Stichwort

Gustav Seibt

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Mit Augenmaß und Leidenschaft

Bücherbrief 08.02.2014 […] Anders als Joachim Radkau mit seinem monumentalen Werk "Die Leidenschaft des Denkens" hat Kaube nicht neues Material erschlossen, sondern sich darauf beschränkt, mit dem vorhandenen zu arbeiten. Wie Gustav Seibt in der SZ lobt, schildert Kaube mit Souveränität und journalistischem Witz das intellektuelle Panorama jener Zeit, vor allem aber Webers Großthemen: die Unreife des deutschen Bürgertums, die Formen legitimer Herrschaft, die protestantische Ethik. […]

Borschtsch und Saturn

Bücherbrief 09.07.2013 […] Im Deutschlandradio erklärt Martin Opitz, wie wichtig die Fragen sind, die Ginzburg in seinen Essays aufwirft, etwa wenn er in "Unus testis" fragt, ob auch in der Geschichtswissenschaft das juristische Prinzip gelten darf, dass ein Ereignis nur stattgefunden hat, wenn es dafür mindestens zwei Zeugen gibt. In der SZ macht Gustav Seibt die grundsätzliche Bedeutung Ginzburgs deutlich, der sich als Verteidiger des Realitätsprinzip große Verdienste erworben habe und dabei doch ein intellektueller Künstler geblieben sei: Ginzburg habe die Postmoderne mit ihren eigenen Waffen geschlagen. […]
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