiten geschrumpft, die Süddeutsche entlässt unauffällig Jahr für Jahr ein paar Journalisten mehr. Man engagiert sich ermüdete Pioniere wie Jaron Lanier und lässt sie Sätze schreiben wie "Noch nie hat jemand einen guten Rat für die sterbenden Zeitungen gehabt, aber man hält es immer noch für angemessen, ihnen die Schuld an ihrem eigenen Schicksal […] Von Thierry Chervel

Schirrmachers Payback kommt über Bande

Redaktionsblog - Im Ententeich 06.11.2009 […] things. This is the beginning, its just an experience. But if you think about it and you think about your own behavior, you suddenly realize that something fundamental is going on." Es diskutieren Jaron Lanier, Nick Bilton, Nick Carr, Douglas Rushkoff, Jesse Dylan, Virginia Heffernan, Gerd Gigerenzer, John Perry Barlow, Steven Pinker, John Bargh. Pinker, Psychologe in Harvard, rät, einmal festzuhalten […] Von Thierry Chervel

Wem gehören die Inhalte im Internet?

Virtualienmarkt 11.12.2006 […] Jüngst sorgte der Spiegel für einige Aufregung, und zwar mit einem Interview mit Jaron Lanier, der in der Diskursplattform "Edge" über den "neuen digitalen Maoismus" hergezogen war. Lanier, der gerne mittels name dropping darlegt, wer alles seine "friends" seien, polemisiert gegen die "Schwarmintelligenz", die er am schärfsten ausgerechnet in Gestalt der kollektiv redigierten Online Enzyklopädie Wikipedia […] Von Rüdiger Wischenbart

Warum Wikipedia mit dem NoFollow Link das Netz zerschießt

Essay 30.08.2006 […] her Technik, raffinierter Algorithmen und riesiger Serverfarmen, sondern auf Individuen, die ihr Wissen an eine Art kollektives Gedächtnis der Menschheit weitergeben. Kritiker von Wikipedia wie Jaron Lanier bezweifeln das alles zugegebenermaßen. Lanier glaubt nicht an kollektive Intelligenz und fürchtet den Untergang des Einzelnen in der immergleichen universalen Benutzeroberfläche von Wikipedia: "Digital […] Von Christoph Mayerl