Stichwort
Salman Rushdie
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Essay 09.01.2025 […] Die eigentlichen Kollateralschäden dieses Clinches aber waren jene, die wirklich benennen, die "Dissidenten des Islam", Salman Rushdie als erster.
Selbstermächtigung als Opfer, Herausforderung einer vermeintlichen Übermacht, ultimative Forderungen an den "alten weißen Mann", der an allem schuld ist und für alles aufkommen soll - das ist das Modell der Fatwa. […] Von Thierry Chervel
Essay 08.08.2016 […] Das andere Ereignis war Khomeinis Mordaufruf gegen Salman Rushdie, ebenso epochal wie der Mauerfall ein paar Monate später, aber nicht im Moment selbst schon als so einschneidend erlebt. […] Von Thierry Chervel
Bücher der Saison 02.04.2015 […] Hilary Mantel überflügelt mit ihren monumentalen Historienromanen inzwischen den Ruhm (und womöglich auch die Verkaufszahlen) der drei Freunde aus den wilden Achtzigern Salman Rushdie, Ian McEwan und Martin Amis. Ihre Erinnerungen "Von Geist und Geistern" kommen mit 240 Seiten recht schmal daher. […]
Essay 23.02.2015 […] Sir Iqbal Sacranie hat auch nach der Fatwa gegen Salman Rushdie erklärt, dass der Tod eine zu milde Strafe für Rushdie sei und er bis an sein Lebensende gefoltert gehöre. 14Enzo Traverso, Les Juifs et la ligne de couleur. […] Von Pascal Bruckner
Essay 19.02.2015 […] Wenn ein Schriftsteller wie Salman Rushdie, gegen den Chomeini 1989 wegen seines Romans "Satanische Verse" eine Fatwa ausgerufen hatte, ein Todesurteil, demzufolge weltweit jeder Muslim zur Vollstreckung aufgerufen war, und der deshalb fast ein Jahrzehnt lang im Untergrund verbringen und unter Polizeischutz leben mußte, sich nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo zu Wort meldet, dann kommt dem naheliegenderweise ein besonderes Gewicht zu. […] Von Wolfgang Kraushaar
Redaktionsblog - Im Ententeich 28.01.2015 […] Mondal, Anglist an der Londoner Brunel-Universität, versucht explizit den von Autoren wie Salman Rushdie und Kenan Malik verfochtenen universalistischen Begriff der Meinungsfreiheit, dem bisher auch westliche Medien anhingen, einzukassieren und durch eine Praxis religiösen Respekts zu ersetzen. […] Von Thierry Chervel
Redaktionsblog - Im Ententeich 27.01.2015 […] Ach, Ulf! Ein bisschen schal ist nicht Luz" Zeichnung des weinenden Mohammed, sondern dein ästhetizistisches Gemäkel daran, solange die Dahingemetzelten noch nicht kalt sind. […] Von Thierry Chervel
Essay 14.01.2015 […] Wer hat denn in der Politik, der Kulturszene, der Integrationsforschung und den Medien in den letzten Jahren gefordert, dass die Fatwa gegen Salman Rushdie und die Taslima Nasrin aufgehoben wird? […] Von Eva Quistorp
Essay 17.10.2014 […] Der berühmteste homo sacer der Gegenwart, Salman Rushdie, trotzt hingegen seit Jahrzehnten der Fatwa. […] Von Daniele Dell'Agli
Bücherbrief 06.05.2014 […] Ha Jin
Der ausgewanderte Autor
Über die Suche nach der eigenen Sprache
Arche Verlag 2014, 128 Seiten, 15,00 EUR
In den USA tobt seit einigen Monaten ein etwas befremdlicher Streit um "World Literature", der einerseits von einem Buch Emily Apters, andererseits von einem manifesthaften Artikel der linken und hippen Literaturzeitschrift n+1 ausging: Zumindest in n+1 läuft es darauf hinaus, die Guten und die Bösen zu sortieren: Salman Rushdie und V.S. Naipaul gehören für n+1 ganz eindeutig zu den Agenten der Globalisierung, Rushdie irgendwie doch wegen seiner "Satanischen Verse", und Naipaul, weil er die folkloristische Nostalgie ablehnt, mit der die Linke auf die Peripherie blickt. […]
Essay 12.07.2013 […] Hans Ruprecht, der Leiter des Literaturfestivals Leukerbad, der dieses Jahr wieder eine Schar großartiger Autoren, darunter auch Marie Luise Scherer, Salman Rushdie, Katja Lange-Müller, Robert Schindel und Jonathan Safran Foer zu Lesungen und Gespräch versammelte, lud aus gegebenem Anlass auch zwei Autoren-Verleger zum Gespräch: Den Noch-Hanser-Verleger Michael Krüger und den Bald-Hanser-Verleger Jo Lendle. […] Von Marie Luise Knott
Redaktionsblog - Im Ententeich 19.04.2013 […] Hier die kultursensitive Grafik aus der Zeit:
Randow stellt sich damit in eine große Tradition, die sich in der deutschen Presse eingebürgert hat, seit im Jahr 1989 der Mordaufruf gegen Salman Rushdie lanciert wurde: auf jeden Fall zurückweichen, die eigene Angst als Mut verkaufen und die paar verbliebenen Anhänger der freien Meinungsäußerung und Religionskritik als "Fundamentalisten der Aufklärung" und Rechtspopulisten verhöhnen.
[…] Von Thierry Chervel