Stichwort

Jaron Lanier

10 Artikel

Der dritte Schritt vorm ersten

Redaktionsblog - Im Ententeich 05.06.2014 […] Für eines kann man der Jury des Friedenspreises dankbar sein: Immerhin haben sie nicht Evgeny Morozov zum Preisträger gekürt, jenen World Wide Troll, der den Kräften der Beharrung erzählt, dass es mit dem Netz nicht so weit her ist. Jaron Lanier ist von anderer Statur, er ist ein wirklicher Pionier der Computerwelt und kommt aus jener libertären Kultur des amerikanischen Westens, die die Computer und das Internet erst möglich machte. […] Von Thierry Chervel

Kulturelle Heimsuchung

Bücherbrief 10.03.2014 […] Ulf Poschardt findet"s in der Welt großartig, während Gerrit Bartels im Tagesspiegel skeptischer urteilt: Zwar warte das Buch mit vielen Erkenntnissen auf, doch "ist mancher Abschnitt mitunter quälend zu lesen". beim Verlag) Jaron Lanier Wem gehört die Zukunft? Hoffmann und Campe Verlag 2013, 480 Seiten, 24,99 Euro Jaron Lanier ist inzwischen der Lieblingsstichwortgeber aller Internetskeptiker - schon weil er die Street Credibility des digitalen Pioniers hat. […]

Fantasie über die Zukunft des Schreibens

Redaktionsblog - Im Ententeich 14.03.2010 […] Man engagiert sich ermüdete Pioniere wie Jaron Lanier und lässt sie Sätze schreiben wie "Noch nie hat jemand einen guten Rat für die sterbenden Zeitungen gehabt, aber man hält es immer noch für angemessen, ihnen die Schuld an ihrem eigenen Schicksal zu geben" oder "Unter dem Strich produzierte die Blogosphäre leeres Gerede, wie es in den heute hochgejubelten flachen und offenen Systemen eigentlich immer geschieht". […] Von Thierry Chervel

Insider und ein Ketzer

Zu Links zur Debatte 22.07.2000 […] Die FAZ veröffentlicht einen mit einigem Karacho verfassten Debattentext zu Bill Joys These von den intelligenten Computern, die die FAZ-Leser demnächst abschaffen. Er stammt von Jaron Lanier, dem Erfinder des Begriffs der "virtuellen Realität" und beginnt mit schönem, wenn auch leicht dröhnendem Pathos: "Seit zwanzig Jahren bin ich der Insider einer Revolution, ihrer prächtigen Dogmatik aber stehe ich als Ketzer gegenüber. […]